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Strahlend schön: Die 6 ultimativen Pflege-Tipps für blondes Haar

Ann-Kathrin Schöll
von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 13. März 2019
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Damit blondes Haar seidig glänzt und kräftig ist, braucht es besondere Pflege. Hier kommen die sechs besten Pflege-Tipps für natürlich blonde und gefärbte Haare.

Blonde Haare sind immer ein Blickfang. Schließlich ist natürlich blondes Haar eine echte Seltenheit. Nur etwa zwei Prozent aller Menschen sind von Natur aus mit einem goldenen Haarschopf gesegnet. Weil Blond aber zu DEN Wunschhaarfarben schlechthin zählt, wagen viele Frauen den Schritt und hellen sich ihre Haare künstlich auf.

Die Folge: Das Haar ist durch die Blondierung strapaziert und oft strohig. Damit die blonden Haare seidig glänzen und gesund aussehen, ist deshalb gerade bei gefärbten Haaren eine intensive Pflege Pflicht.

Haar-Expertin Stephanie Bruusgaard-Röcker von der mod's hair international academy verrät uns ihre 6 Pflege-Tipps für blondes Haar!

Tipp 1: Blond-Shampoos für mehr Leuchtkraft

Damit blondes Haar schön schimmert, sollte man es mit Spezialprodukten waschen und pflegen: „Blond-Shampoos enthalten Farbpigmente. Bei einem kühlen Blond sind sie violett- oder silberfarben, bei warmem Blond goldfarben.“ Die leichten Pigmente ‚färben‘ das Haar nicht, sie legen sich aber bis zur nächsten Wäsche um die Haarfaser und lassen sie leuchten.

Tipp 2: Silber-Shampoos gegen Gelbstich

Gerade viele gefärbte Blondinen ärgern sich über einen fiesen Gelbstich im Haar. Shampoo mit silberfarbenen oder violetten Pigmenten neutralisiert ihn peu à peu. „Mit solch einem Shampoo kann man bei regelmäßiger Anwendung einen leichten Gelbstich im Haar ‚auswaschen‘."

Tipp 3: Frisch blondiert? Chlorwasser meiden!

Der Urlaub naht. Also schnell nochmal zum Friseur und die blondierten Strähnchen auffrischen lassen? Lieber nicht. „Frisch blondierte Haare sollten nicht mit Chlorwasser in Berührung kommen. Meistens passiert das in Privatschwimmbecken oder Hotelpools, da dort meist der Anteil vom Chlor zu hoch ist.“ Das Chlor im Wasser reagiert mit den Metallsalzen im blondierten Haar und färbt es grünlich – für lange, lange Zeit.

Tipp 4: Aufheller-Sprays mit Vorsicht genießen

Natürliches Aufhellen wie durch die Sonne versprechen Aufhellersprays, die es in jeder Drogerie zu kaufen gibt. Sie enthalten aufhellende Stoffe, die zwar niedrig dosiert sind, das Haar aber dennoch dauerhaft bleichen. Wer sie verwendet, hat jedoch wenig Kontrolle darüber, wie viel Bleichsubstanzen sich im Haar anlagern. „Eine Heimbehandlung mit Aufhellersprays kann darum eine Farbbehandlung beim Friseur negativ beeinträchtigen“, sagt Bruusgaard-Röcker. Sie empfiehlt stattdessen, Strähnen in Balayage-Technik oder Surfsträhnen für eine natürlich wirkende Aufhellung.

Tipp 5: Blondton auf Hautton abstimmen

Vor allem kühle Blondtöne wie Platinblond oder Aschblond liegen im Trend. Doch wer damit punkten möchte, muss darauf achten, dass die kühle Nuance auch zum Hautton passt. Sonst beeinflusst die Haarfarbe den Teint negativ, man sieht kränklich und müde aus. „Kühle Haarfarben stehen Frauen mit hellem, leicht roséfarbenen Teint und blauen oder grünen Augen am besten“, findet Stephanie Bruusgaard-Röcker. Blondinen mit eher gelbstichigem Hautton sollten eher zu warmen, goldgrundigen Blondtönen greifen.

Tipp 6: Feuchtigkeit bringt schönen Glanz

Blondiertes Haar ist strapaziert und braucht darum eine besonders milde Reinigung. Am besten eignen sich dafür Shampoos, die nur ganz wenig schäumen und Feuchtigkeit spenden. Eine leichte Pflege, die das oft feine Blondhaar nicht beschwert, ist einmal pro Woche fällig. Dadurch werden Mini-Schäden in der Haarfaser gekittet und die gesamte Faser glatter (Blondieren raut das Haar auf).

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