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Bitte NIE wieder machen! Die 7 größten Fehler beim Bauchmuskel-Training

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 23. Mai 2019
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Hochmotiviert machen wir jeden Tag brav unsere Crunches, um uns endlich den Traum vom Sixpack zu erfüllen. Doch wisst ihr was? Genau das ist FALSCH! Wir verraten euch die 7 fatalsten Fehler beim Bauchmuskeltraining und wie es richtig geht.

So viel Motivation ist zwar löblich, doch viel bringt nicht immer viel. Tägliches Training ist nur einer von sieben Fehlern, die wir gern beim Bauchmuskeltraining machen. Lest euch die folgenden Fehler genau durch: Begeht ihr einen davon? Falls ja, solltet ihr das dringend ändern.

1. Übungen falsch ausführen

Damit die Bauchmuskeln optimal trainiert werden und ihr euch keine Haltungsschäden oder Verletzungen zuzieht, solltet ihr immer darauf achten, die Übungen richtig zu machen. Lasst sie euch am besten von einem Trainer zeigen und bittet ihn, euch bei der Durchführung zu beobachten.

Was oft falsch gemacht wird: Der Kopf wird bei Crunches und Sit-ups zu sehr hochgezogen. Er sollte eigentlich mit dem Rücken eine Linie bilden. Und: Spannt immer den Bauch an und achtet darauf, dass ihr die Übung mit der Kraft der Bauchmuskeln ausführt und nicht mit Schwung.

Im Video: Das effektivste Bauch-Workout - so geht's richtig!

2. Hohe Wiederholungszahl

Je mehr Wiederholungen, desto besser? Das stimmt leider nicht. Eure Bauchmuskeln müssen ein bisschen gefordert werden. Ein kurzes, intensives Training ist oft besser als eine ellenlange Wiederholungszahl.

3. Ruhepausen vergessen

Muskeln entstehen nicht während des Trainings, sondern in der Zeit danach. Es ist daher wichtig, dass ihr euren Bauchmuskeln Zeit zum Regenerieren und Wachsen lasst. Macht immer einen oder zwei Tage Pause zwischen dem Bauchmuskeltraining. An diesen Tagen könnt ihr z.B. was für Beine und Po tun.

4. Immer gleiches Training

Ihr braucht kein großes Übungs-Repertoire, aber ihr solltet euer Workout immer mal wieder abwechseln und neue Übungen ausprobieren. Was aber noch viel wichtiger ist: Steigert euch. Macht mehr Wiederholungen oder erschwert die Übungen mit Gewichten.

5. Schräge Bauchmuskeln vernachlässigen

Der Bauch besteht nicht nur aus geraden, sondern auch aus schrägen Bauchmuskeln. Die werden allerdings oft vergessen. Damit euch das nicht mehr passiert, solltet ihr zum Beispiel den Crunch abwandeln und ihn schräg ausführen oder den Seitstütz trainieren.

Im Video: Übungen für die seitlichen Bauchmuskeln

Hier lesen: Die besten Übungen für die schrägen Bauchmuskeln

6. Rückenmuskulatur vergessen

Diesen Fehler begehen wirklich viele beim Bauchmuskeltraining: Sie machen wie wild Übungen für den Bauch und stärken nicht gleichzeitig den unteren Rücken. Um Haltungsschäden zu vermeiden, solltet ihr diesen unbedingt mittrainieren. Genau wie Arme, Beine und Po - es ist immer besser, den Körper als Ganzes zu trainieren und nicht nur einzelne Problemzonen.

Lest auch: Rückenspeck loswerden: Die 5 besten Übungen gegen fiese BH-Röllchen!

7. Nur Kraft, keine Ausdauer

Krafttraining ist super, um Muskeln aufzubauen. Doch damit die Muskeln zum Vorschein kommen, müsst ihr auch das Fett loswerden. Das geht am besten mit Ausdauertraining. Kommt drei Mal pro Woche richtig ins Schwitzen und powert euch beim Joggen, Zumba oder Cyclen so richtig aus.

Auch auf gofeminin: Vorher-Nachher-Abnehmbilder: Diese Fotos sind Motivation pur!

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