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Selbstbräuner-Test 2017: So startet ihr gebräunt in den Sommer!

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Ga-Young Park Veröffentlicht von Ga-Young Park
Veröffentlicht am 12. Juni 2015

Gel, Spray, Tücher - der Beautymarkt bietet mittlerweile eine breite Palette an Selbstbräunern an. Unsere gofeminin-Redaktion hat sich einem Selbstbräuner-Test unterzogen und unterschiedliche Produkttypen auf Körper und Gesicht gecremt, gesprüht und gerieben. Hier kommen die Ergebnisse von unserem Selbstbräuner-Test 2017.

Selbstbräuner werden immer beliebter - vor allem zu Beginn des Sommers, wenn die Haut noch nicht gebräunt ist. Genauso wie die Nachfrage, ist in den letzten Jahren auch die Vielfalt an Produkten gestiegen. Da ist es nicht verwunderlich, dass man sich immer wieder fragt: Welcher Selbstbräuner ist der richtige für mich?

Selbstbräuner-Test: Was steckt drin?

Selbstbräuner tönen die Haut durch eine oberflächliche, chemische Reaktion, die sich vom natürlichen Bräunungsprozess durch die Sonne grundlegend unterscheidet. Der wichtigste Wirkstoff ist dabei das Dihydroxyaceton (DHA), eine Zuckerart, die auch im Körper selbst vorkommt. DHA reagiert mit bestimmten Stoffen in der obersten Hautschicht. Die Folge: Die Zellen bilden dunkle Pigmente, die - je nach der DHA-Konzentration im Produkt - eine mehr oder weniger intensive Bräune bewirken. Dieser Vorgang dauert in der Regel vier bis fünf Stunden. In Verbindung mit anderen Hightech-Inhaltsstoffen sorgt DHA für eine gleichmäßige Bräune. Also: Lieber öfter mal cremen oder sprühen, statt in der Sonne zu brutzeln!

Der Klassiker: Selbstbräuner-Lotion

Zwei in einem lautet das Motto von Bräunungslotionen. Sie bieten Feuchtigkeit und Bräunungseffekt in einem. Dafür sorgen die Inhaltsstoffe: Zum einen ein Bräunungswirkstoff, der schwächer dosiert ist als in regulären Selbstbräunern. Zum anderen feuchtigkeitsspendende Substanzen, wie sie zum Beispiel eine Bodylotion enthält. Einige bieten Lotionen sogar in zwei Versionen an - für eine zarte oder intensive Bräunung - je nach Hautton.

Bräunungslotionen sind ideal für alle, die sich eine zarte Bräune wünschen und nicht durch eine drastische Veränderung des Hauttons auffallen möchten. Wer mag, kann für einen frischen Teint das ganze Jahr über seine Bodylotion durch eine Bräunungslotion ersetzen.

Wer allerdings auf die Schnelle ein sattes Braun möchte, sollte besser zu echten Selbstbräunern greifen!​

Was sind Selbstbräuner-Tücher?

Selbstbräuner sind vor allem im Urlaub eine feine Sache, damit man die ersten Tage nicht kreidebleich am Strand liegt. Gut, wenn man dann nicht die ganze Tube mitschleppen muss. Mit handlichen Selbstbräuner-Tüchern wird die Anwendung unterwegs ganz einfach.

Die Tücher aus Zellstoff sind mit Selbstbräuner-Lotion getränkt und einzeln luftdicht verpackt. Dabei unterscheiden die Hersteller oft zwischen Produkten, die speziell für die Beine oder empfindliche Partien wie Gesicht und Dekolleté gedacht sind. Denn für den ganzen Körper reicht ein Tüchlein nicht aus.

So bräunt ihr euch mit den Tüchern streifenfrei: Ihr solltet euch beim Auftragen mit den Tüchern möglichst beeilen, denn durch die Benutzung trocknen sie schnell aus. Ist der größte Teil ​der Bränungslotion verteilt, solltet ihr mit dem trockenen Tuch die Haut noch einmal abreiben. Damit wird der Selbstbräuner gleichmäßig verteilt und einmassiert.

Da die Tücher häufig nur einen geringen Anteil an Pflegesubstanzen enthalten, die Haut anschließend unbedingt eincremen!

Selbstbräuner-Test: günstige Preiskategorie

Selbstbräuner-Tücher

Douglas Sun Self Tanning, ca. 1 €
Unsere Redakteurin Ga-Young hat die Tücher ausprobiert:

"Das Tüchlein, etwa so groß wie ein Küchenkrepp, war mit transparenter Flüssigkeit getränkt und verströmte nur ganz schwach den typischen Selbstbräunerduft. Während der Anwendung auf meinen Beinen wurde das Tuch merklich trockener und der Bräuner zog schnell ein. Nach etwa einer Stunde konnte ich die erste Bräunung feststellen, einen halben Tag später war ich mit dem Endergebnis recht zufrieden: sehr gleichmäßig und in einem natürlichen Farbton. Eine echte Alternative zum Spray und zur Creme sind die Tücher für mich aber nicht, weil sie recht klein sind und viel zu schnell austrocknen. So brauchte ich für den ganzen Körper rund 10 Tücher."

Weitere Selbstbräuner-Tücher gibt es zum Beispiel von:

Selbstbräuner-Tonic

Sundance Selbstbräunungstonic von dm, ca. 3 €
Unsere Redakteurin Anna hat es ausprobiert:

"Ich bin sehr blass und war daher auf der Suche nach einem Produkt, das für eine NATÜRLICHE Bräune im Gesicht sorgt. Das Selbstbräunungstonic der dm-Hausmarke 'Sundance' verspricht ein fleckenfreies Resultat. Das Tonic ist komplett flüssig und durchsichtig wie Wasser. Wie ein Gesichtswasser soll man das Produkt auf einen Wattepad träufeln und gleichmäßig auf Gesicht und Hals verteilen. Danach gründlich die Hände waschen! Nach ca. 3 Stunden sah ich schon die ersten Ergebnisse: eine natürliche, nicht zu dunkle Bräune.

Einziges Manko: Das Tonic roch zwar nicht wie die typischen Selbstbräuner, doch der Kokosduft war recht stark und gewöhnungsbedürftig. Vorsicht: Täglich sollte man das Tonic nicht anwenden, denn sonst droht schnell eine orangestichige Farbe."

Selbstbräuner-Test: mittlere Preiskategorie

Selbstbräuner-Gel

Sun Bräunungsgel von Marbert, rund 17 €
Unsere Redakteurin Fiona hat das Gel ausprobiert:

"Die Konsistenz des Bräunungsgels ist sehr angenehm. Es lässt sich leicht verteilen und zieht schnell ein. Die Packungsangabe von nur 15 Minuten Einwirkzeit ist absolut zutreffend. Danach kann man sich getrost wieder anziehen - ohne Flecken auf der Kleidung zu riskieren. Bereits nach ein paar Stunden konnte ich ein erstes Resultat erkennen. Das Braun wirkte sehr natürlich und hatte durch die Glitzerpartikel einen leichten Schimmer. Insgesamt war nach zwei Anwendungen ein optimaler Braun-Effekt zu sehen, der durch sporadisches Nachcremen alle zwei Tage gut gehalten werden konnte.

Einziges Minus: Der Effekt ist auf heller Haut sehr intensiv, sodass auch kleine Missgeschicke, sprich Stellen, wo das Gel nicht optimal verteilt wurde, deutlich zu sehen sind."

Weitere Selbstbräuner-Gele gibt es zum Beispiel von:

Selbstbräuner-Spray

Selbstbräuner-Spray Sublime Bronze von L'oréal, 13 €
Unsere Redakteurin Julia hat das Spray getestet:

"Das Auftragen des Sprays war ziemlich einfach und angenehm. Das Spray riecht nur ganz dezent nach Selbstbräuner und der feine Nebel verteilt sich gut auf der Haut - so gut, dass kein Einreiben nötig war (keine gelben Hände!). Das Spray zog unglaublich schnell ein und ich konnte mich direkt nach dem Auftragen wieder anziehen. Nach etwa einer halben Stunde setzte die Bräunung ein. Ein paar Stunden später nahm meine Haut einen sehr schönen, goldbraunen Ton an. Das Beste: Die Bräunung war absolut streifenfrei und nicht fleckig, nur sehr trockene Hautstellen haben die Bräune zu stark angenommen, was aber nur bei genauem Hinsehen auffiel."


Weitere Selbstbräuner-Sprays gibt es zum Beispiel von:

Selbstbräuner-Test: teure Preiskategorie

Selbstbräuner-Lotion

St. Tropez Self Tan Sensitive Tinted Bronzing Lotion, 39,95 €
Unsere Redakteurin Maike hat die Lotion ausprobiert:

"Von vielen Bloggern empfohlen, habe ich die St. Tropez Bronzing Lotion ausprobiert. Beim Auftragen der Lotion habe ich einen Handschuh verwendet - das sogenannte 'Tanning Mitt' - damit keine Streifen und harte Kanten entstehen konnten. Die Lotion zog schnell ein und man erkannte direkt einen Unterschied. Die Beine waren dezent goldbraun und wirkten natürlich gebräunt. Ich habe darauf geachtet, die Creme gleichmäßig und schnell in die Haut einzuarbeiten. So sind keine Streifen und Flecken entstanden. Lediglich an trockenen Hautpartien, wie an den Knien, war die Farbe dunkler.

Eins hat mich jedoch gestört: der Geruch! Er erinnerte sofort an Selbstbräuner und verschwand auch erst wieder als die Farbe weg war. Leider habe ich auch den Eindruck, dass nach einer Dusche die Bräune stark nachließ."​

Weitere Selbstbräuner-Lotionen gibt es zum Beispiel von:

Auch auf gofeminin: Das ist die heißeste Bademode des Sommers!

Verwandte Tags #Make-up im Test#Make-up Produkte

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