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Frisch verliebt? 7 Tipps, damit die Liebe eine Zukunft hat

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 4. Januar 2020
© unsplash / Jordan Bauer

Menschen, die frisch verliebt sind, sind ein echtes Phänomen. Sie scheinen die Energie eines Duracell-Hasen zu haben und haben ein entrücktes Dauergrinsen im Gesicht. Mega schön! Aber wie wird daraus eine gute und stabile Beziehung?

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die frisch verliebt sind, nicht immer ganz zurechnungsfähig sind. Ein Umstand, der Verliebten ziemlich egal ist, denn Verliebtsein fühlt sich wunderbar an.

Doch anstatt vor lauter rosa Wolken vollkommen liebesblind durch die Gegend zu laufen, sollte man ein wenig wachsam sein, um seine frische Beziehung in die richtigen Bahnen zu lenken. Denn in den Anfangstagen einer Beziehung wird so mancher wichtige Grundstein gelegt.

7 Tipps, wie man frisch verliebt alles richtig macht:

1. Nicht nur "Wir zwei"

Klar will man seine neue Liebe anfangs ständig um sich rum haben. Dennoch solltest du die Menschen nicht komplett vergessen, die dir vorher nah waren. Wer sich nur noch auf seinen Partner konzentriert und alles andere links liegen lässt, fordert viel Verständnis von seiner Umwelt.

Am Anfang sind Verwandte und Freunde sicher gerne bereit, Rücksicht zu nehmen. Früher oder später sollte man aber doch wieder die gute Tochter, Mutter, Kollegin oder Freundin sein, die man vorher war. Das haben diese Menschen einfach verdient.

2. Runter vom Gas

Klar seid ihr frisch verliebt und glückselig. Dafür sorgen Tonnen von Hormonen in eurem Körper. Aber nehmt ein bisschen das Tempo raus, wenn es um Liebesbekundungen und Zukunftspläne geht.

Seinen Partner in den ersten Wochen mit Liebesschwüren zu überhäufen, mag ja ok sein, aber bitte nicht direkt von ewiger Liebe, Hochzeit, Häuserkauf und Babyplänen reden. Lass deinem Gegenüber ein bisschen Luft und Zeit, auch seine Gefühle zu entdecken und zu formulieren.

3. Nähe und Distanz festlegen

Auch wenn du im Überschwang der Gefühle deinem Schatz alles erlauben würdest, so überlege dir vorher, wie weit du ihn gehen lässt. Ein Schlüssel zu deiner Wohnung, das Passwort für deine Mails, das Offenlegen deiner kompletten Finanzen?

Nicht selten bereut man das später und würde lieber etwas mehr Distanz gewahrt haben – aber kann es schlecht wieder rückgängig machen. Liebe braucht Nähe UND Distanz – einfach in der für euch richtigen Dosis.

4. Sei ehrlich

Auch wenn du ihm am liebsten alles recht machen würdest, sag offen und ehrlich was du magst und was nicht. Ein ganz simples Beispiel: Er bringt dir Lilien mit, aber du findest Lilien total scheußlich. Wenn du jetzt nicht ehrlich deine Meinung sagst, bekommst du die ein Leben lang von ihm.

Genauso wenn er jede Nacht bei dir schläft, du aber eigentlich etwas Zeit für dich brauchst. Sag es offen, statt ihm zuliebe auf deine Ich-Zeit zu verzichten. Sonst wird es später nur komplizierter.

5. Nachfragen statt interpretieren

Wenn ihr nicht einer Meinung seid oder vielleicht sogar schon den ersten kleinen Krach hattet, dann bleib ruhig und respektvoll. Noch kennt ihr euch nicht so gut, dass ihr immer richtig einordnen könnt, was der andere meint, wie er sich ausdrückt und was er gerne mal in den falschen Hals bekommt.

Deshalb: Besser nachfragen und offen reden, anstatt beleidigt zu sein oder dem anderen vorschnell eine Szene zu machen.

6. Nehmt euch Zeit

Natürlich würdest du ihn am liebsten aller Welt zeigen, deinen neuen Liebsten. Aber gib ihm Zeit. Ihn jetzt direkt deinen Eltern, deinen Großeltern, Geschwistern und Freunden vorzustellen, könnte ihn etwas überfordern. Lasst euch Zeit und lernt euch erst einmal gegenseitig kennen, bevor ihr einander eure Welt zeigt.

7. Bleib du selbst!

Natürlich soll der neue Mann an deiner Seite nicht direkt alle deine kleinen Macken und Schrullen kennenlernen, sondern er darf erst einmal deine Schokoladenseite bestaunen. Aber dennoch: Verstell dich nicht und sei anders, als du wirklich sein willst. Behaupte nicht Fußballfan, Toskanaliebhaberin oder super sportlich zu sein, wenn du in Wirklichkeit Fußball hasst, auf Malle stehst und am liebsten auf der Couch rumlümmelst.

Wenn du für ihn schauspielerst, nur um ihm zu gefallen, macht das wenig Sinn. Er muss dich mögen, so wie du bist und nicht deine schauspielerische Leistung.

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