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Italienische Jungennamen

Sommer, Sonne, gutes Essen und unglaublich nette und familienfreundliche Menschen findet man in Italien. Wer schon einmal Urlaub im Land am Mittelmeer gemacht hat, weiß mit Sicherheit davon zu berichten. Und noch etwas haben die Italiener: gutaussehende Männer, die fantastisch Fußball spielen können, einen sehr guten Draht zu ihrer Mama haben und für die die Familie über alles geht. Selbstverständlich sind das alles (positive) Klischees. Aber meistens steckt darin ja auch ein klitzekleines bisschen Wahrheit. Was Italiener auf jeden Fall haben und was sich auch sofort beweisen lässt, sind wunderschöne italienische Jungennamen. Da wären neben Luano, Fabio und Mateo zum Beispiel auch Luca, Romeo, Pepe oder Carlos zu finden.

Geschichte italienischer Jungennamen
Italien ist ein geschichtsträchtiges Land. Sein kultureller und kulinarischer Einfluss auf Europa und die Welt ist groß. In der Antike beispielsweise war das heutige Italien Kerngebiet des Römischen Reiches. So finden sich bei italienischen Jungennamen auch viele, die sich auf lateinische oder romanische Ursprünge zurückführen lassen. Auch die Kirche spielt in Italien und bei Vornamen für Jungs eine große Rolle, was vermutlich auch am Vatikansitz in Rom, Hauptstadt Italiens liegt.

La Famiglia hat großen Einfluss auf italienische Jungennamen
In Italien ist 'la Famiglia' viel mehr als nur die Kernfamilie aus Mutter, Vater, Kind(ern) und vielleicht noch Großeltern. Für Italiener ist jeder, der nur entfernt verwandt ist, ein wichtiger Teil der Familie. So kommt es auch, dass sich Vornamen, egal, ob für Jungen oder Mädchen, über viele Generationen immer wieder in einer Familie wiederfinden. Jungennamen, die also heute in Italien besonders beliebt sind, sind auch Jungennamen, die schon vor vielen Jahren, wenn nicht gar Jahrhunderten, beliebt waren. Das sind zum Beispiel Namen wie Roberto, Andre, Enrico und auch Juliano.

Bedeutung italienischer Jungennamen
Italienisch ist eine romanische Sprache, so wie zum Beispiel auch Spanisch, Portugiesisch, Französisch oder Rumänisch. Vorgänger all dieser Sprachen ist das Lateinische. Die Bedeutung vieler italienischer Jungennamen ist deshalb auf die lateinische Sprache zurückzuführen. So stammt der in Italien beliebte Vorname Salvatore vom lateinischen Namen Salvator ab, der sich wiederum ableitet vom lateinischen Wort 'salvare' für 'retten, erlösen'. Das macht Salvatore somit zum 'Retter'. Der italienische Vorname Paolo stammt vom lateinischen Namen 'Paulus' ab. Übersetzt bedeutet Paolo 'der Kleine'.

Besonderheiten italienischer Jungennamen
Fällt euch spontan ein deutscher Vorname ein, der auf 'o' endet? Wenn ihr jetzt an Marco, Diego oder Timo denkt, dann ahnt ihr sicher schon, dass es sich bei diesen Jungennamen nicht um deutsche, sondern tatsächlich um italienische Vornamen handelt. Denn anders als in der deutschen Sprache, enden sehr viele italienische Jungennamen auf 'o'.
Und es gibt noch einen großen Unterschied zwischen italienischen und deutschen Jungennamen: italienische Vornamen für Jungen enden nicht selten auf 'a'. Da hätten wir den wohl bekanntesten Vornamen 'Andrea', der hierzulande ein typischer Mädchenname ist. In Italien aber werden kleine Jungen Andrea genannt und keiner guckt komisch. Auch der Name Simone, der bei uns in der Regel von Mädchen getragen wird, ist in Italien ein typischer Jungenname.

Bella Italia: Das ist der Vorteil eines italienischen Jungennamen
Italienische Jungennamen klingen besonders, aber nicht fremd, das ist der wohl größte Vorteil, wenn man seinem Baby einen italienischen Vornamen geben möchte. Auch die Schreibweise der meisten italienischen Vornamen ist nicht sonderlich schwierig. Akzente, wie beispielsweise im Französischen, sind eher selten. Einzig die Kombination der Buschstaben 'G' und 'i', wie in Giulio, Giovanni oder Giuseppe, im Italienischen als 'dsch' gesprochen, können in Deutschland hin und wieder zu kleinen Aussprachefehlern führen.

Italienische Namen sind eine gute Wahl für das eigene Kind. Denn sie haben das besondere Etwas, sind aber nicht zu ausgefallen. Sie klingen schön, sind aber nicht zu kompliziert auszusprechen. Und sie sind vielfältig und alles andere als langweilig. Wenn euch also Luca, Alessandro, Francesco. Matteo, Lorenzo oder Leonardo schon gefallen, dann schaut euch unbedingt noch die vielen anderen Namen an, die wir für euch haben.
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