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Erdbeerhaut: So verhinderst du Erdbeerbeine nach dem Rasieren

von Carolin Hartmann Erstellt am 4. August 2021
Erdbeerhaut: So verhinderst du Erdbeerbeine nach dem Rasieren© Getty Images

Kennst du auch das Problem von kleinen Pickelchen nach dem Rasieren? Das ist die sogenannte Erdbeerhaut. Wir zeigen dir die besten Methoden, um Erdbeerbeine zu vermeiden.

Gerade im Sommer, wenn die Zeit von kurzen Röcken, Kleidern und Hosen gekommen ist, zeigen wir gerne mehr Haut. Rasierte Beine gehören dann für viele zum Pflichtprogramm. Umso ärgerlicher ist es, wenn direkt nach der Rasur schon wieder kleine Pickelchen zu erkennen sind. Was die Amerikaner so schön "Strawberry Legs“ nennen, hat sich hier als "Erdbeerbeine" einen Namen gemacht.

Und der Name passt definitiv, denn die kleinen Punkte auf der Haut sehen aus wie die Samen auf einer Erdbeere. Kein Wunder also, dass der Name Erdbeerhaut oder Erdbeerbeine sich durchgesetzt hat.

Vorab im Video: So verhinderst du Rasierpickel

Video von Justin Amaral

Was ist Erdbeerhaut?

Wenn man von Erdbeerhaut spricht, meint man damit das Phänomen von kleinen, dunklen Pickelchen oder Punkten, die nach der Rasur von Beinen oder anderen Körperstellen noch zu sehen sind. Das ist besonders im Sommer ärgerlich, wenn wir uns in Minikleider oder luftigen Shorts kleiden wollen. Schließlich wünschen wir uns gerade dann gepflegte und glatte Beine ohne lästige Härchen oder Punkte.

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Bei der Erdbeerhaut handelt es sich wie bei einer Reibeisenhaut um kleine Entzündungen der Haarfollikel und Verhornungen. Tritt dies großflächig zum Beispiel an Unter- oder Oberschenkel auf, sieht das aus wie die kleinen Samenpunkte auf der Erbeer-Oberfläche.

Hinweis: Bei Frauen mit sehr dunklen Haaren oder starker Beinbehaarung treten Erdbeerbeine besonders häufig auf.

Wie entsteht Erdbeerhaut?

Erdbeerhaut oder Erdbeerbeine können nach der Rasur entstehen. Egal, ob Beine, Intimbereich oder Achseln, Erdbeerhaut kann an allen Hautstellen vorkommen. Vermehrt tritt das Phänomen jedoch an den Beinen auf.

Dermatologin Dr. Miriam Rehbein erklärt: "Die Punkte sind Öffnungen der Haarfollikel und diese können sich manchmal durch Rasur oder auch Veranlagung entzünden, gerötet und unruhig erscheinen. Auch kann es durch Talg- und Ölreste in den Poren, durch die Zersetzung von Bakterien zu einer Schwarzfärbung kommen.“

Die Hauptursachen für Erdbeerhaut sind in erster Linie also verstopfte Poren, schlechte Rasiergewohnheiten oder zu trockene Haut. Das sind jedoch nicht immer die einzigen Gründe. Die Dermatologin erklärt weiter, dass sich auch durch Reibung aufgrund zu enger Kleidung die Haarfollikel entzünden oder gereizt werden können.

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Was tun gegen Erdbeerhaut? So kannst du Erdbeerbeinen vorbeugen

Wenn du auch nach dem Rasieren zu dunklen Pickelchen neigst, kannst du einiges tun, um diesen vorzubeugen. Die besten Tipps gegen Erdbeerhaut haben wir für dich zusammengestellt.

Tipps gegen Erdbeerbeine

1. Regelmäßig peelen

Wenn du unter Erdbeerhaut leidest, solltest du deine Haut an den Beinen regelmäßig (1-2 Mal pro Woche) peelen. Ähnlich wie Poren im Gesicht können nämlich auch die Poren an den Beinen verstopfen. Ein Körperpeeling (wie z.B. das 2 % BHA Body Spot Exfoliant von Paula's Choice) hilft Rückstände und Ablagerungen zu beseitigen, so dass sich keine dunklen Pickel bilden können.

> Ein weiteres gutes Peeling von Paula's Choice findest du bei Amazon.*

2. Haut auf die Rasur vorbereiten

Du benutzt schon Rasiergel oder Rasierschaum? Das ist schon mal super, um Erdbeerhaut vorzubeugen, denn das weicht die Haare auf, sodass das Rasieren deutlich sanfter ist. Besser ist es aber noch, wenn du vor dem Gel oder dem Schaum ein Pre-Shave-Oil auf deine Beine aufträgst. Das weicht die Härchen nicht nur auf, es legt sich auch wie ein schützender Film darüber und beugt Irritationen vor. Anschließend das Rasiergel oder den Schaum wie gewohnt auftragen und etwas einwirken.

Tipp: Wenn du dich unter der Dusche rasierst, solltest du dies am besten ganz zum Schluss machen. Die Poren sind dann geöffnet und die Haut weicher. Die Haare kannst du dann leichter entfernen.

3. Benutze scharfe Klingen

Wir wissen, dass es nervig ist und manchmal hat man auch einfach keine Ersatzklingen zu Hause, aber dennoch ist es wichtig, dass du die Rasierklinge deines Rasierers regelmäßig wechselst. Stumpfe Klingen können nämlich die Haut zusätzlich reizen.

Spätestens, wenn sich nicht alle Haare in einem Zug mehr entfernen lassen oder die Klingen dreckig und abgenutzt aussehen, ist es Zeit für einen Tausch. Es gilt: Je nach Haarstruktur solltest du Rasierklingen nach 5 bis 10 Einsätzen wechseln.

4. Mit der Wuchsrichtung rasieren

Auch wenn wahrscheinlich die Mehrheit der Anwender*innen entgegen der Wuchsrichtung der Haare rasiert, ist das Gegenteil deutlich schonender und sanfter für die Haut. Besonders empfindliche Haut solltest du mit der Wuchsrichtung rasieren.

5. Haut eincremen

Um Erdbeerhaut vorzubeugen, solltest du deine Haut nach der Rasur mit einer beruhigenden Bodylotion eincremen. Hierfür eignen sich Cremes oder Gele mit Aloe Vera oder Bisabolol besonders gut.

6. Toner verwenden

Hat sich bei dir nach der Beinrasur Erdbeerhaut entwickelt, kannst du diese mit einem klärenden Toner behandeln. Produkte mit Salicylsäure sind bei Erdbeerbeinen eine gute Wahl. Der Inhaltsstoff reinigt die Haut gründlich und kann alte Verhornungen sowie abgestorbene Hautzellen beseitigen. Außerdem regt Salicylsäure die Zellerneuerung an und reguliert die Talgproduktion. So kannst du verhindern, dass sich die Poren erneut verstopfen und keine Entzündungen entstehen.

Das BeBarefaced Gesichtswasser mit Salicylsäure und Teebaumöl eignet sich zum Beispiel nicht nur für das Gesicht, du kannst es auch wunderbar gegen Erdbeerbeine als Toner anwenden.

> Bei Amazon kannst du den Toner nachshoppen.*

7. Alternative Enthaarungsmethoden

Eine andere Methode, um Erdbeerbeinen vorzubeugen, ist die Haarentfernung mit Wachs oder einem Epilierer. Bei diesen Enthaarungsmethoden entfernst du die Haare nämlich mit der Haarwurzel, sodass die Haarfollikel keine Chance haben sich zu entzünden oder zu verstopfen.

> Ein guter Epilierer ist z. Bsp. der Braun Silk-épil 9 Flex 9020, den du bei Amazon findest.*

Das Lieblingsprodukt aus dem Netz gegen Erdbeerhaut

Wer sich bei Instagram und Co. umschaut und nach dem #erdbeerhaut sucht, findet bei vielen Usern ein Produktliebling: das Bioré Puderpeeling mit Backpulver.

Das trockene Puderpeeling verbindet sich in Verbindung mit Wasser zu einer cremigen Textur, die die Haut wunderbar weich macht. Es verfeinert das Hautbild, entfernt alte Hautschuppen und hat einen sanften Peeling-Effekt. Erdbeerhaut soll so einfach verschwinden bzw. deutlich verringert werden.

> Das Puderpeeling gibt es unter anderem bei Amazon.*

DIY-Peelings gegen Erdbeerbeine

Wie oben schon erwähnt, ist es besonders wichtig, dass du deine Beine regelmäßig peelst, um Erdbeerbeine vorzubeugen. Wenn du gerade kein Körperpeeling zu Hause hast, kannst du dir auch mit ein paar Zutaten aus deinem Küchenschrank ein Peeling selbst zubereiten.

Basisrezept für ein DIY-Körperpeeling:

Du benötigst:

  • 2 EL Meersalz
  • 3 EL zarte Haferflocken
  • 3 EL Olivenöl

Zubereitung:
Vermenge alle Zutaten miteinander in einer großen Schüssel und trage das Peeling anschließend in kreisenden Bewegungen auf die feuchte Haut auf. Etwas einwirken lassen und anschließen mit lauwarmem Wasser abspülen.

Rezept für Grüner-Tee-Zucker-Peeling:

Du benötigst:

  • 2-4 Beutel grüner Tee
  • 250 g Zucker (feinkörnig)
  • 80 g natives Olivenöl
  • 2 TL Honig
  • 10 Tropfen ätherisches Lavendelöl

Zubereitung:
Schneide die Teebeutel auf und gib alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und vermenge sie gut miteinander. Das Peeling auf die feuchte Haut auftragen und einmassieren. Danach das Gemisch mit warmem Wasser abspülen.

Weitere Peeling-Rezepte gefällig? Peeling selber machen: 5 einfache Rezepte mit WOW-Wirkung

Die DIY-Peelings gegen Erdbeerbeine kannst du in einem luftdichten Gefäß etwa 2 bis 4 Wochen aufbewahren.

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Etwas Wichtiges zum Schluss: Hautpflege ist immer sehr individuell. Ob die von uns beschriebenen Tipps oder vorgestellten Produkte für dich funktionieren, kannst nur du selbst beurteilen. Wenn du eine sehr sensible Haut hast, die zu Irritationen neigt, kann es ratsam sein, einen Hautspezialisten aufzusuchen. So findest du garantiert die Pflege, die zu den Bedürfnissen deiner Haut passt.

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