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Heißhunger nach dem Sport? Mit diesen Tipps passiert euch das nicht mehr

Christina Cascino
von Christina Cascino Veröffentlicht am 16. Januar 2018
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Hunger! Nach dem Sport könnten wir einen riesigen Berg Spaghetti verschlingen, gefolgt von Eis, Chips und Schokolade. Bloß nicht! Wir verraten euch, was ihr gegen den Heißhunger nach dem Workout tun könnt.

Das Training ist noch nicht einmal beendet und alles, woran wir denken können, ist Essen. Viele von uns machen den Fehler, dass sie nach dem Workout viel zu viel in sich reinstopfen: Pommes? Pizza? Immer her damit! Wer nicht auf seine Figur achten muss: nur zu. Alle, die Sport jedoch in erster Linien treiben, um ein wenig abzunehmen, sollten sich mäßigen und dem Heißhunger erst gar keine Chance geben!

Heißhunger nach dem Sport - wie kommt es dazu?

Der Grund, wieso wir nach einem intensiven Training so viel Hunger verspüren, ist ziemlich einfach: Durch die körperliche Aktivität wird der Stoffwechsel erhöht und die Verdauung beschleunigt. Je intensiver wir trainieren, umso größer ist auch das Verlangen nach Essen. Das erklärt auch, wieso wir vor allem nach Ausdauertraining oft großen Heißhunger verspüren.

Doch das ist noch nicht alles. Hinzu kommt, dass durch die körperliche Anstrengung der Vitamin-, Mineralstoff und Elektrolythaushalt in unserem Körper aufgebraucht wird. Sobald unsere Engergiespeicher aufgebraucht ist, bekommt das Gehirn signalisiert diese wieder aufzufüllen. Deshalb haben wir nach dem Sport oftmals ein starkes Verlangen nach Zucker.

Essen nach dem Sport ist also nötig, um neue Energie zu tanken. Das Entscheidende dabei ist allerdings was und wieviel wir essen. Hier sind sechs einfache Tipps, die euch helfen, die fiesen Heißhungerattacken zu vermeiden.

So vermeidet ihr Heißhunger nach dem Sport:

Vor dem Sport was essen

Der sicherste Weg, um nach dem Sport nicht mit knurrendem Magen dazustehen, ist vor dem Sport was zu essen! Natürlich keine riesige Mahlzeit direkt vor dem Workout, doch wer beispielsweise abends zum Sport geht, sollte sein Abendbrot vorziehen und zwei Stunden vorher etwas essen. Nach dem Sport reicht dann ein Joghurt vollkommen aus. Vor dem morgendlichen Workout sollte zumindest eine Banane gegessen werden und danach ein normales Frühstück.

Snack danach vorher planen

Noch ein guter Trick, damit wir nach dem Sport nicht in die Fress-Falle geraten: Schon vorher wissen, was man hinterher essen möchte. Plant eure Mahlzeit im Vorfeld. Entscheidet euch, was ihr essen wollt, dann müsst ihr euch nach dem Sport keine Gedanken mehr machen und geratet nicht in Versuchung, mehr zu essen, als sein müsste.

Ausreichend trinken

Nicht selten kommt es dazu, dass wir Durst mit Hunger verwechseln. Da euer Körper während des Trainings sehr viel Flüssigkeit verliert, solltet ihr beim Sport ausreichend und regelmäßig trinken - ganz egal ob ihr schwitzt oder nicht. Und auch nach dem Workout solltet ihr euch zunächst ein großes Glas Wasser gönnen, das stillt den ersten Hunger.

Hochintensives Intervall-Training

HIIT - wer noch nichts von diesem Workout gehört hat, sollte jetzt aufpassen. Denn das hochintensive Intervall-Training, das aus intensiven, schnellen Einheiten und langsamen Regenerationsphasen im Wechsel besteht, lässt nicht nur das Körperfett schmelzen, sondern kann auch den Appetit nach dem Sport zügeln.

Warum? Da während eines harten Trainings die Körpertemperatur steigt und die Muskeln mehr Sauerstoff benötigen, wird die Durchblutung dort verstärkt und nimmt im Bauch ab. Das soll dazu führen, dass unser Hungergefühl unterdrückt wird. Wenn ihr das nächste Mal also auf dem Laufband steht, wechselt doch mal zwischen intensiven Sprints (1-2 Minuten) und Ruhephasen mit niedriger Intensität.

Volle Power für den Traumbody: 20 Minuten High Intensity Cardio-Training.

Nach dem Sport nicht einkaufen gehen

Hungrig einkaufen zu gehen ist nie eine gute Idee. Gerade nicht nach dem Sport, wenn wir der Meinung sind, unendlich viele Kalorien verbrannt zu haben und uns deswegen was gönnen wollen.

Keine zuckerhaltigen Getränke

Wasser ist das beste Getränk, das man beim Sport trinken kann. Es löscht den Durst und hat null Kalorien. Vermeidet zuckerhaltige Getränke, die lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen und genauso schnell fällt er auch wieder ab. Das fördert Heißhunger.

Tipp: Werft auch einen genauen Blick auf die Zusammensetzung isotonischer Getränke. Manche sind zuckerreich.

Die besten Lebensmittel nach dem Training

Ja, wir haben Sport getrieben und theoretisch könnten wir deswegen sündigen: Aber dann wäre ja der Sporteffekt weg! Also lieber weniger und das Richtige essen, statt maßlos Süßes und Chips zu naschen.

Nach dem Sport braucht der Körper Eiweiß, zum Beispiel in Form von Naturjoghurt, Magerquark oder einem Omelett. Auch ein Stück Hühnchen oder Fisch schmeckt. Kohlenhydrate sind in kleinen Mengen ebenfalls erlaubt, allerdings nur Vollkornprodukte. Auf Alkohol, Süßigkeiten, Chips und Fast Food sollten wir verzichten. Für alle Low carb-Fans: Eiweißreiche Lebensmittel auf einen Blick.

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