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Hochzeit

Styling-Falle! An diesen Dresscode sollten sich Hochzeitsgäste halten

von Redaktion Veröffentlicht am 31. Mai 2017
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Es wird die Hochzeit des Jahres und du bist dabei! Bleibt nur die Frage, was du anziehen sollst. Wir verraten dir, wie der Dresscode für Hochzeitsgäste aussieht.

Bist du bei einer Hochzeit eingeladen, ist es absolut in Ordnung, wenn du dir bereits weit im Vorfeld Gedanken über dein Outfit machst. Schließlich soll die Hochzeit für Braut und Bräutigam einer der schönsten Tage in ihrem Leben werden. Und als Hochzeitsgast trägt man mit seiner Anwesenheit einen wichtigen Teil dazu bei.

Erst am Morgen der Hochzeit seinen Kleiderschrank auf den Kopf zu stellen, um nach einem passenden Outfit zu suchen, ist deshalb keine so gute Idee. Abgesehen davon gibt es meistens einen Dresscode, den Hochzeitsgäste unbedingt beachten sollten.

Damit du dich bestens vorbereiten kannst, haben wir mit Nikola in't Zandt gesprochen und sie um Tipps gebeten. Die Gründerin der Agentur Perfect Wedding organisiert seit mehr als acht Jahren Hochzeiten für ihre Kunden. Dabei hat die Düsseldorferin nicht nur das Brautpaar im Blick, sondern auch die Hochzeitsgäste. Mit dem Thema Dresscode kennt sie sich bestens aus.

Dresscode für Hochzeitsgäste: Die Einladung gibt Hinweise

Hochzeitseinladungen kündigen nicht nur Datum und Ort einer Trauung an, sondern geben oftmals Hinweise darauf, wie sich die Gäste an diesem Tag kleiden sollten.

"Ich rate jedem Brautpaar dazu, bereits auf der Einladungskarte zu kommunizieren, wie der Dresscode sein soll", sagt Nikola in't Zandt. "Dann haben die Gäste im Vorfeld die Möglichkeit, sich darauf vorzubereiten." Der Hinweis "Um festliche Garderobe wird gebeten" reicht aus Sicht der Hochzeitsplanerin allerdings nicht aus. "Das ist einfach zu ungenau. Jeder versteht nämlich etwas anderes darunter."

Wird in der Einladung nicht explizit auf einen Dresscode hingewiesen, so in't Zandt, ist es ratsam, sich über die Location, in der gefeiert wird, zu informieren. Bei einer pompösen Hochzeit in einem Schloss wählt man natürlich ein anderes Outfit als bei einer Strandhochzeit oder einer Feier in einer Dorfscheune.

"Wer sich trotzdem noch unsicher ist, fragt einfach beim Brautpaar nach. Das muss einem nicht unangenehm sein, sondern zeigt nur, dass man sich Gedanken macht", so in't Zandt. Unhöflich und ein absolutes No-go ist es dagegen, wenn man sich nicht an den vorgegebenen Dresscode hält.

Dresscode für Hochzeitsgäste: Die wichtigsten Grundregeln

Generell gilt, dass sich die Hochzeitsgäste bei ihrer Outfit-Wahl nach den Wünschen des Brautpaares richten und den gesamten Rahmen der Feier im Blick haben sollten.

Darüber hinaus gibt es Grundregeln in Bezug auf die Kleidung, die jeder Hochzeitsgast beachten sollte - egal, ob die Feier in einem förmlichen oder ungezwungenen Rahmen stattfindet. "Die Braut steht im Mittelpunkt und man sollte ihr auf keinen Fall die Show stehlen", sagt in't Zandt und betont, dass dies das oberste Gebot sei.

Um der Braut nicht die Show zu stehlen, ist es tabu, Weiß zu tragen. Auch Champagner- oder Cremetöne sowie Schwarz sind ein No-go. "Daran sollte man sich unbedingt halten. Das hat etwas mit Höflichkeit und Respekt zu tun", erklärt die Hochzeitsplanerin.

Ebenfalls unpassend, so in't Zandt, sind Miniröcke oder zu tiefe Ausschnitte. "Bei kirchlichen Trauungen empfehle ich Frauen, ihr Dekolleté oder ihre Schultern mit einem Jäckchen, Bolero oder einer Stola zu bedecken, die farblich und vom Stil her zum Kleid passen."

In der Kirche gilt übrigens ein eher dezenter und eleganter Dresscode. Wer einen Hut oder einen Fascinator trägt, muss ihn nicht abnehmen. "Die Deutschen sind noch wenig hutbegeistert", so die Hochzeitsplanerin. "Bei englischen Hochzeiten ist dagegen alles voller Hüte." Ob man ein langes oder ein kurzes Kleid trägt, hängt übrigens vom gesamten Rahmen der Feierlichkeiten ab.

Bei standesamtlichen Hochzeiten kann das Outfit auch schon mal, so in't Zandt, etwas schlichter ausfallen. "In einem schicken Kostüm oder einem schönen Hosenanzug, ist man hier oft gut angezogen."

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