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Super wichtig für werdende Mamis: Magnesium in der Schwangerschaft

Diane Buckstegge
von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 21. März 2015
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Einfach drauflos futtern, ohne sich Gedanken zu machen? Das geht leider nicht. Eine werdende Mami sollte ihre Ernährung gut im Blick haben, um mit allen Nährstoffen versorgt zu sein, die sie und das Baby brauchen. Zum Beispiel mit Magnesium. Der Bedarf ist in der Schwangerschaft leicht erhöht.

Viele werdende Mamis klagen in der Schwangerschaft über Wadenkrämpfe, manche leiden auch verstärkt unter Bauchkrämpfen. Schuld kann eine Unterversorgung mit dem Mineralstoff Magnesium sein.

Darum ist Magnesium in der Schwangerschaft so wichtig

Magnesium ist zwar ein nicht so bekannter, dafür aber umso wichtigerer Mineralstoff. Der Körper benötigt ihn für verschiedene Stoffwechselprozesse sowie zum Aufbau von Knochen. Auch beim Nervensystem sowie bei Wachstumsprozessen wirkt Magnesium mit. Klar, dass es da in der Schwangerschaft dringend benötigt wird. Das Baby muss schließlich wachsen, Knochen, ein Gehirn sowie Nervenbahnen entwickeln.

Wie viel Magnesium wird in der Schwangerschaft gebraucht?

Eine erwachsene Frau benötigt 300 Milligramm Magnesium am Tag. In der Schwangerschaft steigt der Wert leicht an: auf 310 Milligramm am Tag. Speziell um die 22. Schwangerschaftswoche ist der Magnesiumbedarf erhöht, was unter anderem an der Umstellung der Hormone liegt. Die sorgen dafür, dass vermehrt Magnesium über den Urin ausgeschieden wird. Auch Stress kann zu einem erhöhten Mineralstoffbedarf führen. Der erhöhte Bedarf kann in der Regel über magnesiumreiche Lebensmittel gedeckt werden.

Kann zu viel Magnesium in der Schwangerschaft schaden?

Ohne ärztlichen Rat sollte die werdende Mami nicht zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Denn ein Zuviel an Magnesium ist in der Schwangerschaft auch nicht gut. Speziell gegen Ende kann der Mineralstoff die Wehen verhindern oder hemmen.

Hat der Arzt euch ein Nahrungsergänzungsmittel verordnet, dann achtet darauf, es nicht zeitgleich mit dem Eisenpräparat einzunehmen, das ihr vielleicht auch schlucken müsst. Gemeinsam eingenommen, wird die Aufnahme behindert. Plant einen Zeitabstand von mindestens zwei Stunden ein.

Zeichen für einen Magnesiummangel

Typische Anzeichen für einen Magnesiummangel sind Wadenkrämpfe. Manche Frauen klagen auch über Bauchkrämpfe. In der Schwangerschaft kann ein Mangel zudem zu Fehlgeburten oder frühzeitigen Wehen führen.

Diese Lebensmittel liefern besonders viel Magnesium in der Schwangerschaft:

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Weitere gute Magnesiumlieferanten sind Fleisch und Fisch, Milchprodukte, Obst, Kartoffeln, sowie beim Gemüse Kohlrabi, Fenchel, Brokkoli. Und nicht zu vergessen: Auch Mineralwasser kann einiges an Magnesium enthalten. Schaut euch mal die Zusammensetzung beim nächsten Einkauf genauer an.

von Diane Buckstegge

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