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Karottenhosen, Schulterpolster & Co: DAS ist typisch 80er-Mode!

Ann-Kathrin Schöll
von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 8. Juli 2017
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Die Mode der 80er ist zurück und gehört gerade zu DEN Trends schlechthin. Hier erfahrt ihr, welche Kleidung typisch Achtziger ist und an welchen 80s-Must-haves ihr jetzt nicht vorbei kommt.

Kaum zu glauben, aber wahr: Die 80er-Mode feiert 2017/2018 ihr großes Revival. Egal, ob bei Luxus-Designern wie Saint Laurent oder Modeketten wie H&M oder Zara - die aktuellen Kollektionen sind voller 80s-Relikte.

Von Rüschenblusen mit Puffärmeln, über Lackröcke und breite Taillengürtel bis hin zu Karottenhosen ist alles dabei, was das 80er-Herz höher schlagen lässt.

Und auch die ​gerade super angesagten Metallic-Töne versetzen uns zurück in die Zeit von Wham!, Nena und Modern Talking. Insgesamt wirken die aktuellen Trend-Teile allerdings weniger knallig und deutlich figurbetonter als ihre 80s-Vorbilder.

Zurück in die 80er: DIESE Mode war damals in!

Wie genau die Original-80er-Mode aussah und welche Kleidungsstücke damals der letzte Schrei waren, erfahrt ihr auf unserer kleinen Fashion-Zeitreise!

1. Karottenhose

Taillenhoch geschnitten, an Hüften und Oberschenkeln weit und an den Knöcheln eng war sie nicht unbedingt der fähigste Figurschmeichler. Trotzdem wurde sie rauf und runter getragen. In Lack, aus Stoff und als Jeans gerne in den typischen 80s-Waschungen Stonewashed, Moonwashed oder Acid-Washed.

2. Schulterpolster

Breite Schultern waren ein Muss in den 80s - besonders für Frauen. Egal, ob Bluse, Kleid oder Blazer - alles wurde mit dicken Schulterpolstern ausgestopft, bis man aussah wie ein Profischwimmer. Generell liebten es die Designer der 80er-Mode, Frauenkleidung einen männlichen Touch zu verleihen.

3. Puffärmel

Mehr ist mehr: In der 80er-Mode wurde gepolstert und geplustert, was das Zeug hält. Neben Schulterpolstern waren Puffärmel gaaaanz groß. Übrigens waren die schon Anfang des 19. Jahrhunderts mal schwer angesagt. Wie heißt es so schön: Alles kommt irgendwann wieder...

4. Oversize-Blazer

Das, was wir heute unter Oversize verstehen, wurde in den 80s nur müde belächelt. Oversize hieß damals: Das Teil (vorzugsweise der Blazer im Männer-Sakko-Verschnitt) ist perfekt, wenn es gefühlt fünf Nummern zu groß ist. Herunterhängende Schultern und XXL-Weite inklusive.

5. Leggings

'Flashdance', 'Dirty Dancing' und 'Footloose' die 80er sind DAS Jahrzehnt der Tanzfilme. Und weil die Kinozuschauerinnen dem Spirit (und vielleicht auch der Figur) der Protagonistinnen nacheifern wollten, gingen sie scharenweise zum Aerobic - natürlich stilecht gestylt in Leggings und Body.

6. Stulpen

A propos Aerobic. Ein Muss für den Trendsport mit seiner Queen Jane Fonda: Stulpen. Ohne die ging's einfach nicht. Man will sich ja beim Schwitzen nicht erkälten...

7. Viiiiiel Schmuck

Bling, bling, klimper, klimper, Protz, Protz - nicht nur bei den Schultern auch bei den Accessoires war mehr definitiv mehr. Das 80s-Girl machte mit ihrem Schmuck jedem Weihnachtsbaum Konkurrenz. Top-Favorit: XXL-Creolen und Armreifen, gerne in Neonfarben.

8. Neonfarben

Giftgrün, Knallgelb oder Hot Pink - Hauptsache, schön grell! Neonfarben sind typisch für die 80er Mode. Damals stand man einfach auf den Textmarker-Look. Grausam, ich weiß.

9. Geometrische Muster

Was ist schlimmer als Neonfarben? Richtig, Muster in Neonfarben. Besonders geometrische Prints mit Kreisen, Strichen und Wellenlinien hatten es den 80er-Trendsettern angetan. Sogar Männer waren dem knallbunten Muster-Hype verfallen und trugen die Augenkrampf-verursachenden Farbkombis sogar auf der Skipiste. Man muss es ihnen lassen - Mut hatten sie.

Knallfarben und Muster waren in den 80ern super hip © Pinterest/ffw.com.br

10. Taillengürtel

Bändigt die Stoffmassen! In den 80er-Jahren versuchte man die übergroßen Blazer, weiten Shirts und unförmig geschnittenen Blusen mit breiten Taillengürteln zu zähmen. Zack, einfach umbinden - so ließ sich wenigstens ein bisschen Silhouette erkennen.

11. Pailletten und Lurex

Ein Riesending in der 80er-Mode: Lurex. Die metallisch glänzenden Fäden in Gold oder Silber wurden in alles eingewebt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Und damit das Metallic-Teil jeder 1000-Watt-Birne die Show stiehlt, wurden noch zwei Kilo Pailletten aufs Kleid gedrescht. Ihr erinnert euch: Mehr ist mehr.

Linda Evans © Getty Images / Janaur 1987
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