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Vom 9. Schwanger­­schaftsmonat bis zur Geburt (33. bis 40. SSW)

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 28. Juni 2018

Das passiert im 9. Schwangerschaftsmonat

Der immer runder werdende Babybauch erfüllt dich mit Stolz und Vorfreude auf dein Kind. Kein Wunder, im 9. Schwangerschaftsmonat steht die Geburt kurz bevor. Hier erfährst du alles, was du in diesem letzten Schwangerschaftsmonat wissen und beachten musst.

Du kennst den voraussichtlichen Geburtstermin, der nach biologischen Maßstäben, mit Ultraschallaufnahmen und der altbewährten Schwangerschafts-Drehscheibe berechnet wurde. Trotzdem kann sich der Termin ein wenig verschieben. Also verliere jetzt nicht die Geduld, sondern genieße die Ruhe vor dem Sturm. Denn wenn dein Baby einmal da ist, ist nichts mehr wie zuvor.

Gut zu wissen: Geburt: Wann sollte man ins Krankenhaus fahren?

Babys Entwicklung im 9. Monat

Dein Baby ist schon fast bereit, geboren zu werden. Manche Organe funktionieren nahezu vollständig, andere benötigen noch ein paar Wochen um fertig auszureifen; dies kann mitunter noch mehrere Wochen nach der Geburt in Anspruch nehmen.

Fast alle Kinder drehen sich im 7. oder 8. Monat mit dem Kopf nach unten – also Richtung Becken der Mutter – und nehmen ihre endgültige Geburtsposition ein.

Die Organentwicklung ist abgeschlossen. Dein Baby muss jetzt nur noch etwas Gewicht zulegen und Kraft tanken, um für die Geburt und das Leben außerhalb des Mutterbauchs gewappnet zu sein. Im letzten Schwangerschaftsmonat nimmt dein Baby dementsprechend schnell zu: ungefähr 20-30 g pro Tag!

Das Herz deines Babys hat ab der 35. Schwangerschaftswoche schon fast seine endgültige Form erreicht. Der vollständige Blutkreislauf beginnt allerdings erst nach der Geburt eigenständig zu arbeiten, wenn die Lunge des Kindes die Atemtätigkeit aufnimmt.

Die Gesundheit der Mutter im 9. Schwangerschaftsmonat

Untersuchungen im 9. Monat: Die dritte Ultraschalluntersuchung findet normalerweise in der 29. bis 32. SSW statt. Bei diesem letzten Screening vor der Entbindung wird die Geburtslage des Kindes bestimmt: Liegt dein Baby schon mit dem Kopf nach unten?

Vielleicht wurde dir vom Arzt bis zur Geburt absolute Bettruhe verordnet. In diesem Fall hast du keine Wahl und musst liegen, liegen, liegen. Die liegende Position ist absolut notwendig, wenn wiederholt häufige Wehen auftreten.

Du kennst den voraussichtlichen Entbindungstermin natürlich schon längst. Trotzdem kann sich der Termin ein wenig verschieben. Diese Ungewissheit macht dich vielleicht ein bisschen nervös, aber das ist ganz normal. Genau so verständlich ist es, wenn sich die Angst vor der Geburt jetzt doch bemerkbar macht, auch wenn du der Entbindung bisher eher gelassen entgegen gesehen hast.

Vielleicht leidest du, wie viele schwangere Frauen, im 3. Trimester vermehrt unter Sodbrennen: Es äußert sich durch schmerzhaftes Brennen, das sich vom Oberbauch bis in den Hals erstreckt. Grund für Sodbrennen ist der Rückfluss (Reflux) von Magensäure in die Speiseröhre (Ösophagus). Hier findest du ein paar bewährte Hausmittel gegen Sodbrennen.

Übrigens: Bei der Geburt können Stammzellen aus der Nabelschnurblut entnommen werden, die später im Krankheitsfall für eine Behandlung des Zellspenders zur Verfügung stehen.

Hast du schon ein paar Mädchen- und Jungennamen in die engere Wahl genommen, die auch zu deinem Nachnamen passen? Die Suche nach dem schönsten Babynamen bereitet den werdenden Eltern meist große Freude, führt aber auch zu langen Diskussionen...

Quellen & Informationen:

In der Broschüre des Bundesministeriums für Familie findest du ebenfalls Informationen zu den gesetzlichen Regelungen zu Mutterschutzurlaub, Kündigungsschutz und Mutterschaftsgeld.

Baby ist bald da? Dann solltest du diesen Babyschale-Trick unbedingt kennen!

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