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Babybauch-Gipsabdruck selber machen: Einfache Schritt-für-Schritt Anleitung

von Jessica Stolz Veröffentlicht am 8. August 2018
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Ein Gipsabdruck des Babybauchs ist eine wunderschöne Erinnerung an die Schwangerschaft. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du den Gipsabdruck von deinem Bauch ganz einfach selber machen kannst.

Viele werdende Mamas wollen ihren Babybauch in einem Gipsabdruck verewigen. Schließlich ist so ein Gipsabdruck vom Babybauch ein wahres Unikat und wird dich später immer wieder an die Schwangerschaft zurückerinnern. Irgendwann kannst du deinem Kind dann den Gipsabdruck zeigen und sagen: Hier hast du mal reingepasst. Ein lustiger und zugleich wunderschöner Gedanke. Wir verraten dir Step-by-Step wie's funktioniert!

Tipp: Bei dem Gipsabdruck solltest du dir am besten von deinem Partner, deiner Mama oder einer Freundin helfen lassen. So geht es viel einfacher und auch deutlich schneller.

Zu welchem Zeitpunkt solltest du den Gipsabdruck machen und wie teuer ist das?

Grundsätzlich kann jede Frau den Gipsabdruck natürlich dann machen, wann sie es möchte. Wir empfehlen, den Gipsabdruck zwischen der 35. und 38. Schwangerschaftswoche zu machen. Hier ist der Bauch bereits groß genug, um einen beeindruckenden Gipsabdruck entstehen zu lassen. Du befindest dich aber normalerweise auch noch nicht so kurz vor der Geburt, dass du Angst haben musst das Baby könnte kommen, bevor du den Gipsabdruck gemacht hast. Was die Kosten für den DIY-Gipsabdruck angeht: Die belaufen sich auf unter 30 Euro. Das Gipsabdruck-Set, das wir für dich herausgesucht haben, kostet bei Amazon rund 24 Euro.

Hier kannst du das Gipsabdruck-Set bei Amazon bestellen

Anleitung für den Babybauch-Gipsabdruck:

Dafür brauchst du:

  • ​Gipsbinden
  • Vaseline
  • Handtücher
  • Schere
  • lauwarmes Wasser
  • Farbe zum Bemalen

Super praktisch: Bei vielen Anbietern im Internet findest du bereits fertige Babybauch-Gipsabdruck-Sets. Darin sind Gipsbinden, Vaseline und Farbe zum bemalen inklusive und du musst nicht alles einzeln kaufen.

Schritt 1: Boden mit Folie auslegen

Im ersten Schritt solltest du dir natürlich erstmal überlegen, wie du deinen Gipsabdruck machen möchtest: sitzend oder stehend. Wir empfehlen dir, dich hinzustellen - im Sitzen läufst du Gefahr, dass dein Abdruck schief wird. Wenn du schon kurz vor der Geburt bist und Stehen für dich sehr anstrengend ist, achte beim Sitzen darauf, dass dein Rücken so gerade wie möglich ist. Du kannst ein Kissen zwischen Stuhl und Rücken legen, so ist es für dich bequemer.

Jetzt solltest du den Boden mit einer Folie abdecken, um unschöne Flecken zu vermeiden. Alternativ kannst du auch Zeitungspapier verwenden - hauptsache es kommt später nichts von der Gipsmasse auf den Boden. Wenn du eine Badewanne hast, kannst du dich auch dort reinstellen. Das erspart dir später eine Menge Putz-Arbeit.

Beschwerden in der Schwangerschaft: Die besten Tipps gegen Übelkeit & Co.

Schritt 2: Gipsbinden in Streifen schneiden

Zur Vorbereitung müssen die Gipsbinden erstmal zurecht geschnitten werden. Wie lang die einzelnen Binden werden sollen, hängt ganz von der Größe deines Bauchs ab. Halte die Gipsbinde am besten an deinen Bauch und miss die Stellen grob ab - sie sollten am Ende um die 50 cm lang sein. In der Mitte des Bauchs wirst du natürlich längere Gipsbinden brauchen, als ganz unten. Schneide am besten nicht gleich alles zu - so hast du am Ende noch genügend Puffer, falls du doch noch eine längere Gipsbinde benötigst.

Schritt 3: Babybauch & Brüste großzügig mit Vaseline eincremen

Bevor du loslegst, solltest du deinen Bauch und deine Brüste großzügig mit Vaseline einreiben. Das ist wichtig, damit sich der Gips später gut ablösen lässt und nichts ziept. Bei den meisten Gipsabdruck-Sets ist die Vaseline inklusive. Du kannst sie sonst auch im Drogeriemarkt oder in der Apotheke kaufen. Alternativ funktioniert das auch mit anderen, stark fettenden Cremes oder Körperöl.

Schritt 4: Gipsbinden ins lauwarme Wasser tauchen & auf den Bauch legen

Jetzt geht es an die eigentliche Arbeit - die Gipsbinden werden auf deinem Bauch geschichtet. Dafür solltest du eine Schüssel mit lauwarmen Wasser befüllen und sie neben dich stellen. Von unten oder oben anfangen? Das kann jeder machen wir er möchte, wir empfehlen aber unten anzufangen - starte also an der untersten Stelle deines Babybauchs.
Nimm die erste Gipsbinde, ziehe sie straff und tauche sie in das Wasser. Drücke die Binde vorsichtig aus, sodass sie nicht tropft. Jetzt drückst du die Binde vorsichtig auf den Bauch.
Streiche am besten nochmal mit der Hand über die Gipsbinde, sodass alles schön glatt ist und keine Klümpchen oder Luftblasen entstehen. Du musst relativ zügig arbeiten, da der Gips schnell aushärtet.

Schritt 5: Das nächste Stück sollte jeweils mit dem vorherigen überlappen

Bei den nächsten Gipsbinden machst du wieder genau das Gleiche: Erst straff ziehen, dann ins Wasser tauchen, vorsichtig ausdrücken und auf den Bauch legen. Die jeweils neue Gipsbinde sollte immer leicht mit der vorherigen Binde überlappen, sodass dort später keine Lücke entsteht. Im Zweifel lieber zu viel als zu wenig überlappen lassen. Jetzt wieder glatt streichen - und die nächste Gipsbinde nehmen. Am besten machst du am Ende noch eine zweite oder dritte Schicht. Je mehr Schichten du am Ende hast, desto stabiler wird der Gipsabdruck. Streiche immer wieder mit den Händen über den Bauch, sodass der Gips so glatt wie möglich wird.

Schritt 6: Abdruck vorsichtig lösen

Wenn dein Bauch komplett eingegipst ist, solltest du noch ein paar Minuten warten, damit der Gips trocknen kann. Du kannst auch mit einem Föhn nachhelfen - so trocknet er um einiges schneller. Sobald der Gips trocken ist, wird er sich alleine von deinem Babybauch ablösen. Um ein bisschen nachzuhelfen, kannst du von unten vorsichtig unter den Gips greifen und diesen vom Bauch ziehen.

Schritt 7: Trocknen lassen

Der Abdruck ist fertig! Jetzt muss er gut durchtrocknen. Am besten lässt du ihn über Nacht liegen, dann kann er am nächsten Tag bemalt werden.

Schritt 8: Mit Schmirgelpapier glätten

Wenn du den Gips beim Auftragen nicht immer ganz gründlich glatt gestrichen hast, haben sich vielleicht ein paar Klümpchen gebildet, die nicht besonders schön aussehen. Kein Grund den Gipsabdruck in den Müll zu werfen. Du kannst die stellen ganz einfach mit etwas Schmirgelpapier abschleifen. Besonders gut funktioniert das mit einem Schleifschwamm. Du kannst abstehende Gips-Fransen am Rand außerdem mit der Schere entfernen - so sieht der Abdruck am Ende sauberer aus.

Einen Schleifschwamm findest du hier bei Amazon

Schritt 9: Schmücken & Bemalen

Das beste kommt zum Schluss: Jetzt kannst du den Gipsabdruck schmücken und bemalen. Egal ob du den Namen deines Babys auf den Gipsabdruck schreibst, eine Schleife drumbindest, oder einfach nur ein paar schöne Motive draufmalst - deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das Bemalen funktioniert am besten mit Acryl-Farbe. Wenn der Gipsabdruck fertig ist, kannst du ihn zum Beispiel auf einer Leinwand anbringen und diese dann später im Kinderzimmer aufhängen. Voilá - fertig ist ein super süßes und individuelles Erinnerungsstück an deinen Babybauch.

Große Checkliste: So sieht die perfekte Babyausstattung aus

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