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Schon gewusst? Stress kann deinen Zyklus stark beeinflussen

von Jane Schmitt Veröffentlicht am 19. Mai 2019

Stress bringt dich aus der Balance: Nicht nur deine Stimmung leidet unter starkem Druck, auch dein Körper. Stress nimmt sogar Einfluss auf deine Periode.

Es ist echt eine schöne Sache, wenn alles in deinem Leben glatt läuft. Du hast das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Leider halten diese glücklichen Phasen nicht immer so lange an, wie wir es gerne hätten. Viele Frauen haben so viele Aufgaben und Rollen zu erfüllen, dass die schöne Harmonie nur von kurzer Dauer ist. Stattdessen bedroht Stress die Aussicht auf das entspannte, gut organisierte Leben, das wir uns so wünschen.

Der weibliche Hormonhaushalt kommt schnell aus der Balance. Dauerhafter Stress oder wenn der Stress immer wieder auftritt, kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Stress wirkt sich auf den Hypothalamus aus, den Teil des Gehirns, der für die Hormonproduktion zuständig ist. Dadurch können Schwankungen des Hormonhaushalts bzw. des Monatszyklus oder auch Gewichtsschwankungen auftreten.

Auslöser können unter anderem Leistungsdruck, Trauer und Sorgen oder auch Ärger sein - egal, ob im Job oder durch Probleme mit dem Partner.

Stress beeinflusst Periode, sodass sie ganz ausbleibt

Es ist ganz normal, dass die Periode von Zeit zu Zeit geringfügig vom klassischen 28-Tage-Zyklus abweicht. Stress kann so starken Einfluss auf deinen Körper nehmen, dass deine Monatsregel sogar ganz ausbleibt. Fällt dir das auf, so suche einen Frauenarzt auf, um deine Symptome zu klären. Auch eine mögliche Schwangerschaft sollte dann zweifelsfrei ausgeschlossen werden können. Bleibt die Regel bei Frauen über drei Monate hinweg aus, so nennen das Mediziner Amenorrhö.

Durch Stress verändert sich dein Zyklus

Stress kann der Grund dafür sein, dass dein Zyklus nicht mehr in gewohnter Regelmäßigkeit abläuft. Das wird als sogenannte Rhythmusstörung bezeichnet. Dabei kann es sein, dass die Periode häufiger oder auch seltener eintritt und sich dein Zyklus verlängert oder verkürzt. Dauert der Menstruationszyklus weniger als 25 Tage, wird das übrigens als Polymenorrhö bezeichnet. Dauert der Zyklus einer Frau länger als 31 Tage, wird das in der Medizin als Oligomenorrhö bezeichnet.

Stress kann PMS verursachen oder verstärken

Als wäre Stress allein nicht schon unagenehm genug, so kann er auch noch PMS (prämenstruelles Syndrom) auslösen oder gar verstäken. Nicht ohne Gund wird Frauen, die unter PMS leiden, immer wieder nahe gelegt, dringend Stress zu reduzieren und zu entspannend. Darauf weist auch der Berufsverband der Frauenärzte e.V. hin.

Desweiteren können auch PMS-Symptome wie Schlaflosigkeit und Anpannung Stress erst auslösen. Ein Teufelskreis. Wende dich an deinen Gynäkologen, um Maßnahmen zu ergreifen, die den Stress reduzieren und deinen Zyklus wieder in Balance bringen. Auch mit Arbeitskollegen, deinem Partner, Freunden und Familie kannst du das Thema Stressreduktion besprechen und sie um Unterstützung bitten.

Detaillierte Erklärungen zu Zyklusstörungen findest du bei onmeda.de.

Im Video: Mit Elektroimpulsen gegen den Menstruationsschmerz

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