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Spargel einfrieren: So geht's richtig

von Anna Haacks Erstellt am 26.04.22 um 14:00

Ihr liebt Spargel und möchtet ihn nicht nur im Frühjahr genießen? Kein Problem! Denn Spargel lässt sich durch Einfrieren haltbar machen. Wir verraten, was ihr dabei beachten solltet.

Inhalt
  1. · Spargel einfrieren: So geht's
  2. · Weißen Spargel einfrieren
  3. · Grünen Spargel einfrieren
  4. · Spargel auftauen
  5. · Leckeres Spargel-Rezept: Spargel-Risotto mit Parmesan

Im Frühjahr landet bei vielen wieder Spargel auf dem Tisch. Das beliebte Gemüse ist nicht nur lecker, sondern auch extrem gesund. Ein weiteres Argument für Spargel sind seine zahlreichen Zubereitungsmöglichkeiten. Er kann gekocht, gebraten, gegrillt oder sogar roh verzehrt werden. Viele servieren das Gemüse am liebsten mit Kartoffeln und einer leckeren Sauce hollandaise.

Grundsätzlich kann man weißen Spargel bis zu vier Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Dazu sollte er allerdings vorab in ein feuchtes Tuch eingewickelt werden. Bei grünem Spargel verhält sich die Sache allerdings etwas anders. Er sollte aufrecht gelagert werden. Hierzu die Stangen am besten in ein hohes Gefäß stellen. Die Enden sollten jedoch in Eiswasser getaucht werden und die Köpfe mit Frischhaltefolie oder einem Bienenwachstuch umwickelt werden, damit sie nicht austrocknen. Anschließend sollte das Gemüse an einem dunklen Ort platziert werden. Als Lagerort eignet sich aber auch der Kühlschrank.

Spargel hat zwischen April und Juni Saison. Die Hauptsaison ist jedoch zwischen Mai und Juni, da dann das heimische Angebot am größten ist. Das bedeutet jedoch auch, dass man sich als Spargel-Fan auf diese drei Monate beschränken muss, um in den Genuss des beliebten Gemüses zu kommen. Außer, man hat einen Gefrierschrank. Spargel lässt sich nämlich wunderbar einfrieren. Dabei müsst ihr nur einige wenige Dinge beachten. Was genau, verraten wir euch.

Spargel einfrieren: So geht's

Auch wenn Spargel optimal in die Frühlingszeit passt, wünscht sich manch ein Spargel-Liebhaber das Gemüse auch im Spätsommer oder im Frühherbst essen zu können. Daher ist Einfrieren eine gute Möglichkeit, um die Stangen haltbar zu machen. Ob ihr euch für weißen oder grünen Spargel entscheidet, ist irrelevant. Wichtig ist nur, dass der Spargel frisch ist. Das erkennt ihr an einer feuchten Schnittfläche sowie geschlossenen Köpfen. Frischen Spargel bekommt ihr zum Beispiel beim Bauern.

Übrigens: Bestimmt habt ihr schon mal festgestellt, dass Spargel quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt. Das ist ein weiteres Frische-Merkmal.

Weißen Spargel einfrieren

Weißer Spargel sollte geschält und gewaschen werden, bevor ihr ihn einfriert. Zudem sollten die holzigen Enden entfernt werden. Anschließend kann das Gemüse in einer luftdichten Box eingefroren werden.

Ihr sucht noch nach einem Spargel-Schälmesser? Dieses Messer von WMF (hier bei Amazon)* ist aus rostfreiem Cromargan Edelstahl und spülmaschinengeeignet. Der Spargelschäler ist durch seine Form optimal zum Schälen von Spargel geeignet.

Ihr wollt Spargel vor dem Einfrieren lieber kochen? Das solltet ihr lieber lassen, denn Spargel verliert durch Kochen oder Blanchieren und anschließendem Einfrieren an Geschmack und Biss.

Video: Spargel richtig schälen

Video von Alina Bertacca

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Grünen Spargel einfrieren

Grüner Spargel lässt sich noch einfacher einfrieren. Diesen müsst ihr in der Regel nämlich nicht einmal schälen. Es genügt, wenn ihr die Stangen gründlich wascht und die unteren Enden entfernt. Auch den grünen Spargel könnt ihr anschließend in einen Gefrierbeutel oder in eine Gefrierbox geben und einfrieren.

Dieses Vorratsdosen-Set aus Glas (hier bei Amazon)* besteht aus 12 Teilen und ist ein echter Allrounder. Die stabilen und temperaturbeständigen Boxen aus Borosilikatglas sind nicht nur als Vorratsdosen und für den Gefrierschrank geeignet, sie sind sogar mikrowellenfest. Mit den Boxen könnt ihr sämtliche Speisen frisch halten und überall hin transportieren.

Tipp: Die Schalen vom weißen Spargel unbedingt aufbewahren. Diese könnt ihr ebenfalls einfrieren und später daraus einen Spargelsud für verschiedene Gerichte zaubern.

Spargel hält sich eingefroren etwa 6-8 Monate. Das gilt auch für die Schalen. Wenn ihr die Stangen also im Juni in den Gefrierschrank legt, habt ihr sogar zu Weihnachten noch die Möglichkeit, euren Spargel zu genießen.

So kocht ihr einen aromatischen Spargelsud:

Die Spargelschalen von etwa 2 Kilogramm Spargel in einen Topf mit Wasser geben und einen gehäuften Teelöffel Salz sowie eine Prise Zucker und 1/4 Zitrone hinzugeben. Anschließend aufkochen und 30 Min. lang köcheln lassen.

Tipp: Der Sud sollte nicht länger kochen, weil er sonst bitter schmeckt.

Anschließend den Sud durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen und die Spargelschalen gut ausdrücken. Den Sud dann noch einmal kurz aufkochen und in vorbereitete Gläser schütten. Diese luftdicht verschließen und auf den Kopf stellen.

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Spargel auftauen

Wenn ihr euren eingefrorenen Spargel zubereiten wollt, gebt ihr ihn am besten direkt aus dem Gefrierfach in kochendes Wasser. Durch langsames Auftauen verliert der Spargel an Aroma. Daher ist es empfehlenswert, ihn unaufgetaut zu kochen. Je nach Dicke der Stangen muss Spargel ca. 15 bis 20 Minuten kochen.

Spargel kann übrigens liegend in einem großen Kochtopf gekocht werden oder aber stehend. Hierfür gibt es spezielle Spargelkochtöpfe (hier bei Amazon)*, die eine entsprechende Höhe haben. Die Stangen sollten jedoch mit einem Bindfaden zusammengebunden werden, damit sie aufrecht stehen. Der Vorteil ist, dass sich die Garzeit um etwa fünf Minuten verkürzen lässt und weniger Aromastoffe im Kochwasser verloren gehen, weil die Spargelköpfe in der Regel nicht im Wasser sind und nur schonend gedämpft werden.

Leckeres Spargel-Rezept: Spargel-Risotto mit Parmesan

Ihr habt Lust auf ein leckeres Risotto mit grünem Spargel? Wir haben ein tolles Rezept für euch, das herrlich schmeckt und einfach wunderbar in den Frühling passt.

Diese Zutaten benötigt ihr:

  • 500 g grüner Spargel
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Schalotten
  • 3 EL Butter
  • 300 g Risottoreis
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 800 ml Kalbs- oder Gemüsefond
  • 3 Stiele Petersilie
  • 75 g Parmesan

So gelingt die Zubereitung Schritt für Schritt:

1. Spargel waschen und die unteren Enden abbrechen oder abschneiden. Die Stangen anschließend in 3 cm lange Stücke schneiden.

2. Wasser mit der Prise Zucker aufkochen und die Stücke acht bis zehn Min. bei geringer Hitze köcheln lassen. Anschließend über einem Sieb abtropfen lassen.

3. Schalotten abziehen, würfeln und in der Butter glasig dünsten. Den Risottoreis hinzugeben und bei mittlerer Hitze ebenfalls dünsten. Die Butter und den Reis nicht braun werden lassen.

4. Den Wein hinzugießen – und dann heißt es rühren. Solange, bis der Wein vollständig verdampft ist. Ihr könnt alternativ auch Wasser nehmen. Etwas Kalbsfond oder Gemüsefond hinzugeben und 20 Min. bei geringer Hitze köcheln lassen. Immer wieder umrühren und Fond nachgießen, bis das Risotto eine cremige bzw. schlotzige Konsistenz hat. Der Reis sollte immer ganz knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein.

5. Die Spargelstücke, die verbliebene Butter sowie etwa 40 Gramm geriebenen Parmesan und die Petersilie unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

6. Zum Schluss mit etwas Parmesan garnieren und direkt servieren. Wir wünschen euch guten Appetit!

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