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DAS passiert mit dir, wenn du auf Milch verzichtest

von Jane Schmitt Veröffentlicht am 21. Dezember 2018

Immer mehr Menschen verzichten freiwillig auf Milch und Milchprodukte. Was das mit dem Körper anstellt und worauf du beim Milchverzicht achten solltest - wir verraten es dir.

Influencer, Schauspieler oder Sportler wie Tennis-Star Novak Djokovic - die Reihe der Berühmtheiten, die auf Kuhmilch verzichten, ist lang. Und auch immer mehr Otto-Normalos streichen Milch und Milchprodukte von ihrem Speiseplan. Das zeigt sich auch im Supermarkt. Das Angebot an Milch-Alternativen wie Hafer-, Reis- oder Sojamilch, veganen "Milchprodukten" oder laktosefreien Alternativen wächst.

Doch warum verzichten mehr und mehr Menschen auf Kuhmilch? Grund Nummer eins: Der Verzicht auf Milch soll sich positiv auf den Körper auswirken. Doch heißt es nicht immer, Milch sei gesund und wichtig für uns?

Tatsächlich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Milchprodukte oder alternativ kalziumreiche Lebensmittel wie Sojamilch täglich zu sich zu nehmen. Was ein Nein zu Kuhmilch und Kuhmilchprodukten mit deinem Körper macht, zeigen wir dir anhand von 3 Punkten.

1. Du hast weniger Bauchprobleme

Manche Menschen fühlen sich tatsächlich besser, sobald sie auf Milch und Milchprodukte verzichten. Wer sensibel auf Milch reagiert, wird sich womöglich besser fühlen, sobald Milch und Co. vom Speiseplan gestrichen werden.

Obwohl bei ihnen keine Laktoseintoleranz diagnostiziert wurde, höre auch ich immer wieder von Freunden, dass es ihnen besser geht, seitdem sie Milchprodukte aus ihrer Ernährung gestrichen haben.

2. Deine Haut wird besser

Wenn du meistens zu Magermilch und fettreduzierten Milchprodukten greifst, kann ein Verzicht darauf sogar dein Hautbild verbessern. Darauf weisen mehrere Studien hin. Woran es genau liegt, dass weniger Pickel auftreten, darüber sind sich die Forscher allerdings uneins. Einen Versuch ist es definitiv wert.

3. Du senkst deinen Cholesterinspiegel

Wenn du einen erhöhten Cholesterinspiegel hast, solltest du statt immer zu Vollmilch besser mal zu Sojamilch greifen. Die darin enthaltenen Pflanzenstoffe senken nachweislich den LDL-Cholesterin-Wert.

Was ist mit fettreduzierter Milch?

Mit den fettreduzierten Varianten von Milch könnt ihr einige Kalorien einsparen und nehmt nicht zu viele tierische Fette auf - das wiederum ist auch positiv für euren Cholesterinspiegel. Allerdings sind sich die Experten uneinig darüber, ob Halbfett-Produkte tatsächlich so positiv zu bewerten sind. In einer Langzeitstudie aus Schweden haben die Forscher beispielsweise festgestellt, dass der regelmäßige Verzehr von Milch vor Übergewicht schützen kann.

Weniger Milch im Alter

Je älter die Menschen werden, desto weniger sind sie dazu in der Lage Kuhmilch zu verdauen, darauf weist eine weitere Studie hin. Vorrangig liegt das am Milchzucker Laktose, der nicht mehr verarbeitet werden kann.

Wenn du nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten an folgende Symptomen leidest, könnte es sein, dass du Milch nicht mehr gut verträgst:

  • Durchfall
  • Magenprobleme
  • Blähungen
  • Erbrechen

​In diesem Fall kannst du dich auch von deinem Hausarzt beraten lassen, auf was du bei einer gesunden Ernährung achten solltest.

Darum ist Kuhmilch trotzdem wichtig

Den Milchkonsum zu reduzieren und hin und wieder zu pflanzlichen Alternativen zu greifen, ist sicherlich eine gute Sache. Trotzdem gehört auch Kuhmilch zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Sie versorgt den Körper mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitamin B2, und Calcium. Ein regelmäßiger Kuhmilchkonsum kann durch das enthaltene Calcium das Osteoporose-Risiko senken.

Wichtig: Wenn ihr euch strikt vegan ernährt, solltet ihr darauf achten, dass die Pflanzenmilch, die ihr zu euch nehmt, mit Calcium versetzt ist.

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