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5 Tipps, um die Elternzeit in vollen Zügen genießen zu können

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 2. Juni 2018
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Die Elternzeit besteht nicht nur aus Windelnwechseln und Schlafentzug. Sie ist auch eine wunderschöne und intime Zeit, in der die neue Familie zusammenwächst. Rückblickend ist sie unfassbar schnell vorbei. Darum gibt es hier ein paar Tipps, wie Mamas das meiste aus ihrer Elternzeit machen können.

Die Elternzeit ist natürlich alles andere als ein Urlaub. Du hast eine wahre Meisterleistung vollbracht und einen kleinen Menschen zur Welt gebracht, doch damit fangen die Herausforderungen erst an. Jetzt geht es darum, sich als Familie einzupendeln, den Alltag gemeinsam zu wuppen und den Nachwuchs zu versorgen. Das kann ganz schön anstrengend, aber auch wunderschön sein.

Wichtig ist, dass Eltern ihre Elternzeit wörtlich nehmen: Nehmt euch Zeit, Eltern zu sein. Niemand muss Superköchin, Putzfrau und Wonder Woman in einer Person sein. Wer sich das zu Herzen nimmt und ein paar Dinge beachtet, kann das meiste aus seiner Elternzeit machen und die unvergesslich schöne Zeit mit seiner Familie genießen.

Schalte wirklich von der Arbeit ab

Das ist vermutlich eine der wenigen Zeiten in deinem Leben, in denen du komplett die Arbeit vergessen und abschalten kannst. In der ersten Zeit mit Baby erwartet (beruflich) niemand etwas von dir und - es rechnet auch niemand mit dir. Die Arbeit wurde umverteilt, ein temporärer Ersatz wurde gefunden - du kannst also komplett ohne schlechtes Gewissen die Arbeit vergessen. Gönn dir diesen Luxus.

Die Zeit wird wahrscheinlich schneller vergehen, als du dir vorstellen kannst und dann holt dich der Joballtag ganz von alleine wieder ein. Aber bis dahin: Genieße diese besondere Zeit mit deinem Baby und lass dich nicht von Beruflichem ablenken.

Wenn du zu den Leuten gehörst, die beinahe reflexartig ihre Emails auf dem Smartphone checken, kann es hilfreich sein, wenn du den Arbeitsaccount von deinem Handy löschst. Es kostet dich vielleicht im ersten Moment Überwindung, aber es wird sich langfristig bezahlt machen.

Macht Urlaub

Ein Urlaub ist für gewöhnlich das Letzte, woran frischgebackene Eltern denken. Dabei könnte die Elternzeit der perfekte Zeitpunkt dafür sein. Natürlich nicht für einen Erlebnisurlaub mit jeder Menge Sightseeing. Aber ein All-Inclusive-Erholungsurlaub könnte jetzt genau das Richtige sein. Wenn beide Eltern Elternzeit nehmen, muss man sich keine Sorgen um die Arbeit machen.

Und: Mama und Papa werden jetzt wahrscheinlich so günstig verreisen können wie für lange Zeit nicht mehr. Denn die meisten Fluggesellschaften verlangen für Babys unter 2 Jahren lediglich eine kleine Pauschale, da so kleine Kinder noch keinen eigenen Sitzplatz benötigen. Sobald sie älter werden, fällt diese Möglichkeit weg. Manche Fluggesellschaften lassen Babys sogar kostenlos mitfliegen.

Außerdem tut es unfassbar gut, innerhalb der Elternzeit in einem Hotel zu wohnen. Das Hotelpersonal kümmert sich schließlich um alles - kochen, aufräumen, putzen. Ihr könnt also mal die Seele baumeln lassen und euch rundum verwöhnen lassen, während ihr euch an eure neue kleine Familie gewöhnt.

Sag Nein zu Besuch

Jetzt ist die Zeit, in der es absolut okay ist, auch mal egoistisch zu sein. Wenn du keine Lust darauf hast, dass die Großtante deines Mannes "irgendwann zwischen zwei und sieben Uhr" vorbeikommt, dann sag es ruhig. Jetzt hast du die beste Ausrede der Welt. Schließlich sind Babys ganz schön unberechenbar und wenn sie Bauchschmerzen haben, oder auch mal einfach nur launisch sind, kann man sich dem Besuch sowieso nicht widmen.

Schließ dich einer Mama-Gruppe an

Ja, diese Spielgruppen mit anderen Mamas aus dem Ort können sich anfangs merkwürdig "anfühlen". Es kann befremdlich sein, sich mit fremden Frauen zu treffen, bloß weil die Kinder gleich alt sind. Aber das alleine kann tatsächlich schon genug sein, um eine Freundschaft daraus wachsen zu lassen.

Diese Mamas verstehen genau, wie anstrengend der Schlafentzug sein kann. Sie machen sich genau wie du Sorgen darum, ob ihr Körper je wieder zurück in seine Ursprungsform kommt, oder zumindest ansatzweise so ähnlich wird. Und sie finden diese neue Wundcreme für Babys genauso faszinierend wie du.

Außerdem ist nichts isolierender, als sich Tag für Tag in einer Wohnung zu verschanzen und die ganze Zeit über niemals mit anderen Erwachsenen zu sprechen. Diese Mama-Gruppen bringen positive Abwechslung in den Alltag mit Baby. Und am Ende profitieren sowohl das Baby als auch die Mama von den neuen sozialen Kontakten.

Lass dir auch mal helfen

Gerade in der Anfangszeit fällt es frischgebackenen Mamas oft schwer, ihre Kleinen bei einem Babysitter zu lassen. Selbst wenn dieser die eigene Mama oder Schwiegermama ist. Dabei kann man auch Hilfe annehmen, ohne gleich einen ganzen Abend oder eine Nacht von seinem Baby getrennt zu sein. Es kann schon eine große Erleichterung sein, wenn jemand kommt und schnell das Geschirr spült, während man das Baby stillt. Oder das Baby hält, während man sich 15 ungestörte Minuten in der Dusche gönnt.

Es sind die kleinen Dinge, die einem den Alltag erleichtern können und noch dazu das Gefühl geben, dass man nicht alleine vor dieser gewaltigen Aufgabe steht, für einen kleinen Menschen zu sorgen.

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