Home / Mama / Baby & Kleinkind / 4 Tipps, dank denen dein Baby Spielen in der Bauchlage lieben wird

© Getty Images
Mama

4 Tipps, dank denen dein Baby Spielen in der Bauchlage lieben wird

von Inga Back Veröffentlicht am 18. Januar 2018
99 mal geteilt

Viele Babys mögen es überhaupt nicht: das Spielen in der Bauchlage. Weil es aber für ihre Entwicklung unglaublich wichtig ist, führt kein Weg daran vorbei. Mama und Papa müssen sich also ein bisschen was einfallen lassen, damit das Spielen in der Bauchlage dem Nachwuchs auch Spaß macht.

Das Spielen in der Bauchlage scheint unscheinbar, ist aber ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Laufen lernen. Babys stärken durch das Heben ihres Köpfchens in der Bauchlage ihre Nacken- und Rückenmuskulatur. Also die Muskeln, die sie später brauchen werden, um sich in den Vierfüsslerstand zu stemmen oder aufzusetzen.

Heutzutage wissen wir, dass es sicherer für Babys ist, wenn sie in der Rückenlage schlafen. Dadurch verbringen Babys aber den größten Teil ihrer Zeit auf dem Rücken. Sei es beim Schlafen, im Kinderwagen oder im Auto. Die Bauchlage ist für sie deshalb erstmal ungewohnt und auch anstrengend. Es ist nicht einfach für die Kleinen, ihr Köpfchen zu heben und oben zu halten.

Es bedarf also bei den meisten Babys einiges an Überzeugungsarbeit, damit sie in der Bauchlage bleiben möchten. Mit ein paar Tipps haben es aber bisher noch alle Babys geschafft.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Bauchlage?

Im Prinzip beginnt die Gewöhnung an die Bauchlage schon unmittelbar nach der Geburt. Wenn ihr euer Baby zum ersten Mal auf eure Brust legt, ist der Grundstein für die Bauchlage gelegt. Auch kleine Babys werden schon versuchen, ihr Köpfchen zu heben, um sich Mamas Gesicht zuzuwenden. Damit beginnt der wichtige Prozess der Muskelentwicklung in Nacken und Rücken.

Wie lange bleiben Babys in der Bauchlage?

Da der Prozess des Köpfchenhebens für Babys ganz schön anstrengend ist, werden sie es am Anfang auch nicht lange durchhalten. Ganz kleine Babys schaffen vielleicht sogar nur ein paar Sekunden. Das ist am Anfang auch überhaupt kein Problem.

Betrachtet das Liegen in der Bauchlage als Trainingseinheit. Je öfter ihr euer Baby in die Bauchlage legt, desto kräftiger werden die Muskeln und desto länger hält das Baby auch durch. Ältere Babys schaffen Spieleinheiten zwischen 10 und 15 Minuten.

Wichtig dabei ist allerdings, dass das Baby satt und zufrieden ist. Ein hungriges oder müdes Baby wird am Spielen in der Bauchlage keinen Spaß haben.

Tipps für Spaß beim Spielen in der Bauchlage:

1. Stütz dein Baby zusätzlich ab

Aller Anfang ist schwer. Darum ist gerade bei ganz kleinen Babys oft ein bisschen extra Unterstützung notwendig, damit die Bauchlage für sie bequemer wird. Schließlich ist diese neue Position für Babys noch sehr ungewohnt und ihnen fehlt die nötige Kraft, um sich aufzustützen und die Position somit angenehmer zu machen.

Manchmal kann es also helfen, wenn ihr ein Kissen oder ein eingerolltes Tuch unter die Arme eures Babys legt, damit es etwas gestützt wird. Oft reicht das bereits, um dem Weinen ein Ende zu bereiten. Mit der Zeit könnt ihr zu immer kleineren Tüchern greifen, bis ihr es mit 3 oder 4 Monaten schließlich weglasst.

Es gibt auch spezielle Spielkissen wie das 'Rainforest Spielkissen' von Fisher-Price, die extra für das Spielen in der Bauchlage gemacht sind. Das sichelförmige Kissen passt sich Babys Körper an und stützt es optimal ab. Zudem sind am Kissen Spielzeuge genau in Babys Sichtfeld befestigt. Es gibt auch etxra Schlaufen, mit denen eigene Spielsachen befestigt werden können. So wird das Baby in der Bauchlage optimal bespaßt.

Für die Babys, die sich mit der Bauchlage partout nicht anfreunden können, hat das Kissen auch ein elektronisches Element. Dieses beruhigt sie mit sanften Schwingungen oder animiert sie mit fröhlicher Musik.

2. Leg dich dazu

Was man beim Spielen in der Bauchlage nicht vergessen darf, ist das Babys Sichtfeld stark verkleinert ist. Ihr Blick wendet sich größtenteils zum Boden und ihnen fehlt die nötige Stärke in der Nackenmuskulatur, um umherschauen zu können. Dass das Babys schnell verunsichert oder langweilt, ist wenig überraschend.

Es kann also helfen, wenn Mama sich dazulegt und mit dem Baby spielt, ein Buch liest oder auch einfach mit dem Kleinen redet. Diese 10 Minuten, in denen Baby in der Bauchlage ist, könnten auch der perfekte Zeitpunkt für eine kurze Stretching-Einheit für Mama sein.

3. Benutz eine Spieldecke

Wenn Babys etwas älter sind und die Bauchlage ihnen nicht mehr so viel ausmacht, besteht die Herausforderung darin, ihre Aufmerksamkeit möglichst lange zu halten, damit sie noch etwas länger in der Bauchlage bleiben. Je nachdem wie schnell euer kleiner Schatz sich langweilt, müsst ihr euch dafür einiges einfallen lassen.

Eine Spieldecke wie die 'Rainforest Erlebnisdecke' von Fisher-Price kann genau das nötige Hilfsmittel sein, um Babys Aufmerksamkeit zu halten. 10 verschiedene Spielzeuge und Aktivitäten unterhalten Baby besonders lang. Am Spielbogen befindet sich außerdem ein Spiegel. Reflektierende Spielsachen findet das Baby sehr spannend. Es möchte sehen, was sich in der Oberfläche spiegelt, und wird dadurch animiert, den Kopf zu heben.

Werden die anderen Spielzeuge am unteren Rand des Spielbogens also gerade außer Reichweite platziert, wird das Baby sogar dazu animiert, nach ihnen zu greifen. Zusätzliche Knisterblätter und der weiche Deckenrand machen das Spielen in der Bauchlage für Baby noch spannender.

4. Wechsel den Ort

Wahrscheinlich habt ihr eine Lieblingsstelle auf dem Teppich, auf die ihr euer Baby immer legt, wenn es Zeit zum Spielen in der Bauchlage ist. Dies kann mit der Zeit aber langweilig werden, weil euer Baby diese Umgebung schon kennt. Ein kleiner Tapetenwechsel reicht also manchmal schon, um die Bauchlage wieder spannend zu machen.

Im Sommer finden Babys eine Picknickdecke auf der Wiese total faszinierend. Es kann aber auch der Teppich im Wohnzimmer der Großeltern sein. Im Prinzip könnt ihr euer Baby überall dort hinlegen, wo ihr euch auch aufhaltet. Ihr müsst nur zwischendurch mit eurem Baby reden, oder ihm über den Rücken streicheln, damit es weiß, dass ihr noch da seid.

Das könnte dich auch interessieren:

Happy Baby! 7 Anzeichen, dass dein Baby gerade glücklich ist

Wenn's draußen regnet: 5 Ideen, damit dir mit Baby nicht die Decke auf den Kopf fällt

Mehr Zeit für Mama: 3 Tipps, um dein Baby zu beschäftigen

von Inga Back 99 mal geteilt