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Liebe & Psychologie

Bitter, aber lehrreich: Was wir aus gescheiterten Beziehungen lernen können

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 17. Juli 2014

Wer schon einmal eine große Liebe verloren hat, der weiß, wie schlimm sich Liebeskummer anfühlen kann. Doch ist der Schmerz irgendwann vorbei, hat man meist fürs Leben gelernt. So weh diese Erfahrungen auch tun, sie sind wichtig.

Jedes Mal, wenn wir einen wichtigen Menschen aus unserem Leben lassen müssen, uns verabschieden, weil es einfach nicht mehr geht, weil er uns nicht gut tut oder weil wir ihm nicht gut tun, bleiben zunächst nur Frust und Kummer. Doch irgendwann wendet sich das Blatt. Wer eine gesunde Distanz zur Vergangenheit entwickelt hat, der sieht plötzlich klarer als je zuvor. Genau das ist der Zeitpunkt, an dem wir anfangen, aus dem Scheitern der Beziehung zu lernen. Um es besser zu machen bei der nächsten Liebe, die schon bald in unser Leben kommen wird. Um all die Fehler zu vermeiden, die Missverständnisse und Dummheiten.

Deshalb: Nicht den Kopf in den Sand stecken! Hier sind acht Dinge, die wir aus schmerzlichen Trennungen lernen können:

Reden ist Gold
Ach hätte man doch bloß ... mehr geredet, Dinge offen ausgesprochen, von seinen Ängsten erzählt und vor allem: Hätte man ihn bloß mal gefragt, wie es um seine Ängste und Wünsche steht. Nun ist es zu spät. Deshalb für die nächste Liebe, nein, besser fürs ganze Leben merken: Reden ist immer der beste Weg!

Schätze ihn
Man sollte es zu schätzen wissen, wenn man einen ehrlichen Kerl an seiner Seite hat. Leider nimmt man die netten Männer oft für selbstverständlich, mäkelt rum und ist unzufrieden. Deshalb müssen wir schmerzhaft lernen: Man sollte niemals Freundlichkeit mit Schwäche verwechseln. Die oft belächelten netten Kerle sind in Wirklichkeit Gold wert.

Respekt muss man nicht einfordern ...
... man sollte ihn freiwillig bekommen. Wer in einer Beziehung seinen Partner auffordern muss, dass er ihn mit Respekt behandelt, der sollte sich klar machen: Hier geht gerade etwas gewaltig schief. Ein Mann, der dich liebt, würde dich nie respektlos behandeln. So eine Beziehung sollte man nur genau ein Mal haben – und danach nie wieder.

Ein Partner sollte für dich da sein
Vielleicht war der, dem du hinterhertrauerst, nie wirklich da für dich. Hat dich in den Arm genommen, wenn es dir schlecht ging. Deine Tränen weggewischt. Wer sich einen Dreck um dein Wohlergehen schert, der ist deine Liebe auch nicht wert.

Keine Kompromisse mehr
Unglaublich aber wahr: Nicht alle Männer sind Lügner und Betrüger - auch wenn das im großen Land-unter-Liebeskummer gerade so aussehen mag. Männer können genauso sein, wie du es dir erträumst. Und genau so einen solltest du dir suchen. Keine Kompromiss-Typen oder "damit-ich-nicht-so-einsam-bin"-Männer. Du brauchst keine Reinfälle mehr - du willst den Hauptgewinn!

Männer haben Gefühle
Ja, haben sie. Sie können sehr wohl verletzt werden und sich ungeliebt fühlen. Wenn du ihn behandelt hast, als wäre er ein Klotz, dann solltest du dir vielleicht überlegen, was dein Verhalten in ihm anrichtet. Männer zeigen ihre Gefühle nicht immer, nichtsdestotrotz sind sie da. Achte darauf und sei behutsam.

Gemeinsam Dinge unternehmen
… kann ein ganz ganz großer Spaß sein. Und den braucht eine Beziehung. Vielleicht war deine letzte Beziehung irgendwann an einem Punkt, wo sich beide kaum mehr die Mühe gemacht haben, dem anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Der Eifer der Anfangszeit ist schnell vergessen und die böse Routine schleicht sich ein. Lass das nicht zu!

In der Theorie war alles super
… nur leider nicht in der Praxis. Manchmal hält man an Dingen fest, die einen nicht glücklich machen. Wer sich ständig denkt, dass alles eigentlich total toll wäre, wenn ... ja, wenn man endlich X oder Y tun würde, der sollte merken, dass er ein Leben aus lauter Eventualitäten führt. Augen auf: War es wirklich Liebe - oder alles nur eine Theorie aus "hätte, könnte, wollte"?

All das tut weh, aber meist lernt man aus Schmerzen besser. Lass dir diese Lektionen nur einmal vom Leben erteilen. Nicht zweimal.

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von Fiona Rohde

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