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Frauen und Pornos: Darauf stehen wir wirklich

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 11. November 2018
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Sinnlichkeit und Erotik - das ist bekanntlich reine Geschmackssache. Der eine mag es dreckig und direkt, der andere steht eher auf wild romantisches Kopfkino. Dass Frauen jedoch nur auf Letzteres stehen, ist ein Irrglaube.

Ja, auch Frauen mögen Pornos. Ein keuscher Kuss in einer Rosamunde Pilcher Schmonzette holt auch uns Frauen nicht hinter dem Ofen hervor, geschweige denn, dass wir dadurch auch nur ansatzweise in Wallung geraten würden. Aber und das verwundert uns jetzt auch nicht - wenn es um Porno und Erotik geht, ticken Frauen doch definitiv anders als Männer.

Das ergab zumindest die Auswertung aller Suchanfragen des Streaming-Dienstes Pornhub.com. Die weltweit größte Pornowebsite veröffentlicht nämlich jährlich Informationen zum Nutzerverhalten. Was wird besonders oft gesucht? Wer sucht was? Und siehe da: Zum einen interessieren sich immer mehr Frauen für schmutzige Sexfilmchen. Zum anderen war die mit Abstand häufigste Suchanfrage 2017 "Porn for women", also Pornos speziell für Frauen. Und dieser Top-Suchbegriff steigerte sich im Laufe des Jahres um ganze 1.400 Prozent.

Ein Ergebnis der Auswertung überrascht aber: Entweder suchten Frauen nach explizit frauenfreundlichen Pornos - oder aber nach dem genauen Gegenteil und somit nach explizit frauenverachtenden Kategorien.

Frauen suchten am meisten nach diesen frauenfreundlichen Kategorien:

  • Lesbian (Lesbisch)
  • Threesome (Dreier)
  • Big Dick (gut bestückte Hauptdarsteller)


Die Top 3 frauenverachtenden Kategorien, nach denen gesucht wurde:

Mehr als "Warum liegt hier eigentlich Stroh?"

Insgesamt zeigt die Analyse von Pornhub.com, dass Frauen sehr wohl Lust auf Pornos haben, aber nicht unbedingt auf die Art Erotik, die Männer anturnt. Frauen sind selbstbewusster geworden und konzentrieren sich mehr auf ihre eigene Lust. Und sie wissen recht genau, was ihnen gefällt. Die gleichen Pornos und Sexthemen wie Männer? Genau das wollen Frauen nicht! Klischeehaft heißt es ja gerne mal: Frauen wollen "was mit Handlung". Und wenn das heißt, dass es um mehr als so inhaltslose Dialoge wie "Warum liegt hier eigentlich Stroh?" geht, dann stimmen wir da gerne zu.

Das Problem: Die meisten klassischen Pornos sind auf den Geschmack von Männern und rein aus der Sicht der Männer gedreht. Die Frau ist das Objekt der Begierde und wird angemacht und genommen. Das kann zwar auch für Frauen hot sein, muss es aber nicht. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum immer noch auf drei männliche Pornokonsumenten nur ein weiblicher kommt, wie die Umfrage von Pornhub.com bestätigt. (Wobei es mittlerweile echt viele Frauen gibt, die wirklich gute Pornos drehen, wie beispielsweise die Regisseurin Erika Lust!)

Ein weiterer wichtiger Grund ist aber sicherlich auch folgender: ​Männer lieben es visuell und schauen sich deshalb gerne Sexfilmchen an. Und Frauen? Nun, die brauchen nicht unbedingt immer einen visuellen Reiz. Manchmal tut es eben auch das Kopfkino.

Es lebe das schmutzige Kopfkino!

Meist wird uns Frauen ja nachgesagt, dass wir "erstmal in die richtige Stimmung kommen müssen", um in Fahrt zu kommen. Und diese Stimmung ist nun mal sehr von individuellen Vorlieben abhängig. Wichtig ist genau deshalb die eigene Fantasie, die aus einer Situation eben das zaubert, was einen als Frau anmacht. Denn dann können wir unser schmutziges Kopfkino anwerfen und los geht's. Auch wenn das klischeehaft klingt, so ist doch sicher was dran an der These. Sex ist auch Kopfsache - gerade bei uns Frauen. Und damit ist nicht gemeint, dass wir verkopft und prüde sind, sondern eben unsere schmutzige Fantasie, die unsere Lust entfacht.

Erotische Geschichten: Weil Sex im Kopf beginnt

Was Frauen genau anmacht, dieser Frage wollte auch Femtasy-Gründerin Nina Julie Lepique auf den Grund gehen. Für ihre Internetseite mit erotischen Hörgeschichten hat sie deshalb mit über 1.500 Frauen über die weibliche Sexualität gesprochen und Workshops durchgeführt. Die intimsten Fantasien, die bei den meisten Frauen gut ankamen, wurden dann in erotische Geschichten umgewandelt.

'Femtasy' ist kein typisches Erotikportal. Hier bekommt man keinerlei nackte Haut oder explizite Szenen zu sehen - viel besser: Man bekommt sie zu hören! Geboten bekommt die emsige Lauscherin kurze Hörgeschichten mit jeder Menge sexueller Energie und fantasievollen Handlungen. Und zwar weiß Gott mehr als "rein raus".

Neugierig geworden? Jetzt bei Femtasy reinhören!

Hier kannst du zum einen kostenlos den erotischen Geschichten probe-lauschen und wenn es dir gefällt, ein Abo abschließen. Das kostet normalerweise 9,99 Euro im Monat. Wir haben für euch aber einen Rabatt-Code, mit dem ihr 65 Prozent bei eurem ersten Monat spart: goFemtasy65 - damit seid ihr für 3,49 Euro dabei. Jetzt hier testen und 65% sparen.

Du bist die Protagonistin in deiner eigenen Story

Das Schöne: Im Mittelpunkt einer jeden Geschichte steht die Hörerin selbst, denn der Sprecher spricht sie direkt an. So wird man beim Lauschen zur Protagonistin in seinem eigenen Sexfilm. Die Sprecher flüstern einem geradezu schmutzige Dinge ins Ohr. Damit das authentisch klingt, werden die Aufnahmen von den Sprechern jeweils bei sich zuhause gemacht und nicht in einem sterilen Tonstudio. So fühlt man sich ganz so, als säße der oder die Sprecherin direkt neben einem und würde einen verführen.

Auch thematisch kann man ganz allein bestimmen, welche Form von Erotik man sich ins Ohr holt. Zum einen, weil man nicht nur die Inhalte mitbestimmen kann, also welches Thema die erotische Geschichte haben soll, sondern auch, weil man wählen kann, welche Stimme einem die kleinen Versautheiten ins Ohr flüstert. Soll es ein Mann tun oder eine Frau? Und wie soll die Stimme klingen? Soll der Sprecher eher ruhig sprechen oder beim Lesen stöhnen und wild sein?

Auch wie hart es zur Sache gehen soll, bestimmst allein du. Und da geht so einiges: Von romantisch bis wild und dirty, von Sex mit mehreren, Analsex oder auch einfach nur dem Prickeln der ersten Berührung.

Übrigens: Femtasy ist jugend- und datenschutzkonform. Bestimmte wildere Gangarten bekommt ihr nur ab (nachweislich) 18 Jahren auf die Ohren.

Unser Fazit: Auch wenn man von sich selbst sagt, man sei "nicht so der Typ für Pornos", die sexy Sprachnachrichten haben uns echt überzeugt.

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