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Vorsicht, Mama! 5 Anzeichen, dass du zu viel Stress hast

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 20. Dezember 2018
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Manchmal ist uns gar nicht bewusst, wie dringend wir eigentlich eine Pause bräuchten. Doch es gibt ein paar unmissverständliche Anzeichen, die uns genau das verraten - wenn wir nur auf sie achten.

Natürlich ist jeder mal im Stress und gerade Eltern mit kleinen Babys wissen vor lauter Schlafmangel und Koffein-Überdosis oft gar nicht mehr, wo oben und unten ist. Diese Phasen gehen jedoch vorbei und im Idealfall pendelt sich der Alltag dann wieder auf ein normales Maß an Stress ein. Aber was, wenn das nicht passiert? Wenn ihr euch nach Jahren immer noch sehnlichst nach ein paar extra Minuten Schlaf und einer Erwachsenen-Unterhaltung sehnt, die nicht gestört wird?

Das kann ganz schön an unseren Nerven zehren und dazu führen, dass unser Stresslevel ungesunde Ausmaße annimmt. Damit euch das nicht passiert, haben wir für euch ein paar Hinweise eures Körpers, auf die es sich wirklich zu hören lohnt.

1. Du bist zickig

Das wohl offensichtlichste und universelle Zeichen für zu viel Stress ist Gereiztheit. Klar, wir alle haben mal einen schlechten Tag und reagieren gereizt, aber wenn du in deiner Kommunikation mit deiner Familie nur noch zickig bist und grundlos laut wirst, dann läuft etwas schief. Vielleicht hat dein Partner dir sogar schon vorgeworfen, dass du launisch seist. Manchmal lohnt es sich hinzuhören und solche Vorwürfe als Grund für eine Auszeit zu sehen. Lass die Kinder bei deinem Schatz und gönn dir etwas Zeit für dich.

2. Du bist nur noch müde

Kennst du dieses Gefühl, wenn du nach einer langen Nacht aufwachst und noch genauso müde bist wie vorher? Über die angeblich ausreichenden 8 Stunden Schlaf kann dein Körper dann nur müde lachen, weil du einfach chronisch erschöpft bist. 7 bis 8 Stunden reichen einfach nicht mehr aus, damit dein Körper sich erholen kann. Das passiert, wenn man ständigen Schlafmangel mit permanentem Stress kombiniert. Hier gilt allerhöchste Alarmbereitschaft. Wenn du nicht bald einen Gang runterschaltest, könnte dich der berühmte Mommy-Burnout treffen.

3. Du bist nicht mehr du selbst

Bist du sonst die Mama, die stundenlang mit ihren Kindern spielen kann, ohne müde zu werden? Aber jetzt machst du plötzlich den Fernseher zum Beschäftigungsmittel Nummer 1? Oder bist du sonst die Mama, die an ihrer Abendroutine festhält, als wäre sie heilig, aber jetzt weißt du gar nicht mehr, wann du dich zum letzten Mal daran gehalten hast? Ein typisches Anzeichen für zu viel Stress! Dir fehlt einfach die Energie, um weiterhin deinen Ansprüchen an dich selbst gerecht zu werden. Aus Erschöpfung lässt du darum alle Dinge weg, die dir vorher wichtig waren, weil sie einfach zu viel Energie kosten.

4. Du hast immer ein schlechtes Gewissen

Jetzt kommt das besonders Tückische daran: Dadurch, dass du stressbedingt die Dinge weglässt, die dir eigentlich wichtig sind, bekommst du ein schlechtes Gewissen, weil du fürchtest, die Kinder kämen zu kurz. Das schlechte Gewissen stresst uns dann wiederum noch mehr - ein Teufelskreis entsteht. Ein konstantes schlechtes Gewissen ohne erkennbaren Grund, ist ebenfalls ein Anzeichen für viel zu viel Stress.

5. Du weißt gar nicht mehr, wer du selbst bist

Am Schluss des ganzen Trubels steht oft die traurige Erkenntnis, dass man sich über die Jahre so vernachlässigt hat, dass man sich selbst dabei verloren hat. Plötzlich weiß man gar nichts mehr zu einer Unterhaltung beizutragen, wenn sie sich nicht um Kinder dreht. Oder man weiß nichts mit sich anzufangen, wenn man endlich mal eine freie Minute hat. Was mochte man eigentlich, bevor das Leben aus Arbeit, Haushalt und Kindern bestand?

So entkommt ihr aus der Stress-Falle

Damit es gar nicht erst so weit kommt, oder wieder besser werden kann, sollten sich ein paar Dinge dringend ändern. Das Leben ist viel zu schön, um gestresst von A nach B zu hetzen. Da es als Mama aber gar nicht so einfach ist, Stress zu reduzieren und Möglichkeiten zur Entspannung zu finden, haben wir für euch ein paar Tipps zusammengestellt:

Stress lass nach! 5 Tipps, mit denen auch Mamas entspannen können

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