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Schau mir in die Augen, Kleines! So pflegt man müde Augen richtig

von Ga-Young Park Veröffentlicht am 15. November 2016
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Keine Lust mehr auf Kommentare wie "Du siehst aber müde aus"? Dann helfen diese Tipps & Tricks.

Unsere Augenpartie ist ein echtes Sensibelchen. Pflegefehler nimmt sie schnell krumm und ab einem gewissen Alter verrät sie nur zu gern unser echtes Alter. Außerdem lässt Sie uns auch ganz schnell alt aussehen, wenn wir mal wieder zu wenig Schlaf bekommen haben. Damit die empfindliche Augenpartie möglichst lange schön bleibt und müde Augen keine Chance haben, braucht sie die richtige Pflege. Wir erklären, worauf es dabei ankommt.

Empfindlich und dünnhäutig: die Augenpartie

Die Haut um unsere Augen ist bis zu dreimal dünner als die restliche Gesichtshaut. Außerdem verfügt sie über weniger festigende Kollagenfasern und geschmeidig machende Talgdrüsen. Kein Wunder also, dass die Zeichen der Hautalterung - allen voran Augenfalten und schlaffe Augenlider - sich hier als erstes zeigen.


​Weil sie an Dicke nicht mit der restlichen Gesichtshaut mithalten kann, werden an der Augenpartie besonders schnell die darunter liegenden Blutgefäße sichtbar. Sobald unser Stoffwechsel etwas ins Trudeln kommt (zu wenig Schlaf, zu viele Überstunden, ein Glas Wein zu viel ...), blicken uns im Spiegel ganz schnell kleine, müde Augen, geschwollene Lider oder sogar dunkle Augenringe entgegen. Die richtige Pflege hilft dann, die Beauty-Makel rund um die Augen ganz schnell wieder loszuwerden.

Was hilft gegen Augenfalten

Unsere Augenpartie braucht spezielle Pflege, um so lange wie möglich straff und glatt zu bleiben. Nur eine Tages- oder Nachtcreme tut es leider nicht - sie sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als Augenpflege ungeeignet. Eine normale Gesichtscreme kann sogar die empfindliche Augenpartie reizen. Die meisten enthalten zum Beispiel Duftstoffe, auf die bei Augenpflege verzichtet wird. Auch Konservierungsmittel, Alkohol oder ätherische Öle könnten die empfindliche Haut um die Augen irritieren.

Viele Gesichtscremes enthalten außerdem so genannte 'kriechende' Öle, damit sie sich gut verteilen lassen. Gelangen diese auf die Augenpartie, 'kriechen' sie früher oder später ins Auge, wo sie Brennen und Rötungen auslösen können.

Die besten Wirkstoffe gegen Augenfalten

Wenn schon Spezialpflege für die Augen - was sollte dann drin stecken? Auf jeden Fall Feuchtigkeit, denn sie ist die Grundlage für geschmeidige, straffe Haut. Als Feuchtigkeitsspender eignen sich Hyaluronsäure, Aminosäuren oder pflanzliche Zusätze wie Aloe Vera und Gurke. Eine Augenpflege, die auch nachts zum Einsatz kommt, sollte auch Lipide, also Fette, enthalten. Nur Frauen mit besonders öliger Haut können auch dann zu ölfreien Gels greifen.

Besonders wertvolle Lipide spenden pflanzliche Öle wie Nachtkerzen-, Traubenkern- oder Weizenkeimöl. Spezielle Wirkstoffe, die z.B. Elastizitätsverlust oder oxidativem Stress in den Hautzellen vorbeugen, können ebenfalls in der Augenpflege stecken.

Peptide wirken zum Beispiel straffend, Vitamin C und E sowie grüner Tee Extrakt antioxidativ. Braucht die Haut vor allem Feuchtigkeit, kommen zum Beispiel Extrakte von Litschi, Wassermelonen oder der Rose von Jericho ins Spiel. Pflanzliche Extrakte (z.B. aus Ginseng oder Magnolie) können Schwellungen und Augenringe verringern. Coenzym Q10 fördert den Energiestoffwechsel der Zellen und stärkt damit die sensible Haut rund um die Augen.

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Ja oder nein? UV-Filter für die Augen

Beim Thema Lichtschutzfilter in Augencremes gehen die Meinungen der Experten auseinander. Die einen plädieren dafür, die sensible Augenpartie nicht ganzjährig mit chemischen UV-Filtern zu belasten. Andere argumentieren, dass Produkte mit physikalischen Filtern durchaus Sinn machen. Um Irritationen zu vermeiden, verzichten jedoch noch viele Hersteller darauf, ihren Augencremes UV-Filter beizumengen.

Augenpflege richtig auftragen

Rubbeln und Reiben sind in der Augenpartie noch mehr tabu als im Rest des Gesichts - die empfindliche Haut reagiert auf grobe Umgangsformen gern mit Rötungen und schnellerer Faltenbildung. Wir empfehlen diese Technik - morgens und abends: Tragen Sie drei Cremetupfen auf - einen unterhalb der Braue, einen am Außenwinkel des Auges und einen unterhalb des Auges. Klopfen Sie die Creme dann sanft mit dem Ringfinger ein.

Das tut der Augenpartie sonst noch gut

Wer zwar fleißig cremt, aber zu wenig schläft, unter Dauerstress steht oder raucht, bekommt am Ende leider nur ein mittelmäßiges Ergebnis. Denn unsere Augenpartie reagiert empfindlich auf schädigende Einflüsse von außen. Auch Flüssigkeitsmangel kann Augenfalten verstärken. Mit ausreichender Nachtruhe und einem gesunden Lebensstil tut ihr eurem Körper im Allgemeinen und der Augenpartie im Besonderen etwas Gutes. Kommt dann noch eine gute Augenpflege hinzu, sind euch viele schöne Augenblicke sicher.

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