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Vitamine, die natürlichen Schönmacher

von Dorothee Gebele Veröffentlicht am 14. November 2008

Vitamine sind lebenswichtig, das weiß inzwischen jedes Kind. Dennoch verlieren wir schnell den Überblick, wenn es darum geht, einem bestimmten Vitamin die Aufgaben zuzuschreiben, die es für unsere Gesundheit erfüllt. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich im Vitamin-Dschungel zurechtzufinden und seine Ernährung so einzurichten, dass alle Vitamine in einer ausreichenden Menge aufgenommen werden können. Die Belohnung für die Mühe ist ganz schnell sichtbar: Wir bleiben gesund und sehen zudem auch frisch und munter aus.

Eine erste wichtige Unterscheidung ist die zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen. Alle Vitamine, die es gibt, lassen sich einer dieser beiden Gruppen zuordnen. Fettlösliche Vitamine können dabei vom Körper für eine gewisse Zeit gespeichert werden, sodass man sich quasi ein Vitamin-Polster anessen kann. Wasserlösliche Vitamine hingegen werden vom Körper schnell ausgeschieden und müssen daher am besten jeden Tag frisch zugeführt werden. Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählt das Vitamin C sowie die ganze Palette der B-Vitamine, während der Gruppe der fettlöslichen Vitamine die Vitamin A, D, E und K angehören. Sie merken schon: In der Welt der Vitamine geht es bunt zu und ein großer Teil unseres Alphabets muss zur Benennung herhalten.

Vitamin A – der Radikalfänger

Vitamin A kann unser Körper nicht selbst herstellen. Deshalb müssen wir es in ausreichend hohen Dosen durch eine ausgewogene Ernährung zu uns nehmen. In seiner eigentlichen Form kommt Vitamin A nicht in pflanzlichen Lebensmitteln vor, sondern primär in fetten Seefischen, in Butter, in Leber und in Milchprodukten.

Unser Körper ist allerdings in der Lage, aus dem Stoff Beta-Carotin, der in vielen Obst und Gemüsesorten vorkommt, Vitamin A herzustellen. Richtige Provitamin-A-Bomben sind Karotten, Grünkohl, Petersilie und Feldsalat. Neben der positiven Wirkung auf unsere Gesundheit wie die Stärkung der Abwehrkräfte, Förderung der Sehkraft und der Vorbeugung vor Krebs verleiht es auch unserer Haut Frische: Es schützt die Zellen vor gefährlichen UV-Strahlen und Freien Radikalen.

Die B-Vitamine – vielseitige Helfer

Die Gruppe der B-Vitamine besteht aus 8 Vitaminen: B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Vitamin B3 wird dabei auch häufig Vitamin P genannt, das Vitamin B7 Vitamin H und das Vitamin B9 ist auch als Vitamin M oder Folsäure bekannt.

Genauso vielfältig wie die Benennung der B-Vitamine ist auch ihre Wirkung: Vitamin B1 spendet Energie, Vitamin B2 kurbelt den Stoffwechsel an, Vitamin B6 stärkt das Immunsystem, Vitamin B12 hilft bei der Blut- und Zellbildung usw. usw.

Konzentriert man sich auf die Wirkung auf unsere Schönheit, sind mit Sicherheit die unbekannteren Vitamine B5 und B3 ebenfalls einer besonderen Würdigung wert. Ersteres sorgt dafür, dass Feuchtigkeit in der Haut gespeichert werden kann und unser Teint schön frisch aussieht. Enthalten ist es zum Beispiel in Eiern, Innereien, Bohnen und Nüssen. Vitamin B3 wiederum schützt unsere Haut vor äußeren Einflüssen und hilft dabei, Rötungen und Irritationen zu vermindern. Den Extra-Kick Vitamin B3 gibt es mit Vollkornprodukten, Fisch, Nüssen, Milchprodukten und Eiern.

Vitamin C – der Fitmacher

Das Vitamin C ist wohl mit Abstand das bekannteste Vitamin. Zusammen mit Vitamin E dient es dem Körper als Radikalfänger und darüber hinaus stärkt es unsere Abwehrkräfte. Auch unsere Haut profitiert von diesem wichtigen Vitamin: Sowohl sie als auch das Bindegewebe werden gestärkt, wenn man eine ausreichend hohe Dosis des Vitamins zu sich nimmt. Unsere Haut wird gestrafft und sieht jung und frisch aus. In diesem Sinne heißt es, möglichst viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen: Besonders hoch ist der Vitamin C-Gehalt bei Sanddorn, Johannisbeeren, Paprika, Petersilie, Brokkoli und Kohl.

Vitamin D – das Sonnenvitamin

Vitamin D ist ein ganz besonderes Vitamin: Anders als andere Vitamine wird es von uns nicht hauptsächlich durch die Nahrung aufgenommen, sondern durch die Sonneneinstrahlung auf unsere Haut gebildet. Wichtig ist es vor allem für den Aufbau und die Gesunderhaltung unserer Knochen. Gerade im Winter, wenn die Tage kürzer werden und wir uns nicht mehr so oft nach draußen trauen, sollte man darauf achten, genug Vitamin D zu sich zu nehmen. Durch eine Ernährung, die Fisch - besonders Lachs, Hering, Sardinen und Thunfisch - zu ihren festen Bestandteilen zählt, kann eine ausreichend hohe Versorgung gewährleistet werden.

Vitamin E – das Anti-Alter-Vitamin

Vitamin E leistet viel für unsere Gesundheit und unsere Schönheit, indem es uns vor dem Einfluss von Freien Radikalen schützt. Diese Freien Radikale sind maßgeblich daran beteiligt, dass unsere Haut altert und dass Krankheiten entstehen. Am besten kann Vitamin E seine Funktion für unseren Körper ausüben, wenn parallel andere wichtige Vitamine wie Vitamin A und C, die eine ähnliche Wirkung haben, aufgenommen werden. Enthalten ist Vitamin E vor allem in pflanzlichen Ölen, aber auch in Käse, Nüssen und Fisch.

Vitamin K

Auch wenn der Buchstabe K nicht für Knochen steht, könnte man das bei der positiven Wirkung des Vitamin Ks durchaus denken: Es spielt eine wesentliche Rolle beim Aufbau der Knochen sowie bei deren Gesunderhaltung. Tatsächlich steht das K allerdings für Koagulation, was soviel wie Gerinnung bedeutet und einen weiteren Effekt des Vitamins bereits andeutet: Die Blutgerinnung wird durch dieses Vitamin unterstützt. In vielen Gemüsesorten wie Blumenkohl, Spinat, Tomaten, Grünkohl, Bohnen und Salat ist Vitamin K enthalten. Aber auch Fleisch, insbesondere Rinder- und Schweineleber, sind gute Vitamin K-Lieferanten.

von Dorothee Gebele
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