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Hochzeit

So klappt's mit der Traum-Hochzeit: Die besten Tipps zum Kosten sparen

Sünje Nicolaysen
von Sünje Nicolaysen Veröffentlicht am 4. April 2015
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Jetzt wird geheiratet und zwar mit Pauken und Trompeten! Aber wie viel wird eigentlich so eine Hochzeit kosten? Damit ihr euer Budget gut planen könnt, haben wir für euch eine praktische Liste zum Herunterladen und Ausdrucken, mit der ihr alles stets im Blick habt.

Kaum ist die Frage aller Fragen gestellt, startet der Hochzeits-Countdown und die Suche nach dem perfekten Termin, der Traum-Location und dem passenden Catering-Service beginnt. Und da man in der Regel noch keine eigene Hochzeit organisiert hat, steht man meist ganz schön hilflos da und weiß gar nicht so genau, wo man anfangen soll. Kein Wunder, dass so manches frisch verlobtes Paar jetzt auf eine kleine Krise zusteuert!

Den schönsten Tag im Leben lassen sich deutsche Hochzeitspaare so einiges kosten: Laut der Studie "So heiratet Deutschland" zahlen rund 30 Prozent der Hochzeitspaare zwischen 10.000 und 15.000 Euro für ihre Traumhochzeit und immer noch knapp ein Viertel der Befragten gaben 6000 bis 10.000 Euro aus - und diese Kosten schließen noch keine Flitterwochen mit ein.

Der erste Schritt für Frischverlobte besteht also darin, für die Hochzeit einen Kosten-Rahmen abzustecken. Kurz gesagt: Was darf eure Hochzeit kosten?

Erster Überblick

Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage, was eine Hochzeit kosten kann, gibt es nicht, schließlich hängt dies von einer Reihe an Faktoren ab, wie zum Beispiel der Anzahl der Gäste, den eigenen Ansprüchen und Vorstellungen aber auch dem Geld, das zur Verfügung steht. Je nach Größe und Exklusivität können die Gesamtkosten irgendwo zwischen 2000 aber auch locker 20.000 Euro liegen.

Zuallererst gilt es daher, das maximal zur Verfügung stehende Budget festzulegen und anschließend auf die verschiedenen Kostenblöcke einer Hochzeit zu verteilen. Damit das ganz einfach gelingt, haben wir einen Kostenplan erstellt, mit dem ihr die verschiedenen Bereiche des Gesamtbudgets sowie die einzelnen Punkte im Blick habt. Ihr könnt ihn euch einfach herunterladen und ausdrucken:

Finanzielle Pufferzone

Egal, mit welchem Brautpaar man spricht, die meisten werden euch eine Sache bestätigen: Die Hochzeitsfeier wird letztendlich teurer als zu Beginn geplant. Grund dafür sind nicht nur vergessene Posten, auch ein paar Hochzeitsgäste mehr oder schlichtweg gestiegene, unkalkulierbare Kosten für eine Ausgabe können das Gesamtbudget korrigieren. Daher gilt: Beim Gesamtbudget immer etwas Luft nach oben lassen, so dass ihr niemals an die Grenzen eures tatsächlich zur Verfügung stehenden Budgets geht.

Lasst euch auch nicht auf 'Pi-mal-Daumen-Regeln' ein, die zum Beispiel lauten, dass eine Feier ungefähr "Location mal zwei" kostet, also dass ihr den Preis für die Location samt Speisen und Getränke nur doppeln müsst, um den finanziellen Gesamtrahmen zu errechnen. Dies hängt ganz und gar von der Größe eurer Hochzeitsgesellschaft ab.

Kosten pro Person

Nicht umsonst werden die Hochzeitskosten inzwischen gerne pro Person oder mit einem so genannten Pro-Kopf-Budget kalkuliert. Entgegen vieler Meinungen explodieren die Kosten tatsächlich mit der Gästezahl, da für jeden Gast ein separater Preis für Einladungen, Getränke, Essen und auch Goodies anfällt wie zum Beispiel Gastgeschenke oder Transportkosten.

Es ist daher ratsam sich im Vorfeld einen Kostenvoranschlag einzuholen, der die Kosten pro Person enthält. So könnt ihr anhand eures Budgets selbst errechnen, wie viele Gäste ihr einladen könnt.

Spar-Tipps rund um das Fest

Wer bei der Hochzeitsplanung an den richtigen Ecken spart, unnötige Ausgaben umgeht sowie hier und da ein bisschen trickst, der kann sich vielleicht sogar einen Extra-Herzenswunsch erfüllen. Mit diesen einfachen Spar-Tipps könnt ihr euer Hochzeits-Budget entlasten:

  • Auf DIY-Trend setzen: Warum die Hochzeits-Papeterie kostenspielig bedrucken lassen, wenn doch gerade der große Selbermach-Hype die schönsten Ideen liefert? Lass dich auf Instagram, Pinterest & Co. inspirieren und fertige Einladungen und Tischkarten selbst an.
  • Freunde einspannen: Hört euch um, ob jemand einen talentierten Fotografen, eine Floristin oder einen DJ im Bekanntenkreis hat. Lasst euch aber unbedingt Arbeitsproben zeigen und Musiklisten vorspielen, ihr solltet nicht am falschen Ende sparen!
  • Auch beim Brautkleid kann man sparen: Wie wäre es mit einem Second-Hand-Kleid oder dem Entwurf eines Jungdesigners aus dem Internet?
  • Ein Samstag im Sommer kommt am teuersten: Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, an einem Freitag oder außerhalb der Hochzeitssaison zu heiraten, dann habt ihr eine gute Chance, bei den Kosten für die Location und anderen Dienstleistern den Preis neu zu verhandeln.

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