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Fakten, Funktionen & Vorurteile: Alles, was Frau über sein bestes Stück wissen muss

Veröffentlicht von Redaktion
Veröffentlicht am 31. Juli 2015

Ganz klar: Je besser wir Frauen über sein bestes Stück Bescheid wissen, desto schöner wird der Sex für ihn und für dich.

In diesem Artikel sprechen wir deshalb einfach mal Klartext über Anatomie, Erektion, Ejakulation und die sensiblen Zonen des Mannes und räumen mit einigen Irrtümern rund um das Thema Penis auf.

1. Fakten:

Das ewige Thema: Die Größe
Die Herren der Schöpfung sind in dieser Hinsicht leider etwas sensibel: Ist er wirklich groß genug? Deshalb hier mal die Durchschnittswerte:

Die Form:
Die Penisform ist von Mann zu Mann unterschiedlich. Oft ist der Penis leicht gekrümmt und biegt sich etwas nach rechts oder links. Nur wenige Penisse sind wirklich gerade. Auch sonst gibt es unterschiedlichste Formen: sich verjüngende, durchgängig breite, kegel- oder bananenförmige.

Das sind die 5 gängigen Penisformen:

2. Funktionen: Stichwort Erektion und Ejakulation

Die Schwellkörper:
Es gibt zwei Arten von Schwellkörpern: den Penisschwellkörper (Corpus cavernosum) und den Harnröhrenschwellkörper (Corpus spongiosum). Die zwei Penisschwellkörper sind seitlich angeordnet und bilden den Penisrücken. Sie sind während der Erektion hart und geschwollen. Sie sind es, die dem Penis seine Härte verleihen.
Der Harnröhrenschwellkörper verläuft an der Unterseite des Gliedes. Bei einer Erektion staut sich (ähnlich wie bei einem vollgesogenen Schwamm) Blut in ihm, ohne dass er dabei richtig hart wird.

Die Eichel:
Die Eichel befindet sich an der Penisspitze und besteht aus Schwellkörpern. Sie ist die sensibelste Zone des männlichen Körpers.

Die Vorhaut:
Die Vorhaut ist eine dünne Haut, die die Eichel im nicht erigierten Zustand bedeckt und sich während der Erektion "zurückzieht". Bei beschnittenen Männern wurde die Vorhaut durch einen chirurgischen Eingriff entfernt. Was von beidem (beschnitten oder unbeschnitten) man besser findet, ist Geschmackssache. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

© Pinterest / leejoan.tumblr.com

Die Erektion des Penis:

© iStock

Der Erektions-Mechanismus:

© iStock

Die Ejakulation:
Die Ejakulation tritt reflexartig ein, wenn die sexuelle Erregung einen bestimmten Punkt erreicht hat. Wenn ein Mann zu früh kommt, also ejakuliert, bedeutet das, dass seine Erregung zu schnell ansteigt. Wenn er hingegen Schwierigkeiten mit der Ejakulation hat, bedeutet das, dass seine Erregung nicht genug ansteigt.

Die zwei Phasen der Ejakulation:
Der Samenerguss des Mannes findet in zwei Phasen statt:

Ejakulation und Harnlassen:
Beim Samenerguss tritt das Sperma aus demselben Kanal aus wie der Urin. Aber keine Sorge: Die Natur hat dafür gesorgt, dass diese zwei Substanzen nicht aufeinander treffen. Zu Beginn der Ejakulation tritt ein Drüsensekret (Präejakulat, Lusttropfen) aus. Es dient zur Befeuchtung und hilft dabei, die Säure des Urins zu entfernen, die die Spermien beschädigen könnte. Anschließend sorgt unterhalb der Blase eine Art provisorischer Verschluss dafür, dass kein Urin aus der Blase austreten kann. Dadurch sind die Phänomene Ejakulation und Harnlassen absolut voneinander getrennt (außer im Falle einer Anomalie, z.B. nach einer Prostataoperation).

Die sensiblen Zonen des Penis:
Die Eichel ist der erogenste Teil des Penis. Sie enthält extrem viele Nervenenden. Das Frenulum (Bändchen) ist das Hautbändchen, das die Unterseite der Eichel mit der Vorhaut verbindet. Diese Stelle gehört mit der Eichel zu den erogensten Zonen des männlichen Körpers. Der Eichelkranz ist ebenfalls eine höchst sensible Zone. Die Unterseite des Penis, dort, wo der Penis am wenigsten hart ist, entspricht dem weiblichen G-Punkt. Eine starke Massage an dieser Stelle führt zu intensiven Lustgefühlen.

Die Stimulierung des Penis:
Eichel, Bändchen und Eichelkranz sind sehr empfänglich für Stimulierung in Form von schnellem Reiben. Im Idealfall sollte das Reiben in einem feuchten Umfeld (Speichel, Gel etc.) stattfinden. Es ist unnötig, dabei besonders festen Druck auszuüben. Ein toller Effekt wird erzielt, wenn mit relativ langsamen Bewegungen begonnen wird, die dann nach und nach immer schneller werden. Starker Druck kann vor allem an der unteren Penisseite (dort, wo er am wenigsten hart ist) zu starken Lustgefühlen führen (alles über den Hand Job).

© iStock

3. Vorurteile rund um den Penis: Wir räumen mit Mythen auf

Ejakulation = Orgasmus?
Falsch! Ein Mann kann durchaus kommen, ohne dabei Lust zu empfinden. Es gibt physische Orgasmen ohne emotionalen Genuss!

Wenn er Lust hat, hat er auch eine Erektion
Falsch! Das wäre ja auch zu einfach. Einem Mann kann trotz aller Lust eine kleine Erektionspanne passieren, beispielsweise, wenn ihn seine Partnerin (gewollt oder ungewollt) einschüchtert, er unter Stress steht, aufgeregt ist oder einfach einen schlechten Tag hat. Erektionsstörungen können leider jedem passieren. Eine Erektionspanne kann auch als Nebenwirkung eines Medikaments oder in Folge eines gesundheitlichen Problems auftreten. Dann sollte ein Arzt befragt werden. Denn in den meisten Fällen gibt es schnelle Hilfe.

Je größer der Penis, desto besser
Falsch! Zum Glück ist das Quatsch. Was beim Sex am meisten zählt, ist die Härte des Penis und die Art, wie ER ihn einsetzt! Das Innere der Vagina reagiert vor allem auf festen Druck. Die dafür empfänglichsten Zonen befinden sich nur wenige Zentimeter vom Vagina-Eingang entfernt. Und da reicht auch ein kleinerer Penis absolut aus. Deshalb vergesst dieses Ammenmärchen. Leider setzen sich die Männer, was die Größe ihres besten Stücks angeht, vor allem selbst unter Druck.

Tut der Penis Frauen weh?
Diese fixe Idee hat sich bei erstaunlich vielen Frauen festgesetzt. Die Rede ist von Penetration, Blutungen und Schmerzen beim ersten Mal und ähnlichen Horrorszenarien. Daher assoziieren einige Frauen den Penis nicht gerade mit Zärtlichkeit und Sanftheit. Ein großer Irrtum! Der Penis ist ein äußerst sanftes und sensibles Organ! Letztlich würde sich ein Mann selbst weh tun, wenn er bei der Penetration zu ruppig vorgeht. Zum Glück sieht das auch die Mehrzahl der Frauen so. Kein Wunder also, dass wir Frauen sein bestes Stück nicht selten mit einem liebevollen Kosenamen bedenken!

Die schlimmsten Kosenamen für sein bestes Stück:

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