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Plätzchen aufbewahren: So bleibt das Gebäck lange frisch

von Jessica Stolz Erstellt am 13. Dezember 2020
Plätzchen aufbewahren: So bleibt das Gebäck lange frisch© Getty Images

Vanillekipferl, Lebkuchen und Butterplätzchen: Besonders in der Weihnachtszeit lieben wir es zu backen. Leider bleiben die Plätzchen meist nicht lange frisch. Wir erklären euch deshalb, wie ihr die Plätzchen richtig lagert und verraten einen genialen Trick.

In der Weihnachtszeit sind viele von uns in Plätzchenlaune und backen, was das Zeug hält. Oft haben wir nach einem fleißigen Back-Tag am Ende so viele Plätzchen, dass wir sie verschenken oder ein paar Tage aufbewahren müssen.

Das Problem: Lagern wir die Plätzchen falsch, halten sie nicht lange. Sie verlieren ihr Aroma, zerbröseln und bekommen eine seltsame Konsistenz. Mürbeteig-Kekse werden weich und matschig – und Lebkuchen steinhart. Damit euch das in Zukunft nie wieder passiert, erfahrt ihr hier, wie ihr eure Plätzchen richtig aufbewahrt. Außerdem verraten wir einen genialen Trick, mit dem Lebkuchen, Zimtsterne und Co. lange saftig bleiben.

Video von Justin Amaral

Wie sollte ich die Plätzchen aufbewahren?

Bevor ihr die Plätzchen lagert, stellt sicher, dass sie vollständig abgekühlt sind. Verzierungen aus Zuckerguss und Schokolade sollten zudem getrocknet sein. So verhindert ihr, dass die Kekse aneinanderpappen und klebrig werden.

Außerdem solltet ihr verschiedene Kekssorten in getrennten Keksdosen lagern, damit die Sorten nicht ihr jeweiliges Aroma und die Konsistenz verlieren. Saftige Plätzchen sollten nicht in dieselbe Dose wie trockene und umgekehrt. Zwar benötigen alle Sorten einen luftdichten Aufbewahrungsort, innerhalb der Dose brauchen sie aber unterschiedliche Behandlungen.

Habt ihr nur ein Behälter für die Kekse, könnt ihr die Kekse mit Backpapier voneinander trennen.

1. Mürbeteig Plätzchen aufbewahren

Mürbeteigplätzchen sind eigentlich recht unkompliziert aufzubewahren. Sie gehören in eine klassische Keksdose, am besten aus Blech. In Plastik- oder Kunststoffdosen können die Kekse schon nach wenigen Tagen weich werden und laufen außerdem Gefahr zu schimmeln.

Damit die Plätzchen möglichst lange knackig und frisch bleiben, müssen sie luftdicht und lichtgeschützt verpackt sein. Die Blechdose sollte gut verschlossen und bei Raumtemperatur gelagert werden. Bitte nicht in den Kühlschrank geben, vor allem nicht Plätzchen, die mit Schokolade verziert wurden. Die Schokolade wird im Kühlschrank nämlich grau und schmeckt nicht mehr.

Rezept-Tipp: Saftige Butterplätzchen zum Ausstechen: Geniales Blitz-Rezept

Die allermeisten Keksdosen haben innen bereits eine Art Alubeschichtung. Ist das nicht der Fall, legt eure Keksdose händisch mit Alufolie aus. Die sorgt dafür, dass die Kekse lange trocken und knackig bleiben.

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2. Lebkuchen und Zimtsterne aufbewahren

Auch Lebkuchen und Zimtsterne sollten luftdicht verschlossen in einer Keksdose aufbewahrt werden. Im Gegensatz zu Mürbeteigplätzchen sollen Zimtsterne und Co. weich und saftig bleiben.

Noch auf der Suche nach dem perfekten Rezept? Saftige Zimtsterne: Geniales Rezept wie vom Bäcker

Damit das passiert, solltet ihr den Lebkuchen nach dem Backen zunächst für einen Tag draußen liegen lassen, damit er schön durchziehen kann und saftig wird.

Anschließend kommen Lebkuchen und Zimtsterne (am besten getrennt voneinander) in eine Keksdose. Legt diese vorher mit Frischhaltefolie aus. Damit die Plätzchen saftig blieben, legt ihr zusätzlich ein paar Apfelschnitze dazu. Dieser geniale Trick sorgt dafür, dass genügend Feuchtigkeit in der Dose bleibt, die Plätzchen nicht austrocknen und ihr Aroma behalten.

Wichtig: Die Apfelschnitze sollten alle 2 bis 3 Tage ausgetauscht werden, damit garantiert nichts schimmelt.

3. Makronen aufbewahren

Dank des hohen Zuckergehalts halten Makronen in der Regel auch recht lange, etwa 2 bis 3 Wochen. Da es sich bei ihnen, ähnlich wie bei den Zimtsternen und dem Lebkuchen, um saftige Plätzchen handelt, solltet ihr sie luftdicht verschließen. Auch hier könnt ihr die Keksdose vorher mit Frischhaltefolie auslegen, damit die Makronen ihre Konsistenz möglichst lange behalten. Sobald sie hart werden, könnt ihr sie ebenfalls mit ein paar Apfelschnitzen lagern.

Auch Plätzchen, die mit Marmelade gefüllt sind, solltet ihr in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Keksdose geben.

Wie lange halten selbstgemachte Plätzchen?

Wie lange eure selbstgemachten Plätzchen halten, kommt natürlich darauf an, um welche Plätzchen es sich handelt und ob ihr sie richtig lagert. Hier kommt eine grobe Auflistung der beliebtesten Kekssorten, inklusive ihrer Haltbarkeit.

Lebkuchen und Zimtsterne: Halten mehrere Monate
Spritzgebäck: etwa 4 Wochen
Butterplätzchen: etwa 4 Wochen
Vanillekipferl: etwa 4 Wochen
Kokosmakronen: 3 Wochen
Gefüllte Plätzchen: Wenige Tage

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Kann ich Plätzchen einfrieren?

Um die Haltbarkeit zu verlängern, könnt ihr die meisten Plätzchen tatsächlich einfrieren. Das gilt zum Beispiel für "trockene" Sorten, wie Butterplätzchen, Spritzgebäck oder Vanillekipferl. Aber auch Lebkuchen und Zimtsterne können problemlos eingefroren werden. Gebt die Kekse dafür in einen Gefrierbeutel und legt diesen verschlossen in eure Gefriertruhe.

Ihr könnt die Plätzchen dann 1-2 Stunden vor dem Verzehr aus dem Gefrierfach und aus dem Beutel rausholen und sie bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Eilige geben die Plätzchen auf einem Teller in die Mikrowelle und schalten die Auftaufunktion ein. Auch im Backofen könnt ihr gefrorene Plätzchen aufbacken. Bei etwa 180 Grad für 5 Minuten backen und dann verzehren.

Nicht eingefroren werden können hingegen alle Plätzchen mit Füllung. Auch mit Zuckerguss, Schokolade und Streuseln verzierte Plätzchen sollten nicht eingefroren werden.

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