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Endlich schlank! 4 geniale Tipps, um den Bauchumfang zu reduzieren

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 27. April 2019
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Es sieht nicht schön aus und ist noch dazu ungesund: Wir sprechen vom kleinen Bäuchlein und verraten euch die besten Tipps, wie ihr euren Bauchumfang reduzieren könnt.

Immer mehr Frauen kämpfen mit der Problemzone Bauch und versuchen alles, um den Bauchumfang zu reduzieren. Das ist gut so, denn Bauchfett ist eine Gefahr für die Gesundheit.

Übrigens: Warum manche Frauen Fett speziell am Bauch einlagern und andere an Po und Hüfte, hat verschiedene Ursachen. Zum einen spielen die Gene eine Rolle, aber auch das Ernährungsverhalten und die Bewegung. Für alle gilt: Einfach ein paar Wochen lang Diät halten und abnehmen ist nicht genug, um einen flachen Bauch oder einen straffen Po zu bekommen. Ein gezieltes Training und die richtige Ernährung sind die einzige Lösung, um gerade den Bauchumfang langfristig zu reduzieren.

Wir verraten euch, wie ihr mit dem richtigen Fitness-Workout und der entsprechenden Ernährung am Bauch abnehmen könnt.

Gute Gründe, warum man sein Bauchfett reduzieren sollte

Ein dicker Bauch ist ein Zeichen für tiefliegendes Fettgewebe. Das Problem: Dieses Fettgewebe schüttet Hormone und Botenstoffe aus, die Entzündungen fördern. Das kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Der Cholesterinspiegel kann dadurch steigen, genau wie der Blutdruck und der Blutzuckerspiegel. All diese Krankheiten sind Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Ihr solltet euren Bauchumfang nicht nur aus optischen Gründen reduzieren, sondern vor allen Dingen eurer Gesundheit zuliebe.

1. Bauchumfang reduzieren durch Ernährung und die richtigen Lebensmittel

Die Ernährung spielt eine große Rolle, wenn es um die Entstehung von Bauchfett geht. Denn: Essen wir Lebensmittel die reich an einfachen Kohlenhydraten sind, z.B. Weißbrot, Süßigkeiten oder Fast Food, befindet sich nach dem Essen viel Zucker im Blut. Um den Zucker in die Zellen zu transportieren, muss der Körper das Hormon Insulin in großen Mengen produzieren. Das wiederum bewirkt, dass der Körper speziell in der Bauchregion Fett einlagert.

Möchtet ihr euren Bauchumfang reduzieren, solltet ihr als erstes etwas an der Ernährung ändern. Ihr müsst nicht komplett auf kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot und Nudeln verzichten, aber ihr solltet immer die Vollkornvariante bevorzugen. Die hat einen deutlich geringeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und der Körper muss bei der Verdauung nicht so viel Insulin produzieren. Noch mehr zum Thema Ernährung, um den Bauchumfang zu reduzieren, findet ihr im Buch "Abnehmen am Bauch für Frauen: In 12 Wochen Bauchfett loswerden" auf Amazon.

Diese Lebensmittel solltet ihr nur selten und in kleinen Mengen essen:

Weißbrot, Brötchen, Croissants & Kuchen © iStock

Achtet auch auf Getränke. Limonade, Saft oder Schorle enthalten viel Zucker. Trinkt lieber Wasser, wenn ihr euren Bauchumfang reduzieren wollt. Auch leckere Smoothies helfen gegen Heißhungerattacken und können sogar noch beim Abnehmen helfe. Viele leckere Rezepte findet ihr zum Beispiel im Buch "Smoothies zum Abnehmen" auf Amazon.

So wie es Lebensmittel gibt, die für einen dicken Bauch sorgen, so gibt es zum Glück auch solche, die euch dabei helfen, am Bauch Fett zu verlieren.

Bei diesen Lebensmitteln könnt ihr mit gutem Gewissen zugreifen:

Gemüse © iStock

2. Mit Sport den Bauchumfang reduzieren

Neben einer Ernährungsumstellung ist mehr Bewegung der beste Weg, um seinen Bauchumfang dauerhaft zu reduzieren. Damit gemeint sind nicht nur Crunches oder andere Bauchübungen. Die solltet ihr zwar auch machen, um ein paar Muskeln aufzubauen. Wichtiger ist es jedoch, dass ihr ein bisschen Fett verbrennt - das gelingt euch mit Ausdauersport. Ziel ist, den Stoffwechsel anzuregen, um den Fettverbrennung anzukurbeln: Durch die körperliche Belastung verbrennt der Körper zum einen Fettreserven. Zum anderen verbraucht der Körper selbst nach dem Workout noch mehr Energie als im Ruhezustand vor dem Sport.

Sucht euch also drei Tage pro Woche, an denen ihr mindestens 35 Minuten einen Ausdauersport eurer Wahl treibt. Das kann Joggen sein, Walken, ein Zumbakurs, Radfahren oder Aerobic. Wichtig ist, dass euer Puls schneller schlägt und ihr aus der Puste kommt.

Auch Muskeltraining unterstützt übrigens das Abnehmen: Denn Muskeln benötigen ebenfalls zusätzliche Energie. Wer durch regelmäßiges Training seine Muskeln strafft, trainiert sich also nicht nur einen festen, wohlgeformten Körper an, sondern verbrennt zusätzlich noch mehr Kalorien!

Geniale Übungen für einen flachen Bauch

Hier lesen: Her mit dem Sixpack: Bauchmuskeltraining für Frauen

3. Bauchumfang reduzieren mit mehr Entspannung

Eine bessere Ernährung und mehr Bewegung sind zwei wichtige Schritte im Kampf gegen das Bauchfett. Wollt ihr euren Bauchumfang jedoch dauerhaft reduzieren, solltet ihr auf ausreichend Entspannung achten. Dauerstress ist nämlich ein wichtiger Grund für die Einlagerung von Fett am Bauch.

Bei Dauerstress produziert der Körper das Stresshormon Cortisol. Das fördert die Einlagerung von Fett. Außerdem neigen wir in stressigen Situationen schnell zu Heißhunger.

Hier kommen 5 Anti-Stress-Tipps:

  • Macht regelmäßig Pausen.
  • Treibt Sport, der ist das beste Mittel gegen Stress.
  • Geht so oft wie möglich an die frische Luft.
  • Atmet tief und regelmäßig.
  • Verbringt so viel Zeit wie möglich mit netten Menschen und lacht so oft es geht.

4. Kälte, Frischhaltefolie & Co: Taugen diese Methoden, um den Bauchumfang zu reduzieren?

Am Bauch abzunehmen ist harte Arbeit. Damit es schneller geht, kommen immer neue Methoden auf den Markt, zum Beispiel die Kryotherapie. Bei dieser Methode wird der Bauch mit Kälteplatten belegt. Durch die Kälte sollen die Fettzellen zerstört und aus dem Körper ausgeschieden werden. Ob's wirklich stimmt, ist wissenschaftlich nicht bewiesen.

Eine deutlich günstigere Methode, mit der man den Bauchumfang reduzieren soll, sind Wickel mit Frischhaltefolie. Dafür wird die Frischhaltefolie eng um den Bauch gewickelt. Dadurch schwitzt man mehr, überschüssiges Wasser soll ausgeschieden und das Gewebe enger zusammengedrückt werden. Auch diese Methode ist wissenschaftlich nicht bestätigt.

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