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Staubwischen: 5 nervige Fehler und wie ihr sie vermeiden könnt

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 22. November 2017
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Habt ihr auch das Gefühl ihr könntet jeden Tag Staubwischen? Ständig entdeckt ihr neuen Schmutz? Dann macht ihr vielleicht einen dieser 5 Fehler!

Und täglich grüßt das Murmeltier... beim Staubwischen ist einfach nie ein Ende in Sicht. Kaum hat man gewischt, setzen sich die grauen Partikel schon wieder überall ab. Dagegen hilft wohl nur ständiges Nachwischen, oder? Nicht zwingend! Es gibt ein paar hilfreiche Tricks und Kniffe, die dabei helfen, Staub länger fernzuhalten.

Es heißt ja bekanntermaßen, dass man seinen Feind kennen muss, um ihn zu besiegen - genau dabei wollen wir helfen: Helplings Reinigungsexpertin Roxanna Pelka bringt für uns Licht ins Dunkel! Schluss mit den hartnäckigen Gerüchten zum Thema Staub! Hier sind 5 Fehler beim Staubwischen und wie ihr sie vermeiden könnt.

1. Ihr wischt mit einem nassen Tuch

Ob trocken oder feucht wischen - hier scheiden sich die Geister. Was die Meisten nämlich nicht wissen: Nasse Tücher verschmieren den Staub nur! Ein trockenes, antistatisches Microfasertuch hingegen zieht die Staubpartikel wie ein Magnet an - so werden sie nicht aufgewirbelt, sondern vom Tuch umschlossen.

2. Ihr unterschätzt Staub auf euren Elektro-Geräten

Eigentlich heißt es immer, Gardinen seien die größten Staubfänger. Die weißen Stoffvorhänge verwandeln sich zwar gerne in graue Schleier - doch die wahren Staubfänger sind elektronisch: Fernseher, Laptop oder die Musikanlage! Da diese rund um die Uhr elektrisch geladen sind, ziehen sie den umherfliegenden Staub magisch an. Dagegen hilft nur noch ein Antistatikspray aus der Drogerie: Dieser bildet einen Schutzfilm auf den Geräten, sodass man den Staubwedel länger ruhen lassen kann.

3. Ihr habt das Fenster gekippt

Offene Fenster sind eine willkommene Einladung für die schwebenden Staubflocken! Wer seine Wohnung tagsüber gerne und viel lüftet, kann also mit einer dicken Staubschicht auf den Möbeln rechnen. Die Lösung: Reißt alle Fenster morgens und abends für zehn Minuten weit auf. Durch das Stoßlüften gelangt ausreichend neuer Sauerstoff in die Zimmer, der Staub hingegen hat nur wenige Minuten zum Niederlassen.

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4. Ihr meidet Pflanzen

Das Gerücht, Pflanzen in der Wohnung würden Staub verursachen, hält sich hartnäckig. Auf Pflanzen setzt sich regelmäßig eine dicke Staubschicht ab, das stimmt. Das bedeutet aber nicht, dass diese Staub verursachen: Pflanzen erhöhen lediglich die Luftfeuchtigkeit in ihrem Umfeld, sodass der Staub an kleine Wassermoleküle gebunden wird. Er wird schwerer und rieselt direkt auf die Blätter herab. Wichtig: Staubt eure Pflanzen daher einmal die Woche ab - insbesondere, wenn sie sich in der Nähe des Fensters befinden.

5. Ihr wischt (fast) jeden Tag

Wenn man einmal in der Woche zum Staubtuch greift, reicht das vollkommen aus. Im Durchschnitt sammeln sich zwar pro Tag auf einem Quadratmeter bis zu sechs Milligramm Staub an, doch wirklich sichtbar ist die Staubschicht erst nach einer Woche. Tipp: Gebt einen Tropfen Weichspüler auf ein Mircofasertuch und geht dann über die abgestaubten Möbel. Weichspüler hat einen imprägnierenden Effekt, sodass neuer Staub nahezu abgestoßen wird.

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