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Perfekt geplant: Was eine Hochzeit kostet und wie ihr Kosten spart

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 1. Oktober 2017
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Jetzt wird geheiratet und zwar mit Pauken und Trompeten! Aber wie viel kostet eigentlich eine Hochzeit? Damit ihr euer Budget gut planen könnt, haben wir für euch eine praktische Liste zum Herunterladen und Ausdrucken, mit der ihr alles stets im Blick habt.

Kaum ist die Frage aller Fragen gestellt, startet der Hochzeits-Countdown und die Suche nach dem perfekten Termin, der Traum-Location und dem passenden Catering-Service beginnt. Und da man in der Regel noch keine eigene Hochzeit organisiert hat, steht man meist ganz schön hilflos da und weiß gar nicht so genau, wo man anfangen soll. Kein Wunder, dass so manches frisch verlobte Paar jetzt auf eine kleine Krise zusteuert!

Den schönsten Tag im Leben lassen sich deutsche Hochzeitspaare so einiges kosten: Laut der Studie "So heiratet Deutschland" zahlen rund 30 Prozent der Hochzeitspaare zwischen 10.000 und 15.000 Euro für ihre Traumhochzeit und immer noch knapp ein Viertel der Befragten gaben 6000 bis 10.000 Euro aus - und diese Kosten schließen noch keine Flitterwochen mit ein.

Der erste Schritt für Frischverlobte besteht also darin, für die Hochzeit einen Kosten-Rahmen abzustecken. Kurz gesagt: Was darf eure Hochzeit kosten?

Erster Überblick

Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage, was eine Hochzeit kosten kann, gibt es nicht, schließlich hängt dies von einer Reihe an Faktoren ab, wie zum Beispiel der Anzahl der Gäste, den eigenen Ansprüchen und Vorstellungen aber auch dem Geld, das zur Verfügung steht. Je nach Größe und Exklusivität können die Gesamtkosten irgendwo zwischen 2000 aber auch locker 20.000 Euro liegen.

Zuallererst gilt es daher, das maximal zur Verfügung stehende Budget festzulegen und anschließend auf die verschiedenen Kostenblöcke einer Hochzeit zu verteilen. Damit das ganz einfach gelingt, haben wir einen Kostenplan erstellt, mit dem ihr die verschiedenen Bereiche des Gesamtbudgets sowie die einzelnen Punkte im Blick habt. Ihr könnt den Budget Planer einfach herunterladen und ausdrucken:

Finanzielle Pufferzone

Egal, mit welchem Brautpaar man spricht, die meisten werden euch eine Sache bestätigen: Die Hochzeitsfeier wird letztendlich teurer als zu Beginn geplant. Grund dafür sind nicht nur vergessene Posten, auch ein paar Hochzeitsgäste mehr oder schlichtweg gestiegene, unkalkulierbare Kosten für eine Ausgabe können das Gesamtbudget korrigieren. Daher gilt: Beim Gesamtbudget immer etwas Luft nach oben lassen, so dass ihr niemals an die Grenzen eures tatsächlich zur Verfügung stehenden Budgets geht.

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Kosten pro Person

Hochzeitskosten werden inzwischen gerne pro Person oder mit einem so genannten Pro-Kopf-Budget kalkuliert. Entgegen vieler Meinungen explodieren die Kosten tatsächlich mit der Gästezahl, da für jeden Gast ein separater Preis für Einladungen, Getränke, Essen und auch Goodies anfällt wie zum Beispiel Gastgeschenke oder Transportkosten. Als Richtwert dienen etwa 100-150 Euro pro Person, doch dies hängt natürlich von den Ansprüchen des Brautpaares ab.

Aber Achtung! Die Pro-Kopf-Kosten entsprechen nicht eurem Gesamtbudget. Zusätzlich zu den Kosten, die ihr für eure Gäste veranschlagt - das sind meist Location, Essen, Getränke, die Hochzeitstorte aber auch Goodies - kommen noch weitere Ausgaben, die unabhängig von der Gästezahl sind. Dazu gehören Dienstleister wie DJs, Fotografen oder eine Kamerateam, aber auch das Brautkleid, der Anzug, die Ringe usw.

Es ist daher ratsam sich im Vorfeld einen Kostenvoranschlag einzuholen, der die Kosten pro Person enthält. So könnt ihr anhand eures Budgets selbst errechnen, wie viele Gäste ihr einladen könnt.
Tipp: Kommt bloß nicht auf die Idee mehr Gäste einzuladen, als ihr bewirten könnt, in der Hoffnung, dass viele absagen. Erfahrungsgemäß sagen nur sehr wenige Menschen eine Einladung zur Hochzeit ab. Rechnet also mit einer Zusagequote, die nah an 100 Prozent grenzt - über 95 Prozent sind realistisch.

Faustregel: Location mal zwei?

Oftmals wird gesagt, dass man lediglich die Kosten für die Location verdoppeln müsste und so errechnen könnte, wie viel die Hochzeit am Ende kostet. Dies stimmt jedoch so nicht ganz. Es stimmt zwar, dass die Location oftmals der höchste Posten ist, aber einfach verdoppeln lässt sich dieser Wert nicht.

Das liegt daran, dass die Preise für Posten wie Kleidung und Ringe, aber auch bei Dienstleistern zu stark schwanken. Am Ende hängen die Kosten also vom Geschmack und den Wünschen des Brautpaares ab. Wer sich jedoch trotzdem einen groben Richtwert wünscht, kann das Pro-Kopf-Budget mal die Anzahl der Gäste nehmen - und sollte in dieses auch wirklich alle Kosten für die Gäste einkalkulieren - und dann diesen Betrag verdoppeln. Bei 70 Gästen und einem Pro-Kopf-Budget von 150 Euro, kommt man also schon auf einen Wert von 21.000 Euro.

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Ja, nein, vielleicht...

Während ihr einen Kostenplan erstellt, ist es durchaus sinnvoll, die einzelnen Posten mit einem kleinen Vermerk zu versehen, mit dem ihr sie prioritisieren könnt. Schreibt zum Beispiel hinter jeden Posten, ob dieser ein Must-have ist, also unbedingt sein muss, oder ein Nice-to-have - sprich wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig.

Ihr könnt auch einen dritten "Vielleicht"-Vermerk machen, mit Posten über die ihr nachdenkt, wenn ihr am Ende merken solltet, dass euer Budget dafür ausreichen würde. Das hilft euch, besser zu priorisieren und unnötige Kosten einzusparen.

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