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Saftiger Rotweinkuchen mit Schokolade: Geniales Rezept

von Anna Haacks Erstellt am 3. Oktober 2020
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Saftiger Rotweinkuchen mit Schokolade: Geniales Rezept© Getty Images

Was gibt es in den kühlen Herbst- und Wintermonaten Besseres als eine schmackhafte Kombination aus Schokolade und Rotwein? Wir verraten euch ein geniales Rezept für einen leckeren Rotweinkuchen mit Schokolade.

Wenn es draußen kälter wird, möchten wir uns am liebsten mit einer Tasse Tee, eingemummelt unter einer Decke auf die Couch verkriechen. Ein besonderer Leckerbissen für die kalten Tage ist Rotweinkuchen. Die Kombination aus Schokolade und Rotwein ist wirklich genial und super lecker.

Obwohl es erstmal ziemlich abgefahren klingt, ist Rotweinkuchen ein echter Klassiker auf der Kuchentafel. Er wärmt Herz und Seele, wenn es draußen mal wieder richtig ungemütlich wird. Wir verraten euch ein einfaches Rezept, mit dem ihr einen saftigen Rotweinkuchen zaubern könnt, der euch die kalten Tage garantiert versüßt.

Rezept für einen saftigen Rotweinkuchen mit Schokolade

Rotweinkuchen ist Rührkuchen. Und das bedeutet: Ihr braucht keine exotischen Zutaten und der Kuchen ist in Nullkommanix zubereitet. Anders als es der Name vermuten lässt, schmeckt Rotweinkuchen nicht wirklich nach Rotwein. Der Rotwein im Teig sorgt vielmehr dafür, dass der Kuchen schön saftig wird und verleiht ihm eine herrliche Würze (ähnlich wie bei Würzkuchen).

Wenn ihr vom Rotwein so gar nichts schmecken möchtet und es schön süß mögt, verwendet einen lieblichen Wein. Möchtet ihr den Rotwein am Ende noch ein bisschen rausschmecken, greift zu einer kräftigen, trockenen Variante.

Das braucht ihr:

  • 250 g weiche Butter oder Margarine
  • 200 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 EL Zimt
  • 100 g Schokostreusel
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1/4 Liter Rotwein
  • Puderzucker

Außerdem:

So geht's:

Im ersten Schritt Butter oder Margarine zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend die Eier nacheinander in die Schüssel geben und ebenfalls schaumig rühren.

Mehl, Backpulver und Kakaopulver in die Schüssel sieben. Außerdem den Zimt zum Verfeinern hinzugeben.

Tipp: Damit der Kuchen am Ende auch wirklich gut schmeckt, ist es wichtig, die richtige Menge der angegebenen Zutaten zu verwenden. Hierfür solltet ihr eine gute und präzise Küchenwaage benutzen (hier bei Amazon)*.

Schokostreusel und Mandeln gut vermischen und in den Teig einrühren. Anstelle der Schokostreusel könnt ihr auch Zartbitterschokolade in den Teig raspeln.

Jetzt den Rotwein abmessen und unter Rühren nach und nach hineingießen. Lasst noch ein bis zwei EL Rotwein für später übrig.

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Nun den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und die Backform mit Butter einfetten.

Anstelle der flachen Gugelhupfform könnt ihr auch eine Springform mit einem Rohrboden-Einsatz verwenden. Vor allem, wenn ihr ohnehin noch eine Springform benötigt, ist dieses Backform-Set von Amazon* super praktisch und platzsparend.

Ihr mögt es noch schokoladiger? In diesem Video zeigen wir euch, wie ihr leckere Brwonies herstellt.

Video von Aischa Butt

Den Teig in den Ofen schieben und ca. 1 Stunde backen. Sollte der Kuchen beim Backen zu dunkel werden, könnt ihr ein Stück Alufolie darüber legen. Das schützt den Rotweinkuchen davor, zu verbrennen und sorgt außerdem dafür, dass er schön saftig wird.

Hinweis: Um herauszufinden, ob euer Kuchen gar ist, könnt ihr einen Zahnstocher in den Teig stecken. Kleben an dem Zahnstocher noch Teigreste, solltet ihr den Kuchen noch eine Weile backen. Bleibt der Zahnstocher trocken, ist der Kuchen fertig.

Zum Schluss könnt ihr noch einen Rotwein-Guss herstellen. Hierzu den übrig gebliebenen Rotwein zusammen mit Puderzucker vermischen und über den Teig gießen. Alternativ könnt ihr nur Puderzucker mit einem Sieb (hier bei Amazon)* über den fertigen Kuchen streuen oder ihr serviert den Kuchen ganz ohne Topping.

Und dann heißt es einfach: Genießen! Das Tolle an dem Kuchenklassiker ist, dass er auch am nächsten Tag noch super schmeckt. Zudem könnt ihr Rührteig sehr gut einfrieren.

Alles, was ihr zum Thema "Kuchen einfrieren" wissen solltet, erfahrt ihr hier: Kuchen einfrieren: So macht ihr Gebäck länger haltbar

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