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Geheime Lustquelle: Kennst du dich aus mit dem G-Punkt beim Mann?

von der Redaktion Veröffentlicht am 7. Juli 2018
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Alle reden vom G-Punkt der Frau, aber was ist eigentlich mit den Männern? Haben sie auch einen G-Punkt und wenn ja: Wo liegt er genau und wie kann man ihn gekonnt stimulieren? Wir reden Tacheless über den kleinen aber feinen Hotspot beim Mann.

Die gute Nachricht zuerst: Natürlich hat der Mann einen G-Punkt. Und der ist sogar einfacher zu finden, als der sagenumwobene und von der Wissenschaft immer wieder kritisch beäugte weibliche Hotspot. Denn im Gegensatz zum G-Punkt der Frau ist der G-Punkt des Mannes ziemlich einfach zu verorten.

Wo liegt der G-Punkt beim Mann?

Man nennt diesen Punkt eben meist nicht G-Punkt, sondern streng medizinisch Prostata respektive Vorsteherdrüse. Und wo sich die Wissenschaft beim G-Punkt der Frau darüber streitet, ob es ihn gibt und ob jede Frau einen besitzt, so ist beim Mann glasklar: Jeder hat diesen Punkt - es sei denn, er wurde via Prostataoperation entfernt.

Klar: Prostata klingt eben nicht wirklich nach Lust und auch nicht gerade sexy. Aber man sollte diesen Bereich in Bezug auf die männliche Libido nicht außer Acht lassen. Um erklären, wo genau der G-Punkt beim Mann zu finden ist, müssen wir uns zurückbeamen in die Zeiten unseres guten alten Biologieunterrichts. Stichwort Anatomie des Mannes.

Die Prostata ist ungefähr kastaniengroß und liegt unterhalb der Harnblase, genauer gesagt sie umschließt die Harnröhre. Sie besteht aus Muskelfasern und Drüsen unterschiedlicher Art und hat die Funktion ein Sekret zu bilden, das zusammen mit den Samenzellen aus den Hoden schließlich das Ejakulat des Mannes bildet. Das Sekret ist wichtig, damit die Samen sich bewegen und überleben können, denn das Scheidenmilieu der Frau ist sehr sauer und würde die Samenzellen ohne das Sekret sofort zerstören.

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Durch das Hintertürchen zur Lustquelle

Da sich das alles arg anatomisch anhört, liegt das Problem auch klar auf der Hand: Die kleine, lustversprechende Drüse ist eben nicht äußerlich zu sehen, sondern nur von innen zu erreichen. Sprich: Der Weg zu Lust und Leidenschaft geht durch den Anus. Aber auch das sollte kein Hindernis sein. Man erreicht ihn zum Beispiel ganz easy, indem man einen Finger vorsichtig hineinschiebt, um so den G-Punkt des Mannes zu ertasten und zu stimulieren. Natürlich kann auch ein spezielles Sexspielzeug hierfür genutzt werden. Geht auch.

Klar, beim Stichwort Anus muss nicht jeder Mann direkt erotisiert sein. Sicher passt der Gedanke nicht jedem Mann. Es erfordert Vertrauen und sexuelle Neugier von beiden Seiten, um sich gemeinsam auf die Suche nach dem G-Punkt des Partners zu machen. Wer sich jedoch nicht davor scheut, wird mit seinem Bettgenossen neue Tiefen der Lust entdecken. Es wäre also dumm, sich dieser erotischen Entdeckungstour direkt kategorisch zu verschließen.

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Was passiert bei der Stimulation?

Wird die Vorsteherdrüse stimuliert, ziehen sich die Muskeln der Prostata zusammen und es kommt zu einer leichten Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur. Das Ganze fühlt sich für den Mann sehr gut an. Manche Männer kommen sogar allein durch eine stimulierende Massage des G-Punktes zum Höhepunkt.

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Wie stimuliert man den G-Punkt beim Mann?

Stimuliert wird die Vorsteherdrüse alias Prostata alias G-Punkt also mit einem eingeführten Finger oder einem speziellen, kleinen Analvibrator. Kleiner Wegweiser: Der Punkt liegt ein paar Zentimeter hinter dem Anus Richtung Damm beziehungsweise Hoden. Wie auch bei Sex von hinten grundsätzlich ist es nass beziehungsweise feucht weitaus angenehmer. Also Gleitmittel her und großzügig benutzen! Und: Ein langsames, vorsichtiges Dehnen des Schließmuskels ist natürlich Grundvoraussetzung für das Gelingen des ganzen Manövers.

Bei der Stimulation ist Feingefühl gefragt, ansonsten darf man sich aber gerne davon leiten lassen, worauf der Partner besonders reagiert. Leichter Druck, rhythmische Massage oder leichtes Darüberfahren: Testet einfach aus, was gefällt und stimuliert.

Wichtig: Bitte keine spitzen Gegenstände in diesem Bereich verwenden und vorsichtig vorgehen. Auch lange oder rissige Fingernägel sind nicht sonderlich angenehm in dem Bereich. Zudem kann es durch spitze Ecken oder Kanten womöglich zu Verletzungen der Darmwand oder des Schließmuskels kommen. Also immer schön langsam und mit viel Gefühl, bitte.

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