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Liebe & Psychologie

Händchen halten: 9 Gründe, warum es für die Liebe so wichtig ist

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 13. November 2019

Hand in Hand durch die Welt zu gehen ist etwas Wunderschönes. Kaum eine Geste, die mehr aussagt. Welche Bedeutung hat Händchen halten für zwei Menschen und warum ist es in der Beziehung so wichtig?

Wer bei Händchen halten an schwitzige Hände und verklemmte Teenie-Partys mit Zahnspangen denkt, der irrt leider gewaltig. Denn Hand in Hand durchs Leben zu gehen kann und sollte man auch noch mit 20, 30, 40 und bis mindestens 100. Denn Händchen halten ist ein ganz besonderes Zeichen, das sich zwei Herzensmenschen geben können.

Welche Bedeutung die liebevolle Geste für uns hat? Nun, hier kommen neun ziemlich schöne Dinge, die es über zwei Menschen aussagt, wenn sie derart verbunden durch die Welt gehen:

1. Händchen halten kann jeder

Das Schöne am Händchen halten: Es geht immer und für jeden gleichermaßen. Egal, ob man süße 14 oder reife 90 ist. Und diese schöne Geste ist natürlich nicht nur unter Liebenden üblich, sondern geht auch ohne Beziehung wunderbar. Mütter und Väter mit ihren Kindern, große und kleine Freunde untereinander, Brüder und Schwestern, Großeltern und ihre Enkel – sie alle halten Händchen und das ist gut so. Denn "Du bist mir nah" kann man allen möglichen Menschen zeigen, nicht nur dem Partner.

2. Händchen halten schafft eine Einheit

Arm in Arm zu gehen zeigt, dass hier zwei Menschen sind, die sich gerne haben, die sich nah sind, die sozusagen eine Einheit im Leben bilden. Händchen zu halten ist diese Geste sozusagen in klein. Und dennoch besagt sie mindestens genauso viel über eine Beziehung.

Wer die Hand seines Partners in seine nimmt, zeigt zum einen ganz klar: "Wir gehören zusammen". Man versteckt seine Liebe nicht, posaunt sie aber auch nicht schreierisch hinaus. Vielmehr ist diese kleine Geste nur für die beiden Liebenden gedacht, die einander zeigt: "Ich stehe zu dir, so wie du bist. Was andere denken, ist mir egal."

3. Händchen halten wirkt wie eine Art Bonding

Wie alle kleinen Berührungen im Alltag schafft Händchen halten Nähe zueinander. Man spürt, dass der andere zu einem steht, dass er die Nähe sucht und die körperliche Berührung. Diese kleinen Gesten sind es, die die Liebe stärken und die deshalb ungemein wichtig sind. Ich muss meinem Partner nicht die Zunge in den Hals rammen, um aller Welt zu zeigen, schaut her, das ist meiner. Es geht auch dezenter und intimer.

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4. Händchen halten wie damals als Kind

Zudem stammt diese kleine Geste noch aus der Zeit, als wir ein kleines Kind waren und die Hand unserer Mutter und unseres Vaters gesucht und gehalten haben. Das gab uns Sicherheit, wenn wir uns ängstlich gefühlt haben. Es stärkte unser Selbstvertrauen, weil wir gespürt haben: Da ist jemand für mich da. Dass wir diese Geste auch als Erwachsener suchen und finden, tut uns auch noch jenseits des Kindesalters gut.

5. Händchen halten: Die erste Berührung

Nicht nur bei Teenies, auch später, wenn wir älter sind, ist es meist die erste Berührung mit unserem neuen Herzensmenschen. Sei es, dass er unsere Hand beim ersten Date mit seiner streift oder dass er beim Verlassen des Lokals nach unserer Hand greift. Es ist dieser wunderbare erste Moment, in dem wir einander berühren. Großartig. Fast genauso zart und schön, wie der erste Kuss.

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6. Händchen schafft Raum für mehr

Die erste Berührung ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr, egal ob Beziehung oder nur körperliche Verbindung. Es öffnet sozusagen die Tür für alles, was danach kommt. Merken wir nämlich, dass wir den anderen nicht nur riechen können, seine Gestik und Mimik mögen und das, was er sagt, fühlt und denkt, dann ist die Berühung der Hände ein erster Check, ob man sich auch körperlich angenehm findet. Ist diese erste Berührung passiert und beide fühlen sich wohl, ist es meist der Beginn einer intimeren Beziehung. Mit Händchen halten fängt sozusagen alles an.

7. Händchen halten kann sogar erotisch sein

Und wer denkt, Händchen halten ist kitschig und verklemmt und nur was für Kinder: Falsch. Denn unsere Hände sind unglaublich sensibel und reagieren auf die leichteste Berührung. Und ja, Hände sind somit auch erogene Zonen. Wer die Hand des Anderen nimmt, kann damit also durchaus mehr als nur ein wenig Herzklopfen bewirken. Probiert es aus, streicht einander über die Handinnenflächen, berührt seine Fingerspitzen mit euren – hier sind unendlich viele Nervenenden, die jede Berühung aufregend machen.

8. Hand in Hand geht alles besser

Wenn jemand unsere Hand hält, sind wir tapferer, mutiger, selbstsicherer und ruhiger. Sei es, wenn jemand unsere Hand hält, wenn wir nachts nicht schlafen können, wenn wir abends alleine durchs Dunkle gehen müssen oder wenn wir vor lauter Prüfungsangst zittern. Nimmt ein geliebter Mensch unsere Hand, ist es, als würde die Kraft und Ruhe des Anderen zu uns hinüberfließen.

9. Händchen halten braucht keine Performance

Das Schöne beim Händchen halten? Es gibt kein How to. Wir müssen nix lernen, und wir müssen auch nicht besser sein, als die Person, die vorher unserem Lieblingsmenschen die Hand gehalten hat. Man kann letztlich gar nichts falsch machen. Und wer Angst vor schwitzigen Händen hat, der sollte sich überlegen, was ihm wichtiger ist: Diese wunderbare Art der Nähe und des Zusammengehörens oder das bisschen Feuchtigkeit in einer Handinnenfläche.

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von Fiona Rohde
 

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