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"War der Weihnachtsmann schon da?" So beruhigst du zappelige Kinder

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 21. Dezember 2017

Wenn die Kleinen nervös durch die Wohnung tippeln und alle 5 Minuten fragen, wie lange es denn noch dauert bis zur Bescherung, dann flattern einem als Eltern nicht nur die Ohren, sondern auch die Nerven. Deshalb gilt es, die Kinder ausgiebig zu beschäftigen.

Eigentlich wolltest du am Morgen des 24. noch heimlich die letzten Geschenke einpacken, während Papa sich um die Vorbereitungen für den Abend kümmert. Geplant war eine anschließende Mittagspause, in der Kinder und Eltern noch mal runterkommen, um dann aufgeweckt und ruhig in den Nachmittag zu starten.

Höhepunkt soll schließlich die Bescherung mit Einbruch der Dunkelheit sein. Nur doof, dass die Kinder vor Aufregung wie kleine Flummies durch die Wohnung hüpfen. Alles Spielzeug ist an diesem Tag langweilig und sowieso vergeht die Zeit für sie viel zu langsam.

Um eure Nerven zu schonen und die Kinder aus dem "Bescherungs-Tunnel" zu befreien, müsst ihr sie schlichtweg ablenken. Wichtig dabei ist, dass ihr nicht nur eure Kinder, sondern auch euch von der Uhr befreit.

Wie wir das meinen? Die meisten haben an Heiligabend eine feste Routine und damit verbunden auch feste Uhrzeiten: Kaffee gibt es um 15 Uhr, Bescherung ist aber erst um halb sechs - oder so ähnlich. Da kann sich der Tag ganz schön ziehen.

Versucht mal, nicht alles genau nach der Uhr zu machen. Und ihr werdet merken, dass nicht nur eure Kleinen, sondern auch ihr entspannter durch den Tag kommt. Aber was macht man denn jetzt so am Weihnachtstag?

Gemeinsam den Baum schmücken

Nach einem hoffentlich ruhigen und ausgedehnten Frühstück, kann der erste Programmpunkt am Weihnachtstag das gemeinsame Schmücken des Baumes sein. Nach der Lichterkette dürfen große Kinder die zerbrechlichen Weihnachtsbaumkugeln aufhängen, während die kleinen Sterne, Glocken oder Schleifen am Baum anbringen.

Kleiner Tipp: Statt teurer Glaskugeln kann man auch Schokokugeln am Baum anbringen. Die gehen zum einen nicht so schnell kaputt und können auch von kleineren Kindern an den Baum gehangen werden. Muss der Weihnachtsbaum schließlich geputzt werden, macht auch das mit essbarem Weihnachtsbaumschmuck gleich doppelt so viel Spaß.

Schlittschuhlaufen oder schwimmen

Eine super Beschäftigung, bei der sich aufgeregte Kinder auch ordentlich austoben können, ist Schlittschuhlaufen oder -, wer keine Eishalle in der Nähe hat - eine Runde schwimmen.

Reicht ihr eurem Nachwuchs nach der extra Bewegungseinheit noch ein ausgedehntes Mittagessen, dann steht auch einer Mittagspause nichts mehr im Weg. Einfach ein Hörbuch anmachen und zusehen, wie die Kinder die Pause genießen können (und ihr dann bitte auch).

Kleiner Tipp: Informiert euch rechtzeitig, ob die Eis- oder Schwimmhalle bei euch an Heiligabend geöffnet hat. Viele schließen bereits gegen 12 oder 13 Uhr.

Märchenfilm oder Besuch im Kino

Es klingt im ersten Moment vielleicht nicht so weihnachtlich, mit den Kindern um 11 oder 12 Uhr in eine Kinovorstellung zu gehen, aber für eure Nerven und die der Kinder ist es eine Wohltat.

Denn geht nur einer von euch mit den Kindern ins Kino oder habt ihr das Glück, dass die Großeltern das übernehmen, dann habt ihr Zeit und Ruhe zu Hause alles für die große Bescherung vorzubereiten. Und auch die Kinobesucher können während der Vorstellung ein bisschen abschalten.

Alternativ zum Kinobesuch könnt ihr natürlich auch zu Hause einen Weihnachtsfilm schauen und es euch dabei so richtig gemütlich machen.

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Eine Runde 'Mensch ärgere dich nicht'

Nach dem traditionellen Kaffeetrinken am Nachmittag des Heiligabend werden die Kinder oft so richtig unruhig. Denn so langsam sollte der Weihnachtsmann (oder das Christkind) doch wirklich mal kommen. Versucht deshalb, einfach ein schönes Brett- oder Kartenspiel mit allen zu spielen. Das bringt Spaß und vertreibt die Zeit. Langeweile kann so auch nicht aufkommen.

Besuch in der Kirche

Auch wenn man den Rest des Jahres nicht oder nur selten in die Kirche geht, so ist ein Besuch an Weihnachten für viele Familien Pflicht. Und das ist auch eine schöne Tradition für die Kinder. In vielen Orten gibt es mittlerweile Weihnachtsmessen, die speziell auf Kinder ausgelegt sind.

Das Krippenspiel ist verständlich und vor allem unterhaltsam für die Kleinsten aufbereitet. Aber auch eine traditionelle Messe versprüht gerade an Weihnachten ein ganz besonderes Gefühl.

Spaziergang mit süßen Überraschungen

Aber auch Familien, die nicht in die Kirche gehen, zieht es vor der Bescherung oft noch mal nach draußen. So ein Spaziergang klingt in den Ohren der aufgeregten Kinder allerdings alles andere als verlockend. Deshalb könnt ihr diesen ein bisschen spaßiger gestalten.

In kleinen, unbeobachteten Momenten, könnt ihr eine kleine Schokokugel oder einen kleinen Schokoweihnachtsmann am Wegrand postieren, den die Kinder finden.

Mit der Geschichte, dass die Süßigkeit vielleicht der Weihnachtsmann auf seiner Geschenkeroute verloren hat, werden eure Kinder voller Enthusiasmus weiter mitlaufen wollen. Denn wer weiß, vielleicht findet man noch mehr oder erhascht sogar einen Blick auf den Weihnachtsmann auf seinem Schlitten. Schließlich muss er ja gerade erst über eure Köpfe hinweggeflogen sein.

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