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Achtung! Das sind die 10 größten Fehler beim Staubsaugen

Video von Aischa Butt Erstellt am 10. April 2020, letzte Änderung 23. September 2020

Staubsaugen gehört zu den Dingen, die wir machen, ohne nachzudenken. Und genau das, rächt sich! Hier kommen die größten Fehler beim Staubsaugen. Bitte ab sofort vermeiden!

von Ann-Kathrin Schöll

Gehört ihr auch zu den Menschen, die es als extrem befriedigend empfinden, wenn der Staubsauger geräuschvoll Staub und Schmutz einsaugt? Ich bin mir sicher, damit bin ich nicht allein. Staubsaugen gehört einfach zu den effizientesten Haushaltsaufgaben. Vorausgesetzt, es wird richtig gemacht. Und genau hier lauern einige Fallen. Denn so einfach Staubsaugen auch aussieht, dabei kann einiges schiefgehen.

Ich habe mich deshalb für euch näher mit der Materie beschäftigt und fatale Fehler beim Staubsaugen entdeckt, die man unbedingt vermeiden sollte.

#1 Einfach staubsaugen

Ihr legt beim Staubsaugen einfach los und saugt um alles herum, was noch so rumsteht? Oder noch schlimmer: Ihr saugt, bevor ihr Staub wischt?

Hört auf damit! Wenn ihr nur um Stühle & Co. herumsaugt, dann erwischt ihr viele Wollmäuse überhaupt nicht. Vom Staub, der beim Wischen der Oberflächen auf den Boden fällt, ganz zu schweigen. Die Folge eures verfrühten Tatendrangs: Das Zimmer ist schneller voll gestaubt, als ihr den Staubsauger durch die Wohnung ziehen könnt.

Der erste Schritt beim Staubsaugen lautet deshalb: Erst alles, was oben steht, abstauben. Die Staubwölkchen, die dabei auf den Boden rieseln, könnt ihr anschließend wegsaugen. Vor dem Saugen aber erst noch den Boden frei machen.

Lest auch: Staubwischen: 5 nervige Fehler und wie ihr sie vermeiden könnt

Heißt: Stühle auf die Tische (bei der Gelegenheit könnt ihr auch die Unterseiten der Füße absaugen) und Pflanzen, die auf dem Boden stehen nach oben räumen. Teppiche solltet ihr, wenn möglich draußen erst mal gründlich ausklopfen und DANACH absaugen.

Lesetipp: Teppich reinigen: Geniale Hausmittel und die besten Tipps

#2 Am Staubsauger(kabel) zerren

Ich gehöre definitiv zu den Leuten, die das Staubsaugerkabel bis zum Anschlag ausreizen. Ich zerre und reiße daran, um doch noch in die letzte Ecke zu kommen. Obwohl ich eigentlich weiß, dass die Kabellänge nicht mehr hergibt. Damit tue ich weder dem Staubsauger, noch der Steckdose etwas Gutes.

Deshalb gilt ab heute: Die Steckdose zwischendurch wechseln und darauf achten, dass das Kabel immer genug Spiel hat. Habt ihr keine Steckdose in der Nähe, dann muss ein Verlängerungskabel her.

Oder: Ihr kauft euch einen Akku-Staubsauger. Damit hat das Kabelproblem endgültig ein Ende. Dieser Akku-Staubsauger ist auf Amazon am besten bewertet!*

#3 Staubsauger schieben statt ziehen

Geh mal kurz in dich hinein: Wie saugst du? Schiebst du den Staubsauger lustlos vor dir her oder ziehst du ihn liebevoll zu dir? Ersteres ist falsch! Denn so schiebst du den Schmutz und Staub einfach immer weiter. Richtig ist es, den Staubsauger zu dir hinzuziehen, denn dann saugt er auch gründlich.

Bei Teppichen wird das besonders deutlich. Beim Ziehen haftet der Staubsauger regelrecht am Untergrund und kann seine Saugleistung voll ausschöpfen. Beim Schieben stolpert er dagegen nur über den Teppich.

#4 Falschen Aufsatz benutzen

Apropos Teppich – hier lauert der nächste Fehler beim Staubsaugen: Ihr benutzt den falschen Aufsatz. Bei hochwertigen Staubsaugern sind verschiedene Aufsätze dabei für Teppiche, Polstermöbel oder andere Oberflächen. Auch kleine Eckbürstchen finden sich, mit denen ihr prima schmale Zwischenräume säubern könnt.

Seid also zukünftig nicht zu faul, um die Aufsätze zu wechseln, denn nur damit geht Staubsaugen richtig.

#5 Falsche Reihenfolge beim Saugen

Bevor ich mir Gedanken, über richtiges Staubsaugen gemacht habe, bin ich wie folgt vorgegangen. Ich bin mit dem Staubsauger ins Zimmer rein und hab vor mich hingesaugt, bis ich in den Ecken angekommen bin. Dann hab‘ ich das Zimmer gewechselt. Erst jetzt weiß ich, dass das nicht der beste Weg ist, um wirklich allen Staub zu entfernen.

Besser ist es nämlich, in den Ecken zu starten und dann, wie oben beschrieben, schrittweise den Staubsauger zum Körper hinzuziehen. So entgeht euch auch keine Stelle.

Lesetipp: Speed Cleaning: Mit DIESEM Trick ist dein Zuhause immer sauber

Übrigens: Stellen, die oft vergessen werden, wie der Raum unter den Schränken, solltet ihr als erstes absaugen. Dort leben erfahrungsgemäß die meisten Staubmäuse.

#6 Staubsaugerbeutel zu selten wechseln

Euer Staubsauger klingt mit der Zeit schwächer und scheint irgendwie nicht mehr so gründlich zu saugen? Die Schuld liegt nicht bei ihm, sondern bei euch! Denn meistens ist ein zu voller Beutel schuld am Saugkraftverlust.

Den Staubsaugerbeutel solltet ihr bei einer kleinen Wohnung alle 3 Monate wechseln. Wer viel saugt oder Haustiere hat, sollte häufiger den Beutel austauschen.

Checkt zwischendurch einfach, wie voll der Staubsaugerbeutel schon ist. Ist er gefüllt, dann raus damit und neuen rein!

Tipp für Faule: Legt euch einen beutellosen Staubsauger zu. Hier könnt ihr euch das am besten bewertete Modell auf Amazon ansehen.*

#7 Staubsaugerfilter nicht austauschen

Am zu vollen Beutel kann der Saugkraftverlust nicht liegen? Dann könnte ein zu stark verunreinigter Motorfilter das Problem sein. Der Filter befindet sich in vielen Staubsaugern unterhalb des Staubsaugerbeutels, der muss vor dem Wechseln also raus.

Ist er komplett eingestaubt, muss er ersetzt werden. Wichtig: Zieht vorher den Stecker! Im Netz könnt ihr übrigens Ersatz-Filter für euer Staubsaugermodell bestellen.

#8 Höhe nicht richtig einstellen

Ihr habt nach dem Staubsaugen Rückenschmerzen? Dann habt ihr die Höhe höchstwahrscheinlich nicht richtig eingestellt. Viele Staubsaugerrohre lassen sich wie eine Teleskopstange in der Höhe anpassen.

Bevor ihr loslegt, solltet ihr überprüfen, welche Höhe für euch angenehm ist. Ihr solltet beim Staubsaugen keinen Buckel machen müssen, sondern schön aufrecht stehen können.

#9 Zu rasant unterwegs sein

In unserer Wohnung haben sehr viele Ecken und Kanten schwarze Striemen, weil mir beim Saugen der Staubsauger dagegen gedonnert ist. Geht’s euch auch so? Dann solltet ihr in Zukunft etwas sanfter mit dem Gerät umspringen. Achtet darauf, dass ihr nicht zu schnell und kräftig am Staubsauger zieht.

So vermeidet ihr, dass er gegen die Wände fährt oder womöglich sogar umkippt. Der sorgsame Umgang verlängert das Leben eures Staubsaugers.

Tipp: Mit einem Schmutzradierer (gibt's hier bei Amazon*) bekommt ihr die Striemen an den Wänden wieder weg.

#10 Das falsche Modell haben

Ihr hasst Staubsaugen wie die Pest? Vielleicht passt ihr einfach nicht zusammen. Ich persönlich komme zum Beispiel überhaupt nicht gut mit dem Staubsaugermodell meines Freunds klar. Meinen dagegen mag ich sehr. Wenn ihr einen neuen Staubsauger kaufen möchtet, solltet ihr euch vorher gut informieren und für euch definieren, was euch wichtig ist.

Lest auch: Lohnt sich ein Saugroboter? Staubsauger vs. Saugroboter im Test!

Soll der Staubsauger besonders leichtgängig sein oder braucht ihr aufgrund eurer Größe ein Gerät mit Teleskoprohr, dass sich möglichst lang ausziehen lässt? Eventuell ist auch ein kabelloser Staubsauger oder ein Saugroboter (das ist der Bestseller auf Amazon*) für euch die richtige Wahl.

Staubsauger-Empfehlung der Redaktion

Oben im Video hat Aischa aus der Video-Redaktion den eufy-Akkustaubsauger HomeVac S11 Infinity ausprobiert. Hier ihr Test-Urteil:

Der eufy HomeVac S11 Infinity liegt gut in der Hand, ist selbsterklärend bei der Anwendnung und durch die praktische Möglichkeit zur Wandanbringung sehr platzsparend. Gut finde ich vor allem, dass direkt zwei Akkus mitgeliefert werden, sodass der Staubsauger immer einsatzbereit ist.

> Hier findet ihr den top bewerteten eufy HomeVac S11 Infinity bei Amazon.*

Den größten Vorteil an dem kabellosen Sauger sehe ich darin, dass man damit auch mal sein Auto saugen kann, worüber sich vor allem Menschen mit Haustieren freuen dürften. Ebenfalls super: Der schnelle, leise Einsatz und das Wegfallen von blöden Staubsaugerbeuteln.

Mit den verschiedenen Aufsätzen eignet sich der eufy-Staubsauger auch, um Hochflorteppiche zu reinigen. Die Akkuleistung liegt auf mittlerer Stufe bei 40 Minuten. Auf höchster Stufe soll der Sauger allerdings nur acht Minuten durchhalten. Ist aber auch nicht nötig, weil die mittlere Stufe völlig ausreicht, um einen normal verdreckten Boden zu saugen.

*Affiliate-Link

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