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Liebe & Psychologie

Löffelchen und Co: Was eure Schlafposition über eure Beziehung verrät!

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 10. Januar 2017
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Du glaubst, dass im Bett nur das zählt, was aktiv und bei (mehr oder weniger) klarem Bewusstsein geschieht? Irrtum! Eure Schlafposition verrät mehr, als du denkst.

Vor allem, was nachts passiert, während ihr friedlich vor euch hinschlummert, verrät sehr viel über eure Beziehung. Die Rede ist nicht von Traumphasen oder Schnarchgeräuschen, sondern von der Schlafposition!

Was kann eine Schlafposition verraten?

Die einen schlafen immer eng aneinander gekuschelt, andere robben nach dem Gute-Nacht-Kuss schnell auf ihre Hälfte der Matratze. Es gibt Pärchen, die sich gegenüberliegend am besten schlafen, während das für andere ein Gräuel ist. Wie und in welcher Position jemand schläft, kann Auskunft über seinen Charakter und über die Beziehung geben.

Wir stellen euch auf den nächsten Seiten verschiedene Schlafpositionen vor und sagen euch, was welche Schlafposition verrät!

Schlafposition 1: Der Feuerwehrmann

Die Feuerwehrmann-Schlafposition gehört zu den so genannten Windschläfern. Diese unterscheiden sich nämlich in der Feinabstimmung der Partner. Manche Windschläfer-Postitionen sehen aus wie zwei ineinander gefügte Puzzleteilchen, andere wie zwei Gegensätze, die sich anziehen.

Die Schlafposition des Feuerwehrmannes sollen jene Paare gern einnehmen, die als mutig gelten. Wer so schläft, hält sich nicht gern mit Diskussionen auf, sondern handelt lieber. In all der Energie, die dieses Paar umgibt, sind sich Feuerwehrmann und Gerettete ein Hafen der Sicherheit.

Schlafposition 2: Brot und Butter

Die Brot und Butter-Schlafposition gehört ebenfalls zu den Windschläfern.

​Menschen, die in dieser Position nicht schlafen, fragen sich jetzt wahrscheinlich, wie man so überhaupt ein Auge zumachen kann. Die Antwort: Das geht wohl nur, wenn sich ein Paar vom Schicksal zusammen geführt fühlt und nur dann schlafen kann, wenn der Partner ganz nah bei ihm ist. Der eine schläft nur gut, wenn er das Gewicht des anderen spürt - der andere nur dann, wenn er in luftigen Höhen bei den Schlafbewegungen des anderen mitschwingt. Wenn sich diese zwei Menschen einmal gefunden haben, lassen sie sich nie wieder los.

Schlafposition 3: Der Heimlichgriff

Wer in der Position des Heimlichgriffs schläft, gehört zu den so genannten Sonnenschläfern. Diese Paare wenden sich immer der gleichen Bettseite zu: Bauch an Rücken. Sonnenschläfern wird nachgesagt, ein großes Bedürfnis zu haben, anderen zu helfen, sie lieben die Natur und riskante Sportarten.

Die Schlafposition des Heimlichgriffs hat ihren Namen vom Lebensrettenden Heimlich-Handgriff, mit dem man im Notfall ein Opfer vor dem Ersticken retten kann. Menschen, die so schlafen (den anderen von hinten vor dem Magen mit beiden Händen umfassend), ist es wichtig, dass es beiden Partnern gut geht. Sie sind sehr hilfsbereit, dadurch aber auch anfällig für Menschen, die es nicht so gut mit ihnen meinen. Oftmals fällt es ihnen schwer, anderen Grenzen zu setzen und sich nicht ausnutzen zu lassen.

Schlafposition 4: Das Löffelchen

Die Löffelchen-Schlafposition gehört ebenfalls zu den so genannten Sonnenschläfern und ist wohl die bekannteste unter ihnen.

Paare, die so schlafen, gelten als romantisch, bequem und geradlinig. Zyniker würden sie vielleicht auch als einfallslos oder altmodisch beschreiben, weil die Partner einfach nur Bauch an Rücken liegen. Doch der Schein trügt. Ein Paar, dass so schläft, muss nämlich sehr vertraut miteinander sein, denn mehr Geborgenheit kann eine Schlafposition wohl kaum ausstrahlen.

Schlafposition 5: Der Cliffhanger

Die Cliffhanger-Schlafposition gehört zu den Meeresschläfern. Diese sind symmetrisch und der Stelle, an der sich die Partner spiegelbildlich berühren, kommt eine größere Bedeutung zu. Die einzelnen Meeresstellungen sind sehr unterschiedlich - dennoch verbindet sie, dass sie typisch für Menschen mit einem ausgeprägten Artbeitsethos sind.

Man könnte meinen, dass hier ein Paar schläft, das sich gerade gestritten hat oder schon länger nichts mehr füreinander empfindet. Das muss aber nicht so sein! Es stimmt zwar, dass diese Partner bei fast allem unterschiedlicher Meinung sind, aber in einem sind sie sich einig: Es geht nichts über Freiraum und Bequemlichkeit. Dabei brauchen sich die Partner auf besondere Weise. Denn niemand sonst bleibt ihnen so bereitwillig vom Leibe.

Mehr zu weiteren Schlafpositionen und ihrer Bedeutung findet ihr in:
Evany Thomas:
​Die geheime Sprache des Schlafens
Eichborn Verlag, 2010

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