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Liebe & Psychologie

Ich bereue nichts, oder? 9 Dinge, die wir oft zu spät im Leben erkennen

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 3. Oktober 2016
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Es gibt bestimmte Dinge im Leben, die wir oft erst lernen, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

Es ist gut im Leben eigene Erfahrungen zu machen. Denn manche Dinge würde man durch bloßes Erklären durch Andere gar nicht wirklich nachvollziehen können. Oder würde es euch reichen, wenn man euch von der ersten Liebe erzählt? Vom ersten Liebeskummer? Davon, wie es ist, eine wirklich beste Freundin zu finden? Ein eigenes Kind zu bekommen? Alles Dinge, die man erlebt haben muss, die keine Beschreibung der Welt wirklich richtig wiedergeben könnte - also so, dass man weiß, wie sich das anfühlt.

Dann gibt es jedoch auch diese anderen Dinge im Leben. Erfahrungen und Wissen von erfahreneren Menschen, die uns sehr bereichern können, ohne dass wir die schmerzlichen, mühsamen Erfahrungen selbst machen müssten. ​In einigen Fällen ist es nämlich doch gut, wenn einem andere, also Eltern, Mentoren, Menschen mit mehr Erfahrung, Dinge über das Leben erklären. Das ist wichtig und richtig, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Weil wir sonst manche Dinge viel zu spät erkennen und begreifen würden.

Hier sind neun Dinge, die wir oft zu spät im Leben erkennen:​

1. Genieß den Moment

... und zwar auch den kleinen Moment. So entdeckt man erst die Schönheit des Lebens. Und diesen Blick hat man nicht von Anfang an. Erst irgendwann erkennt man: Es muss nicht immer schneller, höher, weiter sein, um uns zu flashen. Es sind gerade die kleinen Dinge, die das Leben so wunderschön machen. Wenn einem die Sonne das erste Mal im Frühjahr ins Gesicht scheint. Wenn uns ein Kind anlächelt, dass es einem das Herz öffnet. Wenn wir das Gefühl haben, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein - einfach nur so - und spüren, wie uns ein Gefühl von Glück durchströhmt.

2. Leb dein eigenes Leben

... nicht das der Anderen. Gepaart mit der Erkenntnis, dass Neid absolut nicht glücklich macht. Wer nur auf das Leben der Anderen schaut, wird sich immer grämen, immer ein bisschen mies fühlen und nie so unbefangen glücklich sein können, wie man es sein könnte. Ich muss nicht in einem tollen Loft wie mein Kumpel wohnen und ich muss auch nicht schon die halbe Welt bereist haben, um glücklich zu sein. Die Dinge sind wie sie sind und wir sollten nicht immer auf das Leben von anderen schielen. Dann vergessen wir nämlich selbst glücklich zu sein.

3. Arbeit ist nicht alles

"Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet." Das ist der Satz, der auf dem Sterbebett besonders oft gesagt wird, wie die australische Krankenschwester Bronnie Ware in ihrem Bestseller schreibt. Man vergisst oft, dass man arbeitet, um zu leben und nicht lebt, um zu arbeiten.

4. Man bereut vor allem die Dinge, die man NICHT getan hat

Und auch das wird am Ende des Lebens traurige Wahrheit. Es kann sein, dass man Fehler gemacht hat, die man bereut. Aber mindestens genauso sehr wird man die Dinge bereuen, die man gar nicht erst versucht hat. Frei nach dem Motto "Hinfallen, aufstehen, Krone richten". Wer nicht wagt, gewinnt meist gar nichts. Das ist einem anfangs nicht so klar, weil man immer versucht, alles richtig zu machen. Bis man irgendwann merkt: Manchmal muss man die Dinge einfach machen und nicht immer zerdenken.

5. Rede über deine Gefühle

Oft denkt man, das Gegenüber würde schon erkennen, was es uns bedeutet. Wir sind doch nett und herzlich und fürsorglich - da bedarf es keiner großen Worte. Doch irgendwann erkennt man, wie sehr sich der Andere freut und wie freudig überrascht er ist, wenn man seine Gefühle für ihn mal in Worte fasst. Sei es der Liebste - da machen wir das noch relativ häufig - aber eben auch bei der besten Freundin, der Schwester, der Kollegin oder den Eltern. Warum nicht auch diesen nahen Menschen öfter mal sagen, dass wir sie sehr gerne haben?

6. Die Zeit vergeht schneller

Als Kind ist die Welt groß und offen. Jeder Tag ist lang und voller neuer Erlebnisse. Deshalb denken wir auch, dass die Zeit als Kind langsamer vergangen ist, sobald wir älter werden. Fakt ist: Je mehr unser Leben zur Routine wird, umso eher haben wir das Gefühl, die Zeit rast. Und wirklich: Wenn wir 30 sind und plötzlich merken, wie viel Zeit schon vergangen ist und was wir alles noch wollen, dann sollten wir anfangen, Routinen zu durchbrechen und die Zeit intensiver zu nutzen. Nicht nur in den Tag hineinleben und sich dann wundern, wenn man irgendwann alt ist, sondern die Zeit bewusst für sich nutzen.

7. Freundschaften muss man pflegen

Mit Freunden führen wir keine Liebesbeziehung, es gibt keine wilden Gefühle, die den Blick aufeinander trüben. Man ist sich fast so nah wie ein Liebespaar, sieht sich aber klarer und objektiver als das bei seinem Liebsten der Fall ist. Das, und die Tatsache wie Freunde füreinander da sind, sollte uns dazu bewegen, diese Freundschaften mehr zu pflegen. Nicht nur unsere Partnerschaft sondern auch unsere Freundschaften sind mit Arbeit verbunden. Und wir wissen alle: Sie sind es wert.

8. Ein gesunder Körper ist die Basis

Wenn wir jung sind, ist uns alles egal. Durchsoffene Nächte, zu schwere Kisten, wilde Partys - alles überhaupt gar kein Thema. Bis unser Körper irgendwann die Stopptaste drückt und uns klar macht, dass Gesundheit eben nicht selbstverständlich ist. Das merken wir leider erst in dem Moment, wenn es höchste Eisenbahn ist. Seine Gesundheit zu wahren, gesund und munter zu sein, ist so immens wichtig im Leben - auch das wird uns oft erst zu spät klar.

9. Schönheit bleibt nicht für immer

Wer sich nur darauf konzentriert gut aussehend durchs Leben zu gehen und sich mit Äußerlichkeiten aufhält, der vergisst eines: Irgendwann werden wir alle altern. Die ersten Fältchen sind der Anfang von einem ganz natürlichen Prozess, den wir alle durchmachen. Und wenn wir irgendwann nicht mehr jung und knackig sind und die Figur einer 20-Jährigen haben, dann stehen wir da und schauen auf den Scherbenhaufen und sind frustriert. Ganz anders, wenn wir uns schon früh bewusst machen, dass die äußere Schönheit nicht für ewig ist. Die innere dafür umso mehr. Und um die sollten wir uns mal ansatzweise so viel kümmern wie um unsere äußere Hülle. Deshalb nicht nur außen hübsch anmalen, sondern auch innen dafür sorgen, dass wir bezaubernd, mitreißend, inspirierend und wundervoll sind.

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