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Liebe & Psychologie

Sex-Workout: Diese Sportarten heizen eurem Liebesleben ein

von Kathrin Stangl Veröffentlicht am 23. April 2019

Wir verraten euch, welche Sportübungen die Lust auf Sex entfachen ... Denn deinem Liebesleben kannst du mit dem richtigen Sport und den richtigen Muskeln so richtig einheizen.

Beim Sport gehen wir an unsere Grenzen. Wir bringen unseren Körper auf Hochtouren - und das zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus. Wer regelmäßig Sport treibt, wird fit, fühlt sich wohler in seiner Haut und strahlt das auch aus. Und: Sport fördert die Lust auf Sex. Glaubt ihr nicht? Dann solltet ihr (und euer Liebster) mal diese Übungen ausprobieren ...

Krafttraining

Mädels, schickt eure Männer öfter ins Fitnessstudio - ihr könnt davon nur profitieren! Denn: Beim Bankdrücken und Hanteltraining mit kurzen, intensiven Intervallen setzt der Körper vermehrt Testosteron frei. Das hilft nicht nur beim Muskelaufbau, sondern steigert auch die Lust.

Bei uns Frauen beeinflusst Testosteron das Bedürfnis nach Sex ebenfalls. Keine Sorge, ihr müsst dafür nicht regelmäßig zum Pumpen in die Muckibude. Intervallläufe im Wald oder ein Sprinttraining regen die Testosteron-Produktion und damit die Lust ebenfalls an.

Alles, was den Beckenboden stärkt

Egal ob Rudern oder Skilanglauf: Alle Sportarten, bei denen die Beckenbodenmuskulatur gestärkt wird, sorgen für ein besseres Sexleben. Gerade bei Männern regt das Workout nämlich die Durchblutung an und erhöht dadurch die Erektionsfähigkeit. Aber auch wir Frauen können unsere Libido durch gezielte Beckenbodenübungen steigern.

Nehmt euch ein paar Minuten täglich Zeit für den "Beckenheber". Für diese Übung legt ihr euch auf den Rücken, die Beine stellt ihr angewinkelt etwa hüftbreit auf. Dann spannt ihr den Hintern an und hebt das Becken vom Boden ab - wobei Bauch und Oberschenkel eine gerade Linie bilden sollten. Haltet diese Position und streckt abwechselnd erst das linke und dann das rechte Bein aus. Wiederholt die Übung mehrmals.

Eine noch heißere Alternative: lateinamerikanischer Tanz. Dabei wird nicht nur der Beckenboden gestärkt, Salsa, Tango und Merengue sind Sex pur ...

Yoga & Pilates

Wer regelmäßig zum Yoga oder Pilates geht, macht eigentlich schon alles richtig. Diese Sportarten halten nicht nur fit, sie fördern auch die Durchblutung und verbessern das Körpergefühl. Wer sich in seiner Haut wohl fühlt, hat weniger Hemmungen sich dem Partner nackt zu zeigen. Außerdem werden beim Yoga und Pilates die "Kuschelhormone" Serotonin und Oxytocin ausgeschüttet, die die Libido steigern.

Laut einer Studie, die 2009 im 'The Journal of Sexual Medicine' veröffentlicht wurde, haben Frauen, die Yoga praktizieren, generell mehr Lust auf Sex und sind mit ihrem Liebesleben zufriedener. Warum also nicht das Trainingsprogramm zu Hause noch etwas ausdehnen?

Moderater Ausdauersport

Lustfördernd ist auch moderater Ausdauersport, also zum Beispiel Nordic Walking oder eine Jogging-Runde durch den Park. Durch die Bewegung werden die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Körpers - und dementsprechend auch der Geschlechtsorgane - angeregt. Am besten für die Libido sind drei Trainingseinheiten à 45 Minuten wöchentlich. Danach wird im Bett weiter trainiert.

Aber Vorsicht: Wie bei allen Sportarten sollte man es auch beim Ausdauersport nicht übertreiben. Hartes, auslaugendes Training über Wochen oder Monate hinweg - zum Beispiel als Vorbereitung auf einen Marathon - wirkt sich eher kontraproduktiv auf das Liebesleben aus. Wer sich körperlich völlig verausgabt, wird danach auch keine Lust mehr auf heiße Bettspielchen haben.

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von Kathrin Stangl