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Brustkrebs: 7 Symptome, die auf die Krankheit hindeuten können

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 1. Januar 2018
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Rechtzeitig erkannt hat Brustkrebs gute Heilungschancen. Diese Symptome können auf eine Erkrankung hindeuten.

Irgendwas sieht anders aus. Nur was? Auch wenn wir uns die eigene Brust nicht ständig genau angucken, fallen uns Veränderungen früher oder später auf. Gut so! Denn Brustkrebs hat viele Symptome, die sich in kleinen Auffälligkeiten zeigen: in veränderter Größe, Schwellungen oder an der Brustwarze.

Um der Krankheit erst gar keine Chance zu geben, sich (weiter) zu entwickeln, ist es wichtig, mindestens ein Mal im Jahr zum Frauenarzt zu gehen (für die Krebsvorsorge-Untersuchung, aber auch, um gynäkologischen Erkrankungen vorzubeugen bzw. frühzeitig zu erkennen).

Die gute Nachricht: Ihr könnt selbst viel zur Früherkennung von Brustkrebs beitragen, wenn ihr regelmäßig eure Brust abtastet. Häufig entdecken Frauen ganz zufällig beim Eincremen oder Duschen einen Knoten in der Brust. Wenn ihr eure Brust also konsequent und regelmäßig einer kleinen Untersuchung – optisch und durch Abtasten – unterzieht, bringt ihr alle Chancen auf eure Seite.

Haltet die Augen offen und kontrolliert eure Brust regelmäßig. Stellt euch vor den Spiegel und betrachtet euch kritisch. Sieht etwas anders aus als üblich? Dieses Spiel kommt euch die ersten Male sicher komisch vor, ist aber von unschätzbarem Wert. Brustkrebs zeigt sich in der Regel durch bestimmte Symptome, die es möglichst früh zu erkennen gilt.

Keine Panik: Kleine Veränderungen sind noch lange kein sicheres Indiz für Brustkrebs! Glaubt ihr eins der Symptome an euch entdeckt zu haben, solltet ihr tief durchatmen und einen Termin beim Frauenarzt machen. Sehr oft ist alles ganz harmlos. Also bitte nicht überreagieren, aber konsequent handeln.

Brust selbst abtasten: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Brustkrebs: Diese 7 Symptome sind typisch

1. Verhärtungen

Ein ganz klassisches Brustkrebs-Symptom sind Knoten in der Brust. Die entdeckt man durch Abtasten ganz schnell. Zum Glück ist nicht jeder Knoten oder jede Verhärtung bösartig. Oft handelt es sich um eine harmlose Zyste oder einen gutartigen Knoten. Geht zum Frauenarzt, er wird eine Gewebeprobe entnehmen und danach wisst ihr mehr.

Direkt nach der Periode ist das Brustgewebe übrigens am weichsten. Führt Tastuntersuchungen in dieser Zeit durch.

2. Eingezogene Haut

Ist die Haut der Brust an einer Stelle plötzlich etwas nach innen gezogen, kann das ein Zeichen für Brustkrebs sein. Symptome dieser Art zeigen sich oft an der Brustwarze, die an einer Stelle etwas eingedätscht oder sogar schief wirkt. Sprecht mit einem Facharzt darüber.

3. Größendifferenz

Manche Brüste sind exakt gleich groß, andere nicht ganz so symmetrisch. Das ist in der Regel gar kein Problem. Besonders, wenn eine Brust schon immer etwas kleiner als die andere war. Werdet aufmerksam, sobald sich die Größe verändert. Wenn eine Brust plötzlich größer wirkt. Auch das kann ein Symptom von Brustkrebs sein.

4. Unterschiedliches Aussehen

Bei der Burstkrebs-Vorsorge ist es wichtig, dass man auch die Arme anhebt und schaut, wie sich die Brüste dadurch verändern. Ist alles in Ordnung, sollten die Brüste ganz normal aussehen und ihre Form beibehalten. Verändert sich die Form, wirkt der Busen an einer Stelle eingefallen, sollte das vom Arzt überprüft werden.

5. Absonderungen

Drückt mal die Brustwarzen leicht zusammen. Idealerweise sollte nichts passieren. Tritt wässrige, blutige oder eitrige Flüssigkeit aus, sollte das vom Arzt untersucht werden. Auch das kann ein Hinweis auf Brustkrebs sein, heraustretende Flüssigkeit ist eins der typischen Symptome.

6. Spürbare Lymphknoten

Die Lymphknoten unter den Achseln sind ein wichtiger Indikator für Veränderungen und Entzündungen im Körper. Tastet mit angehobenem Arm regelmäßig die Achselhöhle auf Knoten ab. Spürt ihr etwas, solltet ihr vorsichtshalber zum Arzt gehen.

7. Rötungen & Co.

Verändert die Brustwarze plötzlich die Farbe, treten Rötungen an der Brust auf, ist das ein Fall für den Arzt. Auch das kann ein Symptom für Brustkrebs sein.

Keine Lust auf Brust abtasten? Sicher, an die Möglichkeit eines Tumors in der Brust denkt niemand gerne im Alltag. Aber wenn man weiß, dass die Heilungschancen umso besser stehen, je früher ein eventueller Tumor diagnostiziert wird, ist es nicht schwer, sich für eine regelmäßige Untersuchung der eigenen Brust zu motivieren. Denn je später die Tumor-Diagnose, desto höher das Risiko für die Bildung von Metastasen. Und auch die Brustkrebs-Behandlung ist im fortgeschrittenen Stadium komplizierter und belastender für die Frau.

Tumor, Mammakarzinom, Metastasen, Mammographie und Mastektomie... Was ist das überhaupt? Auf unserer Gesundheits-Seite onmeda.de findet ihr alle Infos zum Thema Brustkrebs, von der Vorsorge bis zu den verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung.

Mehr Informationen zum Thema Brustkrebsfrüherkennung stellt der Krebsinformationsdienst des deutschen Krebsforschungszentrums bereit.

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