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Vegane Kroketten: Knusprige Beilage mit Suchtfaktor

von Franziska Peter ,
Vegane Kroketten: Knusprige Beilage mit Suchtfaktor© Getty Images/ Cris Cantón

Kroketten sind immer noch eine der beliebtesten Beilagen im Restaurant. Kein Wunder, die kleinen Kartoffeldinger sind super knusprig und einfach lecker. Wir zeigen euch heute, wie ihr sie auch vegan genießen könnt.

Ich liebe Kroketten! Früher gab es für mich nur diese eine Beilage, wann immer ich als Kind und Teenie mit meiner Familie ein Restaurant besucht habe. Da musste ich gar nicht lange überlegen, jedes Mal hieß es: "... und dazu bitte eine Portion Kroketten."

Nun esse ich schon seit einiger Zeit überwiegend vegan, da wurde es also irgendwann Zeit, vegane Kroketten einmal selbst zu machen. Denn so richtig klassisch gutbürgerlich gehe ich nur noch selten auswärts essen.

Viel lieber koche ich mir Kindheitsklassiker zu Hause nach, weil diese meistens im Restaurant nicht vegan zubereitet werden. Aber das macht nichts, zum Glück lassen sich super viele Lieblingsessen von früher ganz leicht veganisieren.

Und so klappte das auch mit veganen Kroketten wunderbar. Die esse ich manchmal sogar einfach so, zwischendurch, wenn mich der kleine Hunger packt. Ich liebe Kartoffeln einfach und kann gar nicht genug von der Deutschen liebsten Knolle bekommen.

Apropos Kartoffeln: Im Video zeigen wir euch, wie ihr cremiges Kartoffelpüree zubereiten könnt.

Video von Aischa Butt

Vegane Kroketten: Knusprige Lieblingsbeilage

Alle, die fürs nächste größere Dinner jetzt also vegane Kroketten zubereiten möchten, können schon mal aufatmen: Die Zubereitung nimmt nicht übermäßig viel Zeit in Anspruch und ist auch nicht weiter kompliziert. Zunächst müsst ihr lediglich eine Art Kartoffelpüree zubereiten, also: Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen.

Je kleiner die Knollen fürs Kochen geschnitten wurden, desto schneller werden sie übrigens weich. Dann müsst ihr ein bisschen Muskelkraft aufwenden und die Kartoffelstücke zerstampfen. Kurz abkühlen lassen und mit weiteren Zutaten zu einem Knollenteig verarbeiten, dann Kroketten formen und panieren.

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Beim Erhitzen des Öls solltet ihr eine ausreichend hohe Temperatur anstreben, damit die Kroketten nach dem Panieren auch gut und schnell frittiert werden. Seid beim Hineingeben vorsichtig, sodass euch das möglicherweise spritzende Öl nicht verbrennt. Anschließend nur noch abtropfen lassen – und zubeißen!

Diese Zutaten braucht ihr für 3 Portionen:
Für den Kartoffelteig:

  • 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1 EL Mehl
  • 4 EL pflanzliche Milch
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Muskatnuss, gemahlen
  • Salz, Pfeffer

Für die Panade:

  • 200 ml pflanzliche Milch
  • 100 g Mehl
  • 100 g Paniermehl

Außerdem:

  • Öl zum Frittieren, z.B. Sonnenblumenöl

Und so gelingt die Zubereitung:

1. Die Kartoffeln schälen und vierteln oder achteln. Die Hälften in Salzwasser gar kochen und anschließend abgießen und kurz ausdampfen lassen. Dann stampfen und vollständig abkühlen lassen.

2. Die übrigen Zutaten für den Kartoffelteig zufügen und alles gut vermengen. Anschließend kleine Portionen von der Masse abnehmen und darauf Kroketten formen.

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3. Eine Panierstraße bauen: auf einen Teller pflanzliche Milch, auf einen das Mehl und auf einen dritten das Paniermehl geben. Die Kroketten nacheinander zuerst im Mehl, dann im Pflanzendrink und als Letztes im Paniermehl wälzen, sodass sie vollständig mit Panade bedeckt sind.

4. Ausreichend Öl in einem Topf erhitzen, dass es heiß genug ist fürs Frittieren. Alternativ klappt das natürlich auch ganz ohne Fett in einer Heißluftfritteuse (hier direkt bei Amazon bestellen). Ist die Temperatur erreicht, die Kroketten portionsweise und vorsichtig ins heiße Öl geben und circa 4 Minuten frittieren. Wenn sie eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben, mit einer Schöpfkelle herausnehmen und auf einem Stück Küchenpapier abtropfen lassen.

Ein kleiner Tipp: Wer möchte, streut abschließend noch ein wenig Salz über die veganen Kroketten. Entweder isst man sie als Beilage oder zu einem knackigen Salat. Sie schmecken aber auch, wenn man sie als Fingerfood mit einer fruchtigen Salsa reicht. Ein passendes Rezept findest du bei unseren Kolleg*innen vom EAT CLUB.

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