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Laut Psychologen: So viele "große Lieben" haben wir im Leben

von Fiona Rohde Erstellt am 29. April 2020
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Von wegen, es gibt nur die eine große Liebe im Leben. Glaubt man Psychologen gibt es genau 3 Lieben, die uns in unserem Leben begegnen. Wir erklären euch, was es damit auf sich hat.

Werde ich der großen Liebe begegnen? Trifft jeder von uns im Laufe seines Lebens genau eine große Liebe oder gibt es mehrere? Allen Skeptikern und einsamen Herzen sei jetzt gesagt: Drei große Lieben können wir im Laufe der Zeit treffen.

Dabei geht es aber bei der Zahl 'drei' nicht unbedingt um die Anzahl, sondern um die Arten von großen Liebesbeziehungen. Sozialpsychologen sagen nämlich, dass es exakt drei Arten der großen Liebe in unserem Leben gibt. Jede von ihnen ist anders und hat eine andere Bedeutung für unsere Entwicklung.

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Diese Art Liebe und Beziehung erwartet uns alle im Leben. Jede von ihnen ist einzigartig und besonders.

1. Die erste große Liebe

Ja, die erste große Liebe ist etwas ganz Besonderes. Wir vergessen sie meist nie, dabei sind wir meist noch jung und ohne jede Erwartungshaltung. Denn womit sollten wir unseren Liebsten auch vergleichen? Alles ist schließlich neu und aufregend. Der erste Kuss, das erste Mal.

Und noch etwas ist einzigartig an dieser ersten großen Liebe: Wir denken wirklich, dass sie für immer und ewig ist. Leider ist sie das nicht, weil wir oft noch jung und formbar sind. Wir legen Wert auf die Meinung anderer und lassen uns beeinflussen - auch in Liebesdingen.

Laut Psychologen ist das Besondere an dieser Liebe, dass wir unser Gegenüber anhimmeln und idealisieren wollen. Auch das tun wir danach so in der Form nicht mehr.

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2. ​Die zweite große Liebe

Nach der schmerzlichen Trennung von unserer ersten großen Liebe sind wir deutlich vorsichtiger. Schließlich haben wir gemerkt, dass eine Beziehung scheitern kann und wie weh eine Trennung tut. ​

Die zweite große Liebe ist auch in anderer Hinsicht neu: Beide Partner sind gleichberechtigter, wissen eher, was sie wollen und was nicht, als das bei der ersten Liebe der Fall war. Und das sorgt natürlich auch für Diskussionen und Zoff.

Wir sind jetzt deutlich kritischer geworden, diskutieren mehr, sind meinungsfreudiger und auch leidenschaftlicher in vielen Beziehungsdingen. Oftmals sind wir verkopfter, wollen den anderen ändern, versuchen an der Beziehung zu arbeiten, statt einfach nur glücklich zu sein.

Und so halten wir nicht selten an der Partnerschaft fest, obwohl es längst zu spät ist. ​Doch auch das lernen wir meist hier: Zu erkennen, wann man einen Schlussstrich ziehen muss.

Psychologen sagen über diese zweite große Liebe (die uns durchaus mehrfach begegnen kann, bis die dritte große Liebe kommt): Wir lernen in dieser Art der Beziehung sehr viel über uns und unsere Art Beziehungen zu führen. Sie ist deshalb sehr wichtig.

Danach wissen wir, wer uns glücklich macht und wer nicht, was wir brauchen, welche Art Nähe und Distanz für uns richtig ist. Eine lehrreiche Liebe sozusagen.

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3. ​Die dritte große Liebe

Kommen wir zur dritten großen Liebe. Sie ist die, bei der wir wissen: Hier wollen wir bleiben. Und zwar für immer. Wir können uns ganz viel mit diesem Partner vorstellen. Zusammen wohnen, heiraten, Kinder bekommen.

Dabei ist diese Liebe auch oft eine, bei der wir Kompromisse eingehen. Denn sie erwischt uns nicht mit Haut und Haar auf den ersten Blick, sondern wir begreifen erst nach einer gewissen Zeit, dass es einfach passt. ​

Unser Partner ist vielleicht gar nicht so, wie unsere Idealvorstellung von ihm und auch die Liebe ist anders. Aber, und das ist das Entscheidende: Sie fühlt sich einfach gut und richtig an.

Wir spüren, dass wir angekommen sind, das wir am richtigen Ort zur richtigen Zeit sind. Ohne viel Drama, Tränen und Diskussionen. Sondern einfach so. Und diese dritte Liebe sollte man festhalten - für immer.

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