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Wrap-Rezepte: Die besten Füllungen von klassisch bis vegan

von Jessica Stolz Erstellt am 16.01.21 um 12:00
Wrap-Rezepte: Die besten Füllungen von klassisch bis vegan © Getty Images

Habt ihr Lust auf ein schnelles und unkompliziertes Gericht? Dann probiert euch unbedingt mal an Wraps. Wir stellen euch die leckersten Wrap-Füllungen vor und verraten euch außerdem, mit welchem einfachen Trick die Wraps gleich viel besser schmecken.

An manchen Tagen geht doch nichts über einen Wrap mit knackig frischem Salat und einer leckeren Füllung. Ich persönlich mache Wraps immer dann gerne, wenn ich keine Ahnung habe, was ich kochen soll. Wraps sind nämlich super schnell gemacht und können nach Belieben gefüllt werden, sodass sie einfach jedem schmecken.

Das Tolle an Wraps: Sie sind nicht nur lecker, sondern auch richtig praktisch. Wir müssen nicht stundenlang den Kochlöffel schwingen und können sie zudem wunderbar am Vortag zubereiten. Sie eignen sich daher perfekt, um sie mit auf die Arbeit zu nehmen, aber natürlich auch als Snack fürs Homeoffice.

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Egal ob ihr neu im Wrap-Game seid oder ob ihr (so wie ich) schon öfter Wraps gemacht habt: Hier kommen himmlisch leckere Rezepte für Wrap-Füllungen von klassisch über ausgefallen bis vegan. Da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

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Wrap-Rezepte: Die besten Füllungen

Grundsätzlich könnt ihr eure Wraps natürlich belegen, wie immer ihr gerne möchtet. Als Basis für einen Wrap wird meist frischer Salat verwendet. Auf diesen folgt dann die Füllung, die kann zum Beispiel aus buntem Gemüse oder Fleisch besteht. Zum Schluss wird das Ganze noch mit einer Soße getoppt. Richtige Schleckermäulchen geben außerdem noch etwas Streukäse drüber.

Wenn ihr bereits öfter Wraps gemacht habt, geht es euch vielleicht auch so wie mir. Ich neige nämlich dazu, die Wraps immer wieder mit den gleichen Zutaten zu belegen. Da mir das auf Dauer zu eintönig ist, habe ich mich auf die Suche nach neuen Wrap-Rezepten gemacht. Ich hoffe, ich kann euch damit inspirieren!

#1 Der Klassiker: Avocado-Chicken-Wrap

Ein klassisches Wrap-Rezept, dass ihr sicher schon das ein oder andere mal beim Bäcker oder in Cafés entdeckt habt: Wraps gefüllt mit Hühnchen und Avocado. Auch ich bin ein großer Fan dieser Füllung, weil sie so schön erfrischend, unkompliziert und gesund ist.

Das braucht ihr:
Für 4 Wraps

  • 4 Vollkorntortillas
  • 400 g Hühnerbrust
  • etwas Sojasoße
  • 1 Avocado
  • etwas Zitronensaft
  • Eisbergsalat
  • 1 Handvoll Cherry-Tomaten
  • 4 EL Schmand
  • Caesar Dressing
  • Parmesan, gehobelt
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Und so geht's:
Hähnchen abwaschen, in kleine Stücke schneiden und diese dann kurz in Sojasoße einlegen. Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Hähnchenstücke darin anbraten. In der Zwischenzeit Avocado halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch mit Hilfe eines Löffels in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel grob zerdrücken und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Anschließend Eisbergsalat und Tomaten waschen und klein schneiden.

Wraps jeweils mit einem Löffel Schmand bestreichen. Mit Salat, Hähnchen und Tomaten belegen, mit Caeser Dressing toppen und zum Schluss mit Parmesan bestreuen. Wrap zusammenklappen und genießen!

Tipp: Möchtet ihr die Wraps ohne Fleisch zubereiten, könnt ihr statt der Hähnchenstücke auch Falafel verwenden. Die passen hervorragend zu dem frischen Salat und der Avocado. Ich würde euch dann allerdings empfehlen, etwas mehr Schmand zu verwenden, da Falafel recht trocken sein können.

Statt Fallafel-Bällchen könnt ihr auch vegane Chicken Nuggets verwenden, zum Beispiel die "Chickenless Nuggets" von Meatless Farm. Die haben eine schön knusprige Panade und schmecken zum Verwecheln ähnlich nach "echten" Nuggets.

#2 Feurig scharf: Mexican-Wrap

Ihr mögt es gerne scharf und seid noch dazu große Fans von mexikanischem Essen? Dann probiert unbedingt die Wraps mit einer Füllung à la Chili con Carne. Die Nachos sorgen für einen extra Crunch im Wrap und der frische Salat ist ein toller Kontrast zu dem feurigen Hack. Statt normalem Hackfleisch könnt ihr selbstverständlich auch eine Veggie-Variante nutzen.

Das braucht ihr:
Für 4 Wraps

  • 4 Vollkorntortillas
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Hackfleisch
  • 1/2 Dose Kidneybohnen
  • 1/2 Dose Mais
  • 4 EL Schmand
  • Eisbergsalat oder Reis
  • 1 Handvoll Tomaten
  • 1 Handvoll Nachos
  • Tabasco oder Sweet Chili Soße

Und so geht's:
Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Zwiebel schälen, klein schneiden und in die Pfanne geben. Hack hinzufügen und krümelig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend Kidneybohnen waschen und zusammen mit dem Mais in die Pfanne geben. Alles kurz anbraten lassen. Mit Tabasco (Vorsicht, sehr scharf!) abschmecken.

Wraps jeweils mit einem Löffel Schmand bestreichen. Salat und Tomaten schneiden und auf den Wrap legen. Statt Salat könnt ihr übrigens auch Reis verwenden. Das macht den Wrap noch deftiger und passt ebenfalls hervorragend zu der restlichen Füllung. Anschließend Hackfleisch auf den Wraps verteilen. Zum Schluss Nachos mit den Händen zerbröseln und die Füllung damit toppen. Wrap zusammenrollen und genießen.

Tipp: Ist euch Tabasco zu scharf (so wie mir), dann könnt ihr ihn auch einfach weglassen. Verwendet stattdessen zum Beispiel eine Sweet Chili Soße. Die ist deutlich milder und verleiht dem Wrap trotzdem eine schöne Würze.

Extra-Tipp: Für echtes Quesadilla-Feeling fehlt bei diesem Wrap nur noch der Käse. Lege den Wrap auf einen Elektrogrill (hier bei Amazon*) oder in die Pfanne und warte bis der Käse geschmolzen ist.

#3 Herzhaft trifft süß: Hawaii-Wrap

Die einen hassen es, die anderen lieben es: Alles, was mit Ananas und Schinken zu tun hat, spaltet die Gemüter. Ich persönlich liebe Hawaii-Pizza oder auch -Baguettes und wollte deshalb unbedingt auch Hawaii-Wraps ausprobieren. Die sind schön saftig, wunderbar erfrischend und ihr benötigt nur wenige Zutaten.

Das braucht ihr:
Für 4 Wraps

  • 4 Vollkorntortillas
  • Eisbergsalat
  • 4 EL Frischkäse
  • 1/2 Dose Ananas
  • 6-8 Scheiben Kochschinken
  • Parmesan

Und so geht's:

Wraps mit jeweils einem Esslöffel Frischkäse bestreichen. Salat waschen, klein schneiden und auf den Wraps verteilen. Ananas abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Kochschinken ebenfalls in kleine Stücke schneiden und beides gleichmäßig auf dem Salat verteilen. Anschließend mit Parmesan bestreuen et voilà, schon ist euer Hawaii-Wrap fertig. So einfach und so lecker!

#4 Vegan: Gemüse-Wraps mit Couscous

Ihr seid auf der Suche nach einer veganen Füllung für die Wraps? Kein Problem. Es gibt unzählige Rezepte, die sich auch für Veganer eignen. Wir haben uns für ein Rezept mit buntem Gemüse und Couscous entschieden.

Disclaimer: Ihr solltet natürlich darauf achten, dass eure Tortillas ebenfalls vegan sind. In der Regel ist das aber der Fall, da der Teig aus nur aus Mehl, Öl, Wasser und Salz besteht.

Das braucht ihr:
Für 4 Wraps

  • 4 Vollkorntortillas
  • 120 g Couscous
  • 120 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • etwas Zitronensaft
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebel
  • etwas Petersilie
  • 1/2 Gurke
  • 150 g Tomaten
  • 100 g veganer Feta (z.B. von Bedda, hier bei Amazon)*

Und so geht's:
Couscous in eine Schüssel geben, mit kochend heißer Brühe übergießen, einmal umrühren und dann etwa 10 Minuten ziehen lassen. Sobald der Couscous fertig ist, etwas Tomatenmark und Zitronensaft hinzugeben, umrühren und nochmal kurz ziehen lassen. Frühlingszwiebel klein schneiden und zum Couscous geben.

Jetzt Petersilie, Gurke und Tomaten klein schneiden. Wraps bereit legen und dann mit dem Couscous bestreichen. Dann Gurke, Tomate und Petersilie drüber geben. Zum Schluss Feta zerbröseln und ebenfalls auf dem Wrap verteilen. Guten Appetit!

#5 Als Dessert: Wrap mit Banane und Honig

Auch als Dessert eignen sich Wraps ganz hervorragend. Der Klassiker sind Wraps mit Nutella und Banane. Wenn ihr die Wraps im Anschluss erwärmt, schmilzt die Schokolade und der Teig wird schön weich – einfach göttlich sag ich euch! Eine etwas ausgefallenere (und gesündere) Idee sind Wraps mit Bananen, Nüssen und Honig. Hier kommt ein einfaches Rezept.

Das braucht ihr:
Für 4 Wraps

  • 4 Weizentortillas
  • 4 EL Quark
  • Honig
  • 100 g Haselnüsse, gehackt
  • 4 Bananen

Und so geht's:
Weizentortillas in der Mikrowelle erwärmen. Jeweils mit einem Esslöffel Quark bestreichen, alternativ geht auch Joghurt. Honig großzügig auf dem Quark verteilen und Haselnuss-Stücke drüber streuen. Dann die Banane am Stück in den Wrap legen und das Ganze zu einer Rolle formen. Steht hinten noch ein Stück Wrap "ohne Banane" über, schneidet ihr dieses ab und verwendet es anderweitig.

Tipp: Zu den süßen Wraps passen natürlich auch allerlei andere Früchte. Wer mag, kann die Banane zum Beispiel klein schneiden und mit anderen Früchten wie Mandarinen, Pfirsiche oder Heidelbeeren kombinieren.

Wrap-Hack: So funktioniert das Rollen ganz einfach

Es gibt viele unterschiedliche Arten, einen Wrap zu falten. Ich selber habe mich bis vor kurzem immer schwer damit getan, es auch nur annähernd vernünftig hinzubekommen. Nun habe ich allerdings eine Methode entdeckt, die selbst mir gelingt. Und die will ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Wichtiger Tipp: Bevor ihr einen Wrap belegt, solltet ihr ihn unbedingt erwärmen! Das geht am besten in der Mikrowelle oder im Backofen. Er sollte aber wirklich nur kurz erwärmt werden, sodass der Teig schön weich und biegsam ist. So klappt das Wrap-Rollen direkt viel einfacher!

1. Sobald die Tortilla weich ist, geht es ans Falten. Platziert die Füllung mittig im Wrap und bildet damit eine Art breiten Streifen. Die Füllung darf auf der einen Seite direkt am Rand der Tortilla angesetzt werden, bei der gegenüberliegenden Seite solltet ihr zum Rand etwa 4-5 cm Platz lassen.

2. Klappt den Wrap nun dort, wo ihr den Platz gelassen habt, zur Mitte hin ein, sodass die Füllung später unten nicht mehr herausfallen kann.

3. Anschließend zuerst die eine, und dann die andere Seite zur Mitte hin einklappen und dabei mit in einer leicht rollenden Bewegung vorgehen, sodass euer Wrap am Ende rund ist. Ihr könnt hierfür ruhig ein bisschen Druck anwenden, damit nichts herausfällt.

4. Nun habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder, ihr fixiert den Wrap mit euren Händen, während ihr esst oder aber ihr nehmt euch ein Hilfsmittel hinzu. Ihr könnt den Wrap zum Beispiel mit einem kleinen Band umwickeln. Das ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch super hübsch aus.

Möchtet ihr sichergehen, dass der Wrap nach unten hin auch wirklich dicht ist, könnt ihr ihn vorher zusätzlich mit einem kleinen Stück Brotpapier umwickeln. Zum Hingucker wird euer Wrap, wenn ihr dafür ein hübsches Wachspapier verwendet (gibt's hier bei Amazon).*

Geheimtipp: Wraps in der Pfanne anbraten

Und nun, ganz zum Schluss, kommt das große Finale. Es gibt nämlich einen "Geheimtrick" mit dem die Wraps gleich viel besser schmecken. Und der lautet *Trommelwirbel*: Wraps grillen bzw. anbraten.

Bratet eure Wraps (nachdem ihr sie zusammengeklappt habt) kurz in einer Pfanne ohne Öl von beiden Seiten an. Noch besser funktioniert das Ganze mit einem Kontaktgrill.

> Einen gut bewerteten Kontaktgrill gibt es hier bei Amazon*

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Das Anbraten bzw. Grillen bewirkt zum einen, dass der Teig knuspriger wird und zudem schön warm ist. Und zum anderen schmilzt der Käse durch die Hitze (soweit in den Wraps vorhanden). Und glaubt mir, das schmeckt einfach göttlich und hebt eure Wraps auf ein anderes Level.

Besonders gut zum Grillen eignet sich von unseren Rezepten zum Beispiel die Chicken-Avocado-Variante oder auch der Hawaii-Wrap. Probiert es unbedingt mal aus!

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