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Studie beweist: Frust im Job erhöht euer Demenzrisiko

von Linda Hohlstein Erstellt am 31. August 2021
Studie beweist: Frust im Job erhöht euer Demenzrisiko© Getty Images

Bist du unzufrieden mit deinem Job? Das könnte schwere Folgen haben! Laut einer Studie erhöht sich das Demenzrisiko bei Frust und Unterforderung im Berufsleben.

Video von Justin Amaral

Wer sich auf der Arbeit dauerhaft unterfordert und frustriert fühlt, soll ein höheres Risiko haben, später an Demenz zu erkranken. Dies zeigt eine neue Studie, die im "British Medical Journal (BMJ)" veröffentlicht wurde. Dabei wertete ein internationales Forscherteam 13 Langzeitstudien aus verschiedenen Ländern aus.

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Für die Studie wurden über 100.000 Probanden mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren über einen Zeitraum von etwa 17 Jahren überwacht. Dabei berücksichtigten die Forscher Faktoren, die das Demenzrisiko erhöhen könne, wie Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen und Bildungsgrad.

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Video von Esther Pistorius

Wie dein Demenzrisiko verringert wird

Das Ergebnis: Teilnehmer*innen, die in ihrem Job kognitiv stark gefordert wurden, wurden im Alter seltener dement als Menschen mit einem unterfordernden Beruf. Ein nicht erfüllender Job habe demnach den gleichen Effekt auf das Demenzrisiko wie zu wenig Bewegung oder ein hoher Alkoholkonsum.

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Diese Erkenntnisse begründet das Forscherteam mit sogenannten Plasma-Proteinen, die womöglich das Wachstum von Nervenzellen stören. Bei Personen, die ihr Gehirn im Job ständig forderten und stimulierten,
wurden weniger solcher Proteine im Blut gefunden.

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Die Autor*innen der Studie sagen, sie seien dennoch vorsichtig mit ihrer Schlussfolgerung, da noch weitere Faktoren eine Rolle spielen könnten.