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Conditioner Test 2018: Welche Haarspülung ist wirklich gut?

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 31. Januar 2018
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​Trocken und stumpf aussehende Spitzen? Das muss nicht sein. Ein Conditioner ist die Lösung. Das Ergebnis: glänzendes und leicht kämmbares Haar. Doch welche Haarspülung ist wirklich gut? Unser Conditioner-Test verrät es euch!

Mal ehrlich: Geschmeidige, glänzende Haare wünschen wir uns doch alle. Und trotzdem muten wir unserer Mähne immer wieder ganz schön etwas zu. Föhnen, Glätten, Colorieren - kein Wunder, dass unser Haar da manchmal schlapp macht und uns mit Glanzlosigkeit und trockenen Spitzen straft. Eine pflegende Haarspülung kann bei der gewohnten Haarwäsche für Abhilfe sorgen.

Was genau macht ein Conditioner?

Anders als das Shampoo ist ein Conditioner nicht für die Reinigung unserer Haare gedacht. Nachdem das Shampoo ausgespült ist, folgt er als zweiter, pflegender Schritt beim Haarewaschen. Ein Muss? Jein. Doch Tatsache ist, dass das Shampoo die Schuppenschicht unserer Haare öffnet und unsere Kopfhaut von Talg, Schüppchen und Ablagerungen befreit. Dabei wird leider auch die Struktur unserer Haare aufgeraut. Und genau da kommt der Conditioner ins Spiel: Er verschließt die geöffnete Schuppenschicht wieder, sodass Pflege und Feuchtigkeit im Haarinneren gespeichert bleiben. Das Haar fühlt sich viel geschmeidiger an und lässt sich besser kämmen.

Ersetzt der Conditioner eine Haarkur?

Nein, denn im Gegensatz zum Conditioner hält eine Haarkur das Haar dauerhaft gesund und reduziert Haarbruch. Ein Conditioner schützt das Haar und kann bei jeder Haarwäsche angewendet werden.

Tipp: Ein absolutes No-go ist die Anwendung von Haarspülung und Kur in einer Wäsche. Das überpflegt euer Haar und raubt ihnen Volumen.

Aber welcher Conditioner ist der richtige? Wir haben verschiedene Produkte unter die Lupe genommen - von günstig bis kostspielig.

Conditioner im Test: Nivea Reparatur & gezielte Pflege

Was verspricht der Conditioner?
Die Reparatur & gezielte Pflegespülung von Nivea soll ideal für stark geschädigtes Haar sein. Die neu entwickelte Pflegeformel soll eigenständig geschädigte Haarpartien erkennen und gezielt reparieren.

Unser Fazit:
Die Spülung riecht angenehm frisch. Sie hat eine eher dickflüssige Konsistenz und lässt sich gut im Haar verteilen. Beim Ausspülen sollte man auf jeden Fall gründlich sein. Die Haare sind aber tatsächlich nach der Wäsche gut kämmbar und weich. Besonders Haare, die durch viel Styling und Heizungsluft aufgeraut sind, werden durch die Pflegespülung wieder geschmeidiger.

Conditioner im Test: Langhaarmädchen Volume Boost

Was verspricht der Conditioner?
Die Langhaarmädchen Volume Boost-Spülung soll sich, wie der Name es schon verrät, vor allem für lange Mähnen eignen und sie seidig und glänzend pflegen. Der Conditioner soll dem Haar zudem Volumen schenken, ohne es zu beschweren.

Unser Fazit:
Die Konsistenz des Conditioners ist eher flüssig, wodurch er beim Verteilen im Haar schnell verschwindet. So neigt man dazu, eine größere Menge zu verwenden, als bei manch anderen Produkten. Der Duft ist mild und nicht zu aufdringlich. Nach der Anwendung lassen sich die Haare deutlich besser durchkämmen. Ein Pluspunkt für alle 'Langhaarmädchen': Das Haar fühlt sich nach der Anwendung absolut unbeschwert und leicht an.

Der Langhaarmädchen Volume Boost Conditioner ist für ca. 5€ im Drogeriemarkt dm erhältlich.

Conditioner im Test: Botanicals Fresh Care Lavendel

Was verspricht der Conditioner?
Der Lavendel-Conditioner von Botanicals soll sich dank seines ätherischen Lavendel-Öls sowohl für empfindliche, aber auch für normale Kopfhaut gut eignen. Die Spülung der hydratisierenden Serie soll dem Haar außerdem Geschmeidigkeit schenken und dabei helfen, die Längen zu entwirren.

Unser Fazit:
Der Conditioner duftet angenehm natürlich nach Lavendel und ist etwas dickflüssiger als ein Shampoo. Er lässt sich gut im Haar verteilen und ausspülen. Das Haar fühlt sich nach der Anwendung spürbar geschmeidiger an und lässt sich leicht kämmen. Besonders positiv fällt auf, dass der Conditioner keine Silikone enthält, die die Haare auf Dauer schädigen können.

Conditioner im Test: Guhl Tiefenaufbau

Was verspricht der Conditioner?
Die Guhl Tiefenaufbau Spülung ist für stark beanspruchtes, strapaziertes Haar gedacht. Der Conditioner soll dank des darin enthaltenden Monoi-Öls das Haar regenerieren, Haarbruch reduzieren und es fühlbar geschmeidiger machen.

Unser Fazit:
Der Conditioner von Guhl hat einen dezenten, milden Duft. Die cremige Konsistenz ist schnell im Haar verteilt. Unser Tipp: Eine haselnussgroße Menge reicht für mittellange Haare vollkommen aus. Die Haare sind nach den ersten 2 Wochen weich, geschmeidig und lassen sich leichter kämmen. Die Tiefenaufbau Spülung ist recht reichhaltig und die ideale Pflege für die kalten Tage und strohiges Haar. Bei normalem oder schnell fettendem Haar sollte der Conditioner nur in die Haarlängen gegeben werden, damit sich das Haar anschließend nicht beschwert anfühlt.

Conditioner im Test: Kérastase Cristalliste

Was verspricht der Conditioner?
Die Pflegemilch soll besonders trockene Haarlängen und Spitzen weicher machen. Die Lait Cristal soll die Lipidstruktur der Haarfaser reparieren und dadurch die Kämmbarkeit verbessern.

Unser Fazit:
Der Conditioner ist zwar nicht reichhaltig wie eine Haarkur, pflegt aber stärker als eine reine Spülung. Bei feinen Haaren sollten daher die Einwirkzeit von 2-3 Minuten nicht überschritten werden, da sich die Haare sonst beschwert anfühlen können. Auch mit der Menge sollte man vorsichtiger sein, ansonsten sind die Haare bereits nach zwei Tagen fettig und wirken strähnig. Eine kleine Menge für die Spitzen reicht vollkommen aus. Nach der ersten Anwendung sind die Haare glatter, weicher und lassen sich leichter kämmen.

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