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Italienisch kochen: Schnelle Rezepte für mehr Dolce Vita auf dem Teller

von Nicole Molitor Veröffentlicht am 28. August 2019
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Ihr wollt italienisch kochen, aber irgendwie wird immer Pasta mit Pesto draus? Hier kommen 4 Rezepte, die ebenso schnell gehen und schmecken wie beim Italiener!

Kennt ihr irgendjemanden, der nicht gerne italienisch isst? Nicht nur, dass die italienische Küche extrem vielseitig und ebenso vegetarier- wie fleischesserfreundlich ist – die meisten Zutaten sind außerdem leicht und gesund und an Aroma kaum zu toppen. Zu frischen Kräutern wie Basilikum, Rosmarin und Thymian, sonnengereiften Tomaten, saftigem Mozzarella, geschmeidigem Olivenöl und pikantem Knoblauch kann man einfach nicht nein sagen.

Italienisch kochen: In der Kürze liegt die Würze

Zum Glück könnt ihr auch zuhause ganz einfach italienisch kochen, wann immer euch danach ist. Wer es besonders eilig hat, kann direkt eines unserer italienischen Blitzrezepte ausprobieren. Viele davon sind leckere Varianten zu klassischen italienischen Rezepten, die wir so abgeändert haben, dass sie günstiger, schneller oder schlicht abwechslungsreicher als das Original sind.

Diese italienischen Rezepte gehen besonders fix:

Lust bekommen, italienisch zu kochen? Die folgenden vier Rezepte für Hauptgerichte gehen schnell, machen satt und eignen sich teilweise sogar als Fingerfood für eure Bella-Italia-Party!

1. Italienische Rezepte: Stromboli-Pizzabrot

Pizza kennt jeder, Calzone auch. Aber habt ihr schon von Stromboli gehört? Nicht der Vulkan, sondern das Pizzabrot. Dabei wird der Teig nach Wunsch belegt und danach gerollt. Der Vorteil: Ihr könnt die Stromboli-Pizza leicht als Partysnacks in Stücke schneiden – und eure Gäste behalten saubere Hände.

Tipp: Besonders schnell gelingt das Rezept mit Fertigteig aus dem Kühlregal. Wer mehr Zeit hat, sollte den Pizzateig selber machen.

Ihr braucht diese Zutaten:
Für eine Stromboli-Pizza

  • 1 Paket (400 g) fertiger Pizzateig (mit Tomatensauce im Glas)
  • 3-4 große Scheiben Kochschinken
  • 6 Scheiben Salami
  • 250 g Champignons
  • 150 g Gouda (gerieben oder in Scheiben)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Oregano, Thymian und Rosmarin (oder fertiges Pizzagewürz)
  • Salz und Pfeffer
  • 4 EL Olivenöl

So geht die Zubereitung:
1. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Pizzateig darauf ausbreiten. Mit Tomatensauce bestreichen, nach Geschmack würzen und mit der Wurst belegen. Zuletzt den Käse darüber streuen bzw. auslegen.

2. Den Teig an den beiden langen Seiten umschlagen und an den Enden leicht festdrücken. Knoblauch fein hacken und mit dem Pizzagewürz und dem Olivenöl verrühren. Die Mischung von außen auf der zusammengerollten Stromboli-Pizza verteilen. Anschließend das Pizzabrot oben 7-8 mal quer einschneiden.

3. Stromboli im Backofen 10-15 Minuten backen, bis es goldbraun wird. Entweder im Ganzen servieren oder in Stücke teilen. Die vorher gemachten Einschnitte dienen dabei der Orientierung.

Tipp: Ihr könnt die Stromboli-Pizza ganz nach euren Wünschen belegen. Vegetarier können beispielsweise frische Tomaten, Peperoni und zusätzlichen Mozzarella-Käse als Füllung nehmen.

Im Video: Rezept für geflochtene Pizzataschen

2. Schnell italienisch kochen: Spaghetti Aglio e Olio

Ihr könnt kaum schneller italienisch kochen als mit Spaghetti Aglio e Olio. Und obwohl der italienische Pasta-Klassiker quasi nur aus Spaghetti, Knoblauch, Chili und Öl besteht, hat das Gericht hohes Suchtpotenzial. Das Geheimnis: Hochwertiges Olivenöl!

Ihr braucht nur diese Zutaten:
Für 4 Personen

  • 450 g Spaghetti
  • 2 rote Chili-Schoten
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 150 ml extra vergines Olivenöl (hier bei Amazon)
  • Salz und Pfeffer
  • optional: 3 Stängel frische Petersilie (gehackt)
  • optional: 4 EL Parmesan (gerieben)

So einfach geht die Zubereitung:
1. Kocht die Spaghetti nach Packungsanweisung in Salzwasser al dente. Schüttet die Spaghetti ab und hebt ca. 3 EL vom heißen Nudelwasser auf. Dieses mischt ihr mit dem Olivenöl in einer kleinen Schüssel.

2. Während die Spaghetti kochen, schneidet ihr den Knoblauch in dünne Scheiben. Wascht die Chilis, entkernt sie und verarbeitet sie zu schmalen Ringen. Die Petersilie braust ihr kurz unter kaltem Wasser ab und hackt sie dann klein.

3. Erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne und dünstet darin die Chilis, den Knoblauch und die Petersilie kurz an. Direkt unter die frisch abgeseihten Spaghetti mischen. Mit Pfeffer und Salz würzen, kurz durchziehen lassen und heiß servieren – gerne mit etwas frischem Parmesan bestreut.

3. Italienisches Streetfood: Arancini-Rezept

Arancini sind sizilianische Reisbällchen, die vor dem Frittieren mit Käse oder Hackfleisch gefüllt werden. Ihr bekommt sie meist überall in Italien zu essen und zwar buchstäblich an jeder Straßenecke, denn Arancini gehören zu dem beliebtesten Streetfood in Italien!

Tipp: Arancini eignen sich prima für Meal Prep und Resteessen, um übriggebliebenen Risottoreis am nächsten Tag wiederzuverwerten. So geht das Arancini-Rezept auch deutlich schneller. By the way: Arancini sind ebenfalls ein tolles Essen zum Mitnehmen!

Ihr braucht diese Zutaten:
Für ca. 12 Arancini mit Mozzarella-Füllung

  • 450 g gekochten Risottoreis (am besten vom Vortag)
  • 70 g Mozzarella
  • 2 Eier
  • 80 g Parmesan (gerieben)
  • 60 g Mehl
  • 100 g Paniermehl
  • 2 Stängel Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • Pflanzenöl zum Frittieren

So geht die Zubereitung:
1. Basilikum unter kaltem Wasser abbrausen, trocken schütteln und fein hacken. Den Mozzarella schneidet ihr in mundgerechte Würfel. Mehl und Paniermehl in einer großen Schüssel vermengen. Eier aufschlagen und in einer Schale mit dem geriebenen Parmesan mischen und würzen. Gehacktes Basilikum in das vorgekochte und ausgekühlte Risotto rühren.

2. Nehmt eine kleine Portion vom Risottoreis und setzt ein Stück Mozzarella in die Mitte. Deckt den Käse mit einer weiteren Portion Risotto zu und formt daraus eine Kugel. Rollt das Reisbällchen in der Ei-Parmesan-Mischung und anschließend im Mehl-Mix. Paniert die Arancini zwei mal auf diese Weise und verfahrt genauso mit dem Rest aus Risotto und Mozzarella.

3. Erhitzt das Fett in eurer Fritteuse und bratet die Arancini-Bällchen darin bei 170-180 Grad, bis die Reiskugeln goldbraun sind. Kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen und am besten heiß genießen!

Tipp: Unterschätzt die kleinen Reiskugeln nicht – Arancini sind durch den Reis (und den Käse) so sättigend, dass 3-4 Stück davon locker für ein Hauptgericht reichen.

4. Fit für den Sommer: Rezept für italienischen Salat

Italienisch kochen, aber die genannten Rezepte sind euch zu kalorienreich? Kein Problem, dann probiert einfach italienischen Salat. Durch die Eier, den Thunfisch und den Käse ist er nicht nur schön bunt, sondern auch ein guter Sattmacher – auch als Essen an heißen Tagen, wenn ihr keine Lust auf Kochen am Herd habt.

Ihr braucht diese Zutaten:
Für 4-5 Personen

Für den Salat

  • 1 Kopfsalat
  • 6 Scheiben runder Kochschinken
  • 3-4 Scheiben junger Gouda
  • 2-3 Tomaten
  • 2-3 hartgekochte Eier
  • 1 Dose Thunfisch

Für das Dressing:

  • 2 kleine Zwiebeln
  • 150 g Natur-Joghurt
  • 2 TL Senf (mittelscharf)
  • 2 EL Ketchup
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 4 EL Weißweinessig (Condimento Bianco, etwa hier bei Amazon)
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Päckchen Salatkräuter (Gartenkräuter- oder Paprika-Kräuter-Mischung)
  • etwas Milch
  • Kräutersalz und Pfeffer

So bereitet ihr den italienischen Salat zu:
1. Kopfsalat gut waschen und anschließend in grobe Stücke schneiden. Kochschinken, Gouda und Eier würfeln. Die Tomaten achteln. Alles in einer großen Schüssel mischen. Nach Belieben Thunfisch aus der Dose dazu geben.

2. Für das Salatdressing etwas Kräutersalz und Pfeffer mit den Salatkräutern und dem Joghurt verrühren. Senf und Ketchup unterrühren. Mit Essig, Öl und Zitronensaft mischen. Die Zwiebeln klein würfeln und unterheben. Das Dressing mit so viel Milch verdünnen, bis die Sauce schön sämig ist.

3. Dressing über den Salat geben und kalt als italienische Hauptspeise genießen. Buon Appetito!

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