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7 gute Vorsätze, die tatsächlich umsetzbar sind

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 2. Januar 2020
© pexels.com

Was tust du, damit die Welt um uns herum ein bisschen besser wird? Hier ein paar gute Vorsätze, die wir uns wirklich mal zu Herzen nehmen sollten.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir fassen wie immer gute Vorsätze: Endlich aufhören zu rauchen, sich gesünder ernähren, mehr Sport machen... Meist hält der Enthusiasmus exakt bis Ende Januar und dann verfallen wir wieder in alte Muster und Laster.

Wir machen es dieses Jahr einmal anders. Wenn es uns so schwer fällt, uns für uns selbst, unsere Gesundheit und unsere Entspannung aufzuraffen, vielleicht tun wir es dann eher, wenn es um andere geht. Statt auf Alkohol, Kippen und Zucker zu verzichten, könnten wir es mit guten Vorsätzen versuchen, die sich nicht nur um uns selbst, sondern um unsere Mitmenschen und um unsere Umwelt drehen.

Engagement fängt mit kleinen Taten an. Und auch als kleine Einzelperson kannst du viel bewirken. Vielleicht sind das hier deine 7 guten Vorsätze fürs neue Jahr:

1. Flugmeilenkonto einrichten & nachhaltig reisen

Fliegen ist extrem schlecht für die CO²-Bilanz. Aber gar nicht mehr reisen und nichts von der Welt sehen, als die Ostsee und Lüneburger Heide wäre ja auch doof. Deshalb sollte man sich eine Grenze setzen, die man nicht überschreitet. Ab einer gewissen Flugmeilenzahl, sollte man sich bremsen. Einfach ein Flugmeilenkonto für sich überlegen, das man nicht überschreitet.

2. Offen und respektvoll gegenüber anderen sein

Der Umgangston heute ist nicht immer wirklich golden - leider. Aber man selbst kann etwas bewirken, indem man mit gutem Beispiel voran geht. Ein paar nette Worte und ein Lächeln können schon wahre Wunder bewirken. Zeigt den ganzen Hatern im Netz und den schlecht gelaunten Leuten auf der Straße, dass es auch anders geht. Du wirst sehen: Wer freundlich auf andere zugeht, wird auch meist ebenso freundlich behandelt.

3. Sich einsetzen & engagieren

Die Welt ein wenig besser machen! Das bedeutet: Sich für die einzusetzen, die unsere Hilfe brauchen - und das fängt manchmal schon direkt an deiner Nachbartür an. Die ältere, einsame Dame, die sich über ein paar liebe Worte und eine Tragehilfe für schwere Einkaufstaschen freut oder das Nachbarskind, dessen Familie kein Geld für Sportunterricht und Klassenfahrten hat. Sei aufmerksam und engagier dich für die, die ärmer dran sind als du.​

4. Nachhaltige Ernährung

Die Welt besser machen, heißt natürlich auch: Keinen Müll mehr essen und sehr darauf achten, wo was herkommt. Ist mein Apfel um die halbe Welt gereist? Gibt es nichts Regionaleres? Muss es jeden Tag Fleisch sein oder reicht es auch nur sonntags und dann vom Biobauern? Wir alle können mit unserem Konsumverhalten das Angebot verändern - zum Guten.

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5. Konsumieren, aber mit gutem Gewissen

Die Welt versinkt im Plastikmüll. Ihr wollt was ändern? Dann solltet ihr nicht endlos konsumieren, kaufen und dann direkt wegwerfen, sobald etwas out ist. Weniger ist manchmal mehr. Das sollte man sich auch im Shopping-Rausch immer vor Augen führen. Überlegt, ob ihr all das, was ihr ständig konsumiert und haben wollt, wirklich braucht, um glücklich zu sein?

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6. Neid und Besitzdenken überdenken

Man sollte eine gewisse Gelassenheit entwickeln, denn Geben ist oft so viel erfüllender, als selbst alles an sich zu raffen. Verinnerlicht dieses Mantra: Ich muss nicht alles besitzen, was andere haben. Ich muss auch nicht neidisch sein. Und vieles, was man besitzt, macht gar keinen Sinn und liegt nur rum - und würde andere aber sehr erfreuen, wenn man es ihnen schenkt.

-> Auch lesen: Entrümpel dein Leben in 7 Schritten - du wirst überrascht sein, was es bewirkt!

7. Open your Mind!

Die Emanzipation nicht als gottgegeben hinnehmen, sondern auch leben. Darauf achten, dass wir Diversity feiern, statt sie kritisch zu beäugen. Jeden Tag. Wir merken oft gar nicht, wie veraltet und klischeehaft noch viele Denkmuster sind. Und jeder und jede von uns kann etwas dafür tun, dass sich das ändert.

Wer noch mehr Inspiration für seine guten Vorsätze braucht, kann sich an dieser aktuellen Studie orientieren.

Das sind die beliebtesten Vorsätze für 2020:

  • Stress vermeiden oder abbauen (64 Prozent)
  • Mehr Zeit für Familie / Freunde (64 Prozent)
  • Umwelt- bzw. klimafreundlicher verhalten (64 Prozent)
  • Mehr bewegen/Sport (56 Prozent)
  • Mehr Zeit für mich selbst (53 Prozent)
  • Gesünder ernähren (53 Prozent)
  • Abnehmen (36 Prozent)
  • Sparsamer sein (31 Prozent)
  • Weniger Handy, Computer, Internet (27 Prozent)
  • Weniger fernsehen (20 Prozent)
  • Weniger Alkohol trinken (15 Prozent)
  • Rauchen aufgeben (11 Prozent)


* (Repräsentative Umfrage durch Forsa im Auftrag der DAK, 2.012 Befragte, Dezember 2019.)

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