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Vom Lernmuffel zum Überflieger – 7 Tipps für die Rückkehr in die Schule

von gofeminin Erstellt am 18. Juni 2021
Vom Lernmuffel zum Überflieger – 7 Tipps für die Rückkehr in die Schule© Getty Images

Nach über einem Jahr Wechselunterricht haben einige Schüler den Anschluss verpasst. Wir verraten dir, mit welchen Strategien ein stressfreier Schulstart gelingt.

Keine Lust auf Schule? Nach den langen Sommerferien fällt es vielen Schülern schwer, im Schulalltag durchzustarten. Neben dem reinen Lernstoff fehlt es der Mehrheit an Lust und Motivation. Aber keine Panik! Wir haben für Eltern die wichtigsten Tipps für einen stressfreien Schulstart gesammelt.

7 Tipps für einen stressfreien Schulstart

Viele Schüler haben die Schule seit Ende 2020 nicht mehr von innen gesehen. Die Bundesregierung will Lernrückständen mit Nachhilfe- und Förderprogrammen entgegenwirken. Angelaufen sind diese Programme noch nicht. Es ist also besser, du nutzt die Sommerferien selbst, um Lernlücken bei deinem Kind zu schließen. Back to school – so gelingt die Rückkehr in die Schule!

1. Nutzt die unterrichtsfreie Zeit

Auch dieses Schuljahr war für viele Schüler kein vollwertiges Jahr. Zwischen Homeschooling und wochenweisem Wechselunterricht ist viel Stoff auf der Strecke geblieben. Wenn dein Kind pandemiebedingte Lernlücken hat, kann es die unterrichtsfreie Zeit in den Ferien nutzen, um verpassten Lernstoff zu wiederholen.

Am besten, ihr legt mit Hilfe eines Lernplans gemeinsam fest, an welchem Tag in der Woche dein Kind welche Inhalte lernt. Klare Strukturen im Tagesablauf unterstützen den Lernprozess. Außerdem muss dein Kind nicht jeden Tag neu überlegen, was zu tun ist und kann nach dem Lernen seine Freizeit ohne schlechtes Gewissen genießen.

2. Genießt die Ferien

Gönne deinem Kind zu Beginn der Sommerferien eine lernfreie Auszeit. Ein bis zwei freie Wochen sind wichtig. Wenn ihr in den Urlaub fahrt, dann bleiben die Schulbücher bitte zuhause. Sind die Batterien aufgeladen, kann dein Kind neu durchstarten. Das Lernen zum Ferienende hin hat den großen Vorteil, dass dein Kind bereits gut im Training ist.

3. Engagiere eine gute Nachhilfe

Bei größeren Lücken in mehreren Fächern ist es ratsam, sich um eine professionelle Nachhilfe zu kümmern. In den Ferien kann Nachhilfe sehr viel bringen. In dieser Zeit kann sich dein Kind ohne Zeit- oder Termindruck auf sein Problemfach/seine Problemfächer konzentrieren und die wichtigsten Inhalte nachholen. Viele Schüler verbessern sich mit Hilfe einer guten Nachhilfe um ein bis zwei Noten.

Lies auch: Schulwechsel: So hilfst du deinem Kind in der weiterführenden Schule

Nachhilfeorganisationen wie GoStudent bieten Aufholpakete und Intensivkurse und unterstützen dein Kind bei der gezielten Vorbereitung auf den Lernstoff fürs nächste Schuljahr. So findet dein ABC-Schütze nach den Ferien leichter den Anschluss und kann motiviert ins nächste Schuljahr starten.

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4. Räumt gemeinsam auf

Manchmal sind es die einfachen Dinge, die besonders effektiv sind. So tragen ein aufgeräumtes Zimmer, ein ordentlicher Schulranzen und ein geputzter eigener Arbeitsplatz maßgeblich zu einer guten Arbeitsatmosphäre und mehr Konzentration bei. Die äußere Struktur sorgt bei Kindern automatisch für mehr innere Ordnung.

Für den perfekten Einstieg ins nächste Schuljahr spielen übrigens auch die richtigen Schulmaterialien eine wichtige Rolle. Schließlich kann man gute Arbeit nur mit gutem Werkzeug erledigen. Binde dein Kind bei der Anschaffung ein und lasse es beim Kauf mit entscheiden.

5. Plane Bewegungspausen ein

Viele Kinder haben sich in letzter Zeit zu wenig bewegt. Das Couch-Potato-Dasein macht leider nicht nur dick, sondern auch doof. Forscher wissen schon lange: Wer sich bewegt, lernt leichter. Also, in den Ferien gilt: nichts wie raus! Ganz gleich ob ihr eine Fahrradtour, Kanufahrt oder eine Schnitzeljagd durch den Wald macht, Hauptsache dein Kind tobt sich so richtig aus.

Täglich Sport und Bewegung trainieren die individuelle Aufmerksamkeitsspanne, die Konzentrationsfähigkeit und das Reaktionsvermögen. Das Gehirn wird besser durchblutet und mit frischem Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Schon ein kleiner Spaziergang steigert die Durchblutung des Gehirns um etwa 20 Prozent, bei mittlerer Belastung sogar um bis zu 30 Prozent. Ein weiteres Plus: Dein Kind hat mehr Sitzfleisch, wenn es sich zwischendurch gut austobt.

6. Rede mit deinem Kind

Ganz klar, viele von uns sind gerade nicht besonders entspannt. Doch Streit und Stress sind echte Konzentrationskiller und können Kinder beim Lernen blockieren. Was hilft: miteinander reden. Sich etwas von der Seele reden fördert die emotionale Ausgeglichenheit – ob beim Mittagessen, vor dem Schlafengehen oder während ihr gemeinsam das platte Fahrrad repariert. Nimm dir Zeit für dein Kind, das stärkt eure Beziehung.

Erklär ihm Zusammenhänge, die es womöglich noch nicht versteht. Sei ein Vorbild und wirklich präsent, wenn es etwas von dir will oder du von ihm. Ein Kind muss sich geborgen und sicher fühlen und wissen, wo sein Platz in dieser Welt ist – dann klappt es auch mit der Schule.

7. Übertrage deinem Kind Verantwortung

Jeder von uns muss Verantwortung übernehmen, für sich selbst, sein Handeln, für ein Haustier, für die Arbeit, die Schule und die Familie. Verantwortungsbewusstes Handeln wird uns nicht in die Wiege gelegt. Wir müssen es lernen. Los geht´s! Teil deinem Kind im Haushalt realistische Aufgaben zu, für die es von nun an verantwortlich ist: Zum Beispiel die Spülmaschine ausräumen, den Müll runterbringen, das Zimmer saugen, die Meerschweinchen füttern oder mit dem Hund Gassi gehen.

Lesetipp: So wird Schule zum Erfolg: 7 Schritte, mit denen dein Kind das Lernen richtig lernt

Achte darauf, die Aufgaben so zu gestalten, dass sie dein Kind auch umsetzen kann. Biete keine fertige Lösung an, sondern lass deine Tochter oder deinen Sohn seine Aufgaben selbstständig lösen. So lernt es, Verantwortung zu übernehmen, und das fördert sein Selbstvertrauen. Lobe dein Kind, dann fühlt es sich bestätigt und sucht vielleicht nach Möglichkeiten, erneut gelobt zu werden.