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Magnesium in der Schwangerschaft: Deshalb ist es so wichtig

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 21. März 2018

Werdende Mamas sollten ihre Ernährung gut im Blick haben, um sich selbst und das Baby mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Dazu gehört auch Magnesium. Wozu das wichtig ist und wie ihr einen Magnesiummangel erkennt, verraten wir euch.

Viele werdende Mamis klagen in der Schwangerschaft über Wadenkrämpfe, manche leiden auch verstärkt unter Bauchkrämpfen. Schuld kann eine Unterversorgung mit dem Mineralstoff Magnesium sein.

Darum ist Magnesium in der Schwangerschaft so wichtig

Magnesium ist zwar ein nicht so bekannter, dafür aber umso wichtigerer Mineralstoff. Der Körper benötigt ihn für verschiedene Stoffwechselprozesse sowie zum Aufbau von Knochen. Auch beim Nervensystem sowie bei Wachstumsprozessen wirkt Magnesium mit.

Klar, dass es da in der Schwangerschaft dringend benötigt wird. Das Baby muss schließlich wachsen, Knochen, ein Gehirn sowie Nervenbahnen entwickeln.

Wie viel Magnesium wird in der Schwangerschaft gebraucht?

Eine erwachsene Frau benötigt 300 Milligramm Magnesium am Tag, gemäß den Empfehlungen der DGE. In der Schwangerschaft steigt der Wert leicht an: auf 310 Milligramm am Tag. Speziell um die 22. Schwangerschaftswoche ist der Magnesiumbedarf erhöht, was unter anderem an der Umstellung der Hormone liegt.

Die sorgen dafür, dass vermehrt Magnesium über den Urin ausgeschieden wird. Auch Stress kann zu einem erhöhten Mineralstoffbedarf führen. Der erhöhte Bedarf kann in der Regel über magnesiumreiche Lebensmittel gedeckt werden.

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Kann zu viel Magnesium in der Schwangerschaft schaden?

Ohne ärztlichen Rat sollten Schwangere nicht zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Denn ein Zuviel an Magnesium ist in der Schwangerschaft auch nicht gut. Speziell gegen Ende kann der Mineralstoff die Wehen verhindern oder hemmen.

Hat der Arzt euch ein Nahrungsergänzungsmittel verordnet, dann achtet darauf, es nicht zeitgleich mit dem Eisenpräparat einzunehmen, das ihr vielleicht auch schlucken müsst. Gemeinsam eingenommen, wird die Aufnahme behindert. Plant einen Zeitabstand von mindestens zwei Stunden ein.

Zeichen für einen Magnesiummangel

Typische Anzeichen für einen Magnesiummangel sind Wadenkrämpfe. Manche Frauen klagen auch über Bauchkrämpfe. In der Schwangerschaft kann ein Mangel zudem zu Fehlgeburten oder frühzeitigen Wehen führen.

Gute Magnesiumlieferanten sind Fleisch und Fisch, Milchprodukte, Obst, Kartoffeln, sowie beim Gemüse Kohlrabi, Fenchel, Brokkoli. Und nicht zu vergessen: Auch Mineralwasser kann einiges an Magnesium enthalten. Schaut euch mal die Zusammensetzung beim nächsten Einkauf genauer an.

Quellen & Informationen:

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