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Blasen am Fuß: Tipps zur Vorbeugung und Behandlung

von Carolin Hartmann Erstellt am 21. Februar 2021
Blasen am Fuß: Tipps zur Vorbeugung und Behandlung© Getty Images

Wenn der Schuh drückt oder reibt kommen sie oft von ganz allein – Blasen am Fuß. Sie sind unangenehm und schmerzhaft. Hier zeigen wir euch die besten Tipps zur Vorbeugung und Behandlung.

Jeder von uns kennt das Problem wahrscheinlich und besonders Sportler wie Läufer sind häufig davon betroffen. Die Rede ist von Blasen am Fuß. Ob nach dem Sport, nach einer durchtanzten Nacht im Club oder nach einer langen Wanderung in der freien Natur, Blasen am Fuß sind einfach unangenehm. Zusätzlich können sie dich auch beim Gehen beeinträchtigen und sehr schmerzhaft sein, wenn du sie nicht richtig behandelst.

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Doch oft muss es gar nicht zu einer Blase am Fuß kommen. Mit den richtigen Mitteln und Vorkehrungen kannst du sie sogar vermeiden. Wie das geht und was du am besten dagegen machen kannst, wenn sich bereits eine Blase gebildet hat, erklären wir dir im Folgenden.

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Video von Aischa Butt

Warum entstehen Blasen am Fuß?

Eine Blase entsteht vor allem dann, wenn eine Hautstelle ungewöhnlich stark gereizt und belastet wird. Meist entwickeln sich Blasen, wenn beim Wandern, Laufen oder Sport zu enges Schuhwerk getragen wird, sodass der Fuß dauerhaft unangenehmem Druck oder Reibung ausgesetzt ist. Oft sind auch neue Schuhe der Grund, die noch nicht eingelaufen sind. Sie können am Fuß scheuern oder drücken. Wärme und Feuchtigkeit begünstigen übrigens die Bildung von Blasen am Fuß.

Durch die Reibung des Materials kann sich die obere Hautschicht von der unteren ablösen. Die Folge: Es bildet sich ein kleiner Hohlraum. Dringt nun Gewebeflüssigkeit darin ein, entsteht eine typische Blase am Fuß. Diese ist in den meisten Fällen sehr schmerzhaft und gerötet.

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Hinweis: Die Flüssigkeit, bei der es sich beispielsweise um Serum, Blut oder Lymphe handelt, schützt die Wunde vor weiterem Druck. Sie dient sozusagen als Polster.

Zu Blasen am Fuß kommt es meistens durch zu kleine oder enge Schuhe, starke Feuchtigkeit im Schuh oder zu große Socken. Zusätzlich kann auch eine genetische Veranlagung oder eine Fehlstellung und Verformung der Füße, wie ein Hallux Valgus, die Entstehung von Blasen begünstigen.

Wie kann man Blasen am Fuß vorbeugen?

Damit es erst gar nicht zu einer unangenehmen Blase am Fuß kommt, könnt ihr auf einige Punkte achten:

  • Gut sitzende und gepolsterte Schuhe, egal ob im Alltag oder beim Sport, sind eine Grundvoraussetzung.
  • Damit neue Schuhe nicht so sehr scheuern, könnt ihr die Ferse mit einem Hirschtalgstift behandeln. Das beugt Blasen vor und macht die Ferse weich (hier bei DocMorris shoppen*).
  • Behandelt Stellen am Fuß, an denen leicht eine Blase entstehen kann, schon vorher. Spezielle Druckstellenpflaster (bei Shop Apotheke shoppen*), Anti-Blasen-Sticks oder Tape sind meist ausreichend. Ebenso gut: Fußcremes, die die Haut geschmeidig halten.
  • Spezielle Fersenpolster (u.a. bei DocMorris erhältlich*) vermeiden extreme Belastungen beim Gehen und entlasten zusätzlich noch die Knie sowie die Gelenke.
  • Socken sollten in den Schuhen keine Falten werfen und glatt anliegen. Das vermindert den Druck und die Reibung.
  • Bei langen Wanderungen solltet ihr atmungsaktive Socken tragen, die eurer Fußgröße entsprechen. Bei sportlichen Aktivitäten haben sich spezielle Sportsocken bewährt.
  • Wechselt eure Socken täglich, beim Sport auch gerne häufiger. Nasse Strümpfe sollten auch, wenn möglich, direkt gewechselt werden. Die Füße vorher gut abtrocknen.

Blasen am Fuß richtig behandeln: Was hilft?

Hat sich erstmal eine Blase am Fuß gebildet und ist diese noch geschlossen, solltet ihr sie nicht aufstechen. Ansonsten können Keime oder Bakterien eindringen und die Wunde infizieren. Das kann sehr unangenehm sein. Besser ist es, wenn ihr ein gut haftendes Blasenpflaster verwendet und die Blase gut abklebt. Das dünne Polster schützt die Stelle vor Schmutz und verhindert, dass die Haut noch weiter gereizt wird.

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Das Gute an Blasenpflastern: Damit die Blase schneller verheilt, ist das Pflaster mit einer Gelschicht ausgestattet, die den Wundbereich feucht hält. Das Pflaster sollte so lange auf der Haut bleiben, bis es sich von selbst ablöst.

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Bei offenen Blasen solltet ihr die Wunde desinfizieren und anschließend mit einem Pflaster abdecken. Auch hier ist ein Blasenpflaster besser, da es nicht mit der nässenden Wunde verklebt. Die Hautschicht darüber solltet ihr nicht abziehen oder abschneiden. Sie bietet nämlich weiterhin Schutz.
Verheilt die Blase am Fuß gar nicht oder bildet sich Eiter, solltet ihr vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen. Das Gleiche gilt auch für Diabetiker, da bei ihnen Fußerkrankungen häufig schwerwiegende Folgen haben können.

Wichtig: Ist die Blase am Fuß sehr groß oder stark entzündet und euer Tetanusschutz unklar, ist ein Gang zum Arzt notwendig.

Wie schnell heilt eine Blase am Fuß?

Je nach Größe, betroffener Stelle und Wundheilung heilt eine Blase am Fuß normalerweise nach wenigen Tagen bis hin zu drei Wochen ab. Ein spezielles Blasenpflaster mit Hydrokolloid-Technologie kann die Wundheilung beschleunigen.

Blasen am Fuß: Die wichtigsten Facts zusammengefasst

Blasen am Fuß sind zwar unangenehm, lassen sich aber gut behandeln und vorbeugen. Die wichtigsten Facts findet ihr hier nochmal zusammengefasst:

  • Gutes Schuhwerk ist das A und O.
  • Regelmäßige Fußpflege kann die Haut geschmeidig halten.
  • Vermeidet feuchte Socken oder Nässe in den Schuhen.
  • Blasen nicht aufstechen, sondern mit Blasenpflastern behandeln.
  • Bei Eiterbildung oder schlechter Wundheilung den Arzt aufsuchen.

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Wichtiger Hinweis zum Schluss: Der Inhalt dieses Artikels dient lediglich der Information und ersetzt keine Diagnose vom Arzt. Treten Unsicherheiten, dringende Fragen oder Beschwerden auf, wendet euch an euren Arzt oder Apotheker.

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