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Hochzeit

Unkompliziert heiraten: Diese Formalitäten solltet ihr vor und nach der Hochzeit regeln

Esther Tomberg
von Esther Tomberg Veröffentlicht am 2. Februar 2017

Eine Hochzeit ist nicht nur der schönste Tag im Leben, sondern auch ein Ereignis, das gut geplant sein will. Wir verraten euch, was es vor und nach der Trauung zu beachten gibt.

Wer sich kürzlich entschlossen hat, den mutigen Schritt in die Ehe zu wagen, ist gut beraten sich vorab über die Formalitäten zu informieren.

Oder wisst ihr bereits, wie ihr euren Wunschtermin für die standesamtliche Trauung bekommt? Was ihr beachten müsst, wenn euer Partner nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt? Oder welche Konsequenzen es bedeutet, wenn ihr den Nachnamen eures Partners annehmt? Noch keine Ahnung? Wir bringen Ordnung ins Formalitäten-Chaos!

Formalitäten, die ihr vor und nach der Hochzeit regeln solltet © iStock

Die standesamtliche Hochzeit richtig planen

Damit eure Heirat rechtskräftig wird, muss in Deutschland, anders als in anderen Ländern, in jedem Fall eine standesamtlichen Trauung stattfinden. Ihr müsst dafür nicht nur frühzeitig eure Hochzeit beim zuständigen Standesamt anmelden, sondern solltet euch im Vorfeld auch Gedanken über das Thema Nachnamen machen.

​​Sollen die jeweiligen Familiennamen beibehalten werden, wünscht ihr euch einen Doppelnamen oder möchtet ihr den Familiennamen eures Partners annehmen? All das sollte frühzeitig geklärt werden.​

Hochzeitstermin festlegen: Das müsst ihr beachten

Bei deutschen Standesämtern kann man sich frühestens sechs Monate vor dem geplanten Termin der Hochzeit anmelden. Bei heiß begehrten, weil besonderen Terminen heißt es also, möglichst früh da sein und am Stichtag mit allen notwendigen Unterlagen beim Standesamt vorsprechen.

Wer sich diesen Stress nicht antun möchte, ist gut beraten, auf einen Hochzeitstag wie zum Beispiel den 08.08.2018 zu verzichten.

Allgemeine Formalitäten für die standesamtliche Hochzeit

Eine standesamtliche Hochzeit ist natürlich auch mit einigen Formalitäten verbunden – schließlich ist die Eheschließung vor dem Gesetz auch ein bürokratischer Akt. Was jeder der Partner bei der Trauung benötigt, ist der Personalausweis – der Reisepass tut´s auch – sowie eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches der Eltern.

Wichtig: Diese Abschrift könnt ihr nur in dem Standesamt bekommen, das sich am Wohnort eurer Eltern befindet.

Wenn ihr oder euer Partner adoptiert seid, müsst ihr außerdem eine Abstammungsurkunde beim Standesamt vorlegen. Es kann auch sein, dass ihr zusätzlich folgende Dokumente vorlegen müsst:

  • Einbürgerungsurkunde, wenn ihr nicht von Geburt an die deutsche Staatsbürgerschaft besessen habt.
  • Scheidungsurkunde, wenn ihr schon einmal verheiratet wart.
  • Sterbeurkunde, wenn ihr Witwer oder Witwe seid.
  • Erfordernisbefreiung des Familiengerichts, die es euch erlaubt zu heiraten, wenn ihr noch nicht volljährig seid.

Formalitäten bei der Hochzeit mit Nicht-Deutschen

Besitzt euer Partner nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, kommen einige Formalitäten vor der Hochzeit auf euch zu. Wer Glück hat, kommt mit einem Ehefähigkeitszeugnis und einer Ledigkeitsbestätigung aus, die vom Heimatland ausgestellt werden müssen, bevor die Hochzeit angemeldet werden kann.

Doch nicht in jedem Fall reichen diese beiden Dokumente aus. Erkundigt euch also rechtzeitig bei eurem zuständigen Standesamt und denkt daran, dass sich die Formalitäten für die Hochzeit von Land zu Land unterscheiden. Und auch die Mühlen der Bürokratie mahlen in anderen Teilen der Erde manchmal langsamer. Kalkuliert also genug Vorlaufzeit ein.

Die kirchliche Hochzeit: An was muss ich denken?

Wenn ihr zusätzlich zur standesamtlichen Trauung auch kirchlich heiraten möchtet, müsst ihr das Gespräch mit dem Gemeindepfarrer suchen. Hier ergibt sich auch die Gelegenheit, Anregungen für den Hochzeitsgottesdienst einzubringen, sodass er individuell gestaltet wird und besonders persönlich auf euch zugeschnitten ist.

Bei einem Gespräch mit einem katholischen Pfarrer wird euch sehr wahrscheinlich auch auf den Zahn gefühlt werden: Warum ist eine kirchliche Hochzeit für euch wichtig? Wollt ihr Kinder bekommen und diese nach dem christlichen Glauben erziehen? Dies alles sind Fragen, die ihr im Vorfeld bereits für euch beantworten solltet.

Ehevertrag: Notwendig oder überflüssig?

Ein Ehevertrag ist für viele eine leidige Formalität, die überhaupt gar nichts mit Romantik zu tun hat. Trotzdem solltet ihr das Thema unbedingt mit eurem Partner besprechen. Erkundigt euch am besten auch bei Fachleuten ausführlich darüber, wie euer wirtschaftlicher Status nach einer möglichen Scheidung aussehen könnte.

Unser Tipp: Ein Ehevertrag muss nicht zwangsläufig vor der Hochzeit geschlossen werden. Auch in der Zeit danach ist der Abschluss eines Ehevertrags ohne zusätzliche Formalitäten jederzeit möglich.

Formalitäten nach der Hochzeit: Das gibt es zu beachten

Ihr habt den Familiennamen eures Partners angenommen? Dann kommt nach der Hochzeit einiges an Arbeit auf euch zu: Ganz oben auf der Liste stehen dabei die Abänderung der Lohnsteuerkarte, des Personalausweises, des Kfz-Briefs und die Mitteilung an Versicherungen, Banken und Vereine.

Berücksichtigt auch Social Media Plattformen, wie Facebook oder Instagram. Hier könnt ihr auch noch euren alten Familiennamen als Zusatz eintragen. So bleibt ihr für alte Kontakte, die euch natürlich auch unter eurem alten Namen suchen, findbar.

Formalitäten bei der Hochzeit im Ausland

Ihr träumt von einer romantischen Hochzeit an einem ganz besonderen Ort fernab der Heimat? Hier haben wir euch alles Wissenswertes rund um die Heirat im Ausland zusammen gestellt!

Und zum Schluss: Dankeskarten nicht vergessen

Und noch eine wichtige Formalität: Bedankt euch nach der Hochzeit bei eurer Familie, euren Freunden und euren Trauzeugen für ihre große Unterstützung und den unvergesslichen Tag mit einer passenden Danksagungskarte.

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