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Die chinesische Astrologie

von der Redaktion Veröffentlicht am 9. April 2008
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Die chinesische Astrologie beruht auf den Grundlagen von Astronomie und Religion sowie auf dem traditionellen chinesischen Kalender. Die chinesische Zeitrechnung begann bereits 2637 v.Chr. Damals soll der legendäre Gelbe Kaiser Huang Di den traditionellen chinesischen Bauernkalender eingeführt haben. Der Gelbe Kaiser gilt als Erfinder der chinesischen Astrologie und Medizin.

Der buddhistischen Legende zufolge wird jedem chinesischen Jahr ein Tier zugeordnet. Die chinesische Astrologie zählt 12 Sternzeichen bzw. Tiere: Ratte/Maus, Büffel/Ochse, Tiger, Hase/Kaninchen/Katze, Drache, Schlange, Pferd, Ziege/Schaf, Affe, Hahn, Hund und Schwein.


Ein historischer Rückblick

Nach alter Tradition ordneten die chinesischen Astronomen die 5 Hauptplaneten den 5 irdischen Elementen zu. Dementsprechend gelten die folgenden Verbindungen: Jupiter / Holz, Mars / Feuer, Saturn / Erde, Venus / Metall, Merkur / Wasser.
Unser Schicksal wird von den Himmelspositionen dieser Planeten, der Himmelsposition von Sonne und Mond (Yang und Yin genannt) sowie von eventuell auftretenden Kometen zum Zeitpunkt unserer Geburt beeinflusst.


Die Legende
Zahlreiche Geschichten erzählen, wie die den Planeten entsprechenden Tiere ausgewählt wurden und wie ihre Reihenfolge bestimmt wurde.

Einer Legende zufolge sollen der Kaiser oder der Buddha (je nach Legende variieren die Angaben) ein Wettrennen zwischen den Tieren organisiert haben.

Das Schwein hatte es geschafft, den Kaiser davon zu überzeugen, ihn zum Richter zu ernennen, um den relativen Wert der verschiedenen Tiere einzuschätzen. Es versetzte sogleich den Tiger und den Drachen in Wut, indem es sie auf seiner Rangliste hinter der Ratte und dem Ochsen platzierte.

Um die Gemüter zu beruhigen malte der Affe ein Zeichen auf die Stirn des Tigers - das dieser noch heute trägt - um ihm seinen Titel als König der irdischen Tiere zu bestätigen. Was den Drachen betrifft, so bot ihm der Hahn, der damals Hörner trug, seine Hörner als symbolische Krone: Der Drache wurde zum König der Wassertiere ernannt.

Der Hase forderte daraufhin den Drachen zum Wettlauf heraus. Als die beiden Gegner gestartet waren lief der Hase auf einen Wald zu, wo sich die neuen Hörner des Drachen in den Ästen verhakten. Der Drache verlor das Rennen und gab dem Hahn die Schuld. Dieser reagierte gekränkt und forderte die Rückgabe seiner Hörner ein. Der Drache antwortete, er werde ihm die Hörner erst wieder geben wenn die Sonne im Westen aufgeht. Seitdem fleht der Hahn die Sonne jeden Morgen an, auf dieser Seite aufzugehen!

Der Hase verdankt seine Schnelligkeit zum Teil dem Hund, der ihm geraten hatte seinen einst langen Schwanz abzuschneiden. Nach dem Sieg des Hasen beglückwünschte ihn der Hund und erhoffte sich Danksagungen - die ihm der Hase allerdings verweigerte. Der Hund wurde wütend, biss den Hasen und wurde zur Strafe ans Ende der Tierliste gesetzt.

Das Schwein, das ursprünglich den letzten Platz belegt hatte, setzte sich selbst an die Spitze der Liste und trug diese dem Kaiser vor, damit dieser sie billigte. Doch Buddha hatte von der Vorgehensweise des Schweins gehört und setzte es wieder an die letzte Stelle.

Einer anderen Legende nach entstand die Jahreszuordnung der Tiere, als Buddha alle Tiere der Erde zu sich rief, um sie in die buddhistische Lehre einzuweisen. Dieser Aufforderung folgten jedoch lediglich 12 Tiere. Die Reihenfolge ihres Erscheinens bestimmte die Zuordnung der Jahre.


Das chinesische Neujahr

Der chinesische Kalender ist ein Lunisolar-Kalender, d.h. eine Mischung aus Sonnen- und Mondkalender: Da ein Mondjahr 354 Tage dauert, ein Sonnenjahr aber 356 Tage, wurde in regelmäßigen Abständen entweder ein zusätzlicher Tag oder sogar ein ganzer Monat eingelegt, um Sonnen- und Mondkalender wieder in Einklang zu bringen.


Jedes Jahr wird nach einem der Sternzeichen (Tiere) der chinesischen Astrologie benannt. Dabei wird die Namensliste der Tiere zyklisch durchlaufen.
Das chinesische Neujahr richtet sich nach dem chinesisch traditionellen Bauernkalender (HSIA) und findet jeweils am Tag des zweiten Neumondes (Referenz ist das Datum in Peking) nach der Wintersonnenwende statt, also zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar.

Die Berechnung des chinesischen Kalenders ist extrem kompliziert, da sie auf den exakten astronomischen Stellungen von Mond und Sonne beruht.

von der Redaktion

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