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Psychische Gewalt: Erkenne die wichtigsten Anzeichen

von Fiona Rohde Erstellt am 14. August 2020
Psychische Gewalt: Erkenne die wichtigsten Anzeichen© rawpixel

Psychische Gewalt ist eine subtile Form der Misshandlung - mit mindestens so verheerenden Folgen wie körperliche Gewalt. Dennoch gestehen sich viele Opfer ihre Situation nicht ein. Hier die wichtigsten Anzeichen.

Die Fakten und Zahlen der letzten Jahre zum Thema Femizid sind erschreckend: Frauen sind oft Opfer abscheulicher Gewalt, die in den meisten Fällen von denen begangen wird, die sagen, dass sie sie lieben. Tatsächlich werden mehr als die Hälfte der Femizide von gewalttätigen Männern begangen, die mit dem Opfer durch irgendeine Beziehung verbunden sind, egal ob es sich um Ehemänner oder Familienangehörige, Freunde oder Ex-Freunde handelt.

Die Ende 2019 erschienene Bundeskriminalstatistik zu Partnerschaftsgewalt besagt, dass statistisch gesehen in Deutschland jeden zweiten bis dritten Tag ein Mann seine Partnerin oder Ex-Partnerin tötet.

Die Art der Gewalt, der Frauen ausgesetzt sind, ist jedoch nicht nur körperlicher Natur: Es gibt eine andere Form der Misshandlung, die subtiler und daher weniger sichtbar ist, nämlich die psychische. Und diese Art der Gewalt ist deshalb so perfide, weil sie sehr oft nicht als solche erkannt oder aus Scham verheimlicht wird. Und: Sie findet meist hinter verschlossenen Türen statt.

Tatsächlich gibt es viele Menschen, die in toxischen Beziehungen leben und sich dessen gar nicht bewusst sind. Was von außen gesehen völlig unerklärlich scheint, hat psychologische Gründe. Denn die Taktik von psychischen Gewalttätern ist extrem manipulativ. Sie beginnt unmerklich und zieht das Opfer mehr und mehr in einen Sog nach unten und nimmt ihm jedes Selbstwertgefühl. Und: Täter suchen sich bewusst Opfer aus, die ihren Taktiken wenig entgegensetzen können.

Da die Mehrzahl der Taten von Männern ausgeht, schreibe ich in der Folge in diesem Artikel Täter und Partnerin. Das soll und darf natürlich nicht suggerieren, dass es nicht auch Fälle psychischer Gewalt gibt, die Frauen an Männern, Männer an Männern und Frauen an Frauen ausüben. Das sollte klar sein.

Damit ihr selbst erkennen könnt, ob ihr oder jemand anderes psychischer Gewalt durch den Partner ausgesetzt ist, findet ihr hier im Folgenden einige nützliche Informationen über die Taktik und typische Verhaltensweisen der Täter.

Dazu findet ihr hier Tipps, wie ihr aus einer Beziehung mit psychischer Gewalt herauszukommen könnt. Wichtig ist: Sucht euch Hilfe und findet einen Weg aus der toxischen Beziehung. Je schneller, desto besser.

Bist auch du Opfer psychischer Gewalt? Wichtige Anzeichen

Um zu verstehen, dass man ebenfalls dem emotionalen Missbrauch durch seinen Partner ausgesetzt ist, sollte man zum einen auf die klassischen Parameter einer guten Beziehung achten. Wie geht der Partner mit dir um? Respektiert er dich als Person? Geht auf deine Wünsche und Bedürfnisse ein?

Oft ist es jedoch einfacher, die Situation andersherum zu analysieren. Also nicht das abzufragen, was man von einer Beziehung erwartet (denn hier belügen sich die Opfer meist selbst), sondern gewisse Verhaltensweisen zu kennen, die typisch sind für die Täter.

Es gibt einige klassische Verhaltensweisen, die als psychische Gewalt eingestuft werden, die vielleicht nicht jedem bewusst sind. Vor allem nicht, wenn man sich bereits in einer solchen manipulativen Beziehung befindet. Sie zu erkennen ist ein erster wichtiger Schritt für die Opfer.

Denn wer sich klar darüber ist, in welcher ungesunden Situation er sich befindet, wird auch erkennen, dass er Hilfe braucht, um aus diesem Teufelskreis zu entkommen. (Hilfsangebote und wichtige Infoseiten findet ihr weiter unten).

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Typische Szenarien bei psychischer Gewalt

1. Kontinuierliche Abwertung

Wer psychische Gewalt ausübt, folgt meist einem simplen Muster, es beginnt bereits mit der Abwertung des Gegenübers. Zusätzlich neigen Opfer psychischer Gewalt dazu, alle Dinge erklären zu wollen, um das Verhalten des gewalttätigen Partners zu entschuldigen. Oder auch ganz typisch: Die Schuld bei sich selbst zu suchen.

Das klingt absurd, aber das hat einen simplen Grund. Denn der Gewalttäter übt kontinuierlich Druck aus, und zwar indem er seine Partnerin abwertet. Das beginnt vielleicht mit Kritik an Kleidung oder Make-up, geht dann aber schnell weiter hin zu schweren und verunglimpfenden Beleidigungen der Person, ihrer Arbeit, ihrer Art zu leben oder mit anderen zu interagieren.

Diese kontinuierliche Kritik und Demütigung, völlig frei und unbegründet, empfindet das Opfer leider meist als wahr und fängt an, an sich selbst und dem eigenen Selbstwert zu zweifeln.

Das Ziel des Täters: Dass sich die Partnerin selbst klein und unzulänglich fühlt und sie so in eine zunehmende Abhängigkeit zu ihm gerät. Denn das Opfer selbst, soll sich verunsichert und demontiert fühlen und glauben es sei schuld daran, dass es immer wieder zu Streit und Wutausbrüchen kommt in der Beziehung.

2. Taktik des Schweigens

Jemanden mit Nichtbeachtung und Schweigen zu strafen, ist ebenfalls ganz typisch für psychische Gewalt in einer Partnerschaft. Die Stille sorgt dafür, dass sich die Partnerin unzulänglich und schuldig fühlt, ohne zu wissen, was sie getan hat. Gleichwohl denkt sie ganz klar, dass sie es ist, die einen Fehler gemacht haben muss. Getrieben vom Wunsch, dass der Partner wieder versöhnlich und nicht mehr wütend ist, versucht sie alles, um ihn wieder gnädig zu stimmen.

Gleichgültigkeit und Nichtkommunikation verursacht Angst, Unbehagen und tiefe Unsicherheit: Es ist ein perfides Mittel für den Täter, sein Opfer zu dominieren und zu manipulieren.

3. Passiv-aggressives Verhalten

Passiv-aggressives Verhalten ist ebenfalls extrem manipulierend und daher ganz klassisch bei psychischen Gewalttätern. Um die Partnerin zu dominieren, hält der Täter sie in ständiger Unwissenheit. Durch zweideutiges und unklares Verhalten wird sie ständig verunsichert. Seine Laune, die er nie klar zeigt, sondern nur andeutet, entscheidet über Gedeih und Verderb. Und das tagtäglich.

Halbe Sätze, grundlose irritierende Töne, Gleichgültigkeit, schlechte Laune und eine aggressive Mimik und Gestik: Dies sind alles Wege, um die Partnerin zu verunsichern bzw. sie glauben zu lassen, sie sei verantwortlich dafür und habe wieder mal etwas falsch gemacht.

Auch in diesem Fall ist das Ergebnis dasselbe: Die betroffene Frau fühlt sich schuldig und unsicher, sie zweifelt an sich selbst und ihrer Wahrnehmung. Für den Täter ein gutes Mittel, um ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbstsicherheit weiter zu untergraben. So hat sie ihren Alltag immer weniger unter Kontrolle und gerät immer mehr in Abhängigkeit von ihrem Partner.

Auch lesen: Häusliche Gewalt: Wenn der Partner der Täter ist

4. Das Spiel des Opfers

Ein weiteres, ganz typisches Verhaltensmuster ist es, dass der Täter das Opfer mimt. Egal, was an Unstimmigkeiten aufkommt, die Partnerin wird als die Schuldige hingestellt. Der Täter selbst stellt sich als leidend und falsch behandelt dar.

Das Ziel ist wieder ganz klar das eine: Der Täter will die Situation in der Hand haben und sein Gegenüber weiter diskreditieren, sodass es sich komplett unfähig fühlt. Denn es ist leider so, dass dieses perfide Verhalten dazu führt, dass das Opfer auch selbst daran glaubt, die Schuldige zu sein und alles dafür tut, um das Vertrauen und die Zuneigung des Täters wiederzuerringen.

5. Gaslighting

Gaslighting bezeichnet ebenfalls eine ganz klassische Methode psychischer Gewalt. Hier wird das Opfer derart geschickt manipuliert, dass es an seiner eigenen Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit zweifelt.

Der Täter stellt immer wieder Situationen her, in denen scheinbar klar ist, dass die Frau sich komplett irrt, die Situation falsch einschätzt, Dinge sieht oder hört, die gar nicht existent sind. Auch Erinnerungen werden als nicht richtig und komplett erdacht hingestellt. Bis die Frau selbst glaubt, verrückt zu werden.

Derart verunsichert ist sie kaum mehr in der Lage, ihren normalen Alltag zu gestalten. Der Täter selbst zeigt sich verständig und suggeriert dem Opfer, dass nur er allein (als "Held") helfen kann. Und wieder ist die Frau da, wo er sie haben möchte: In totaler Abhängigkeit zu ihm UND abgeschottet von der Außenwelt. Denn derart verunsichert trauen sich viele Opfer nicht mehr, sich anderen anzuvertrauen. Ein Teufelskreis.

Mehr dazu: Gaslighting als psychische Gewalt: Daran merkst du, dass dein Partner dich manipuliert

6. Extreme Eifersucht

Viele Täter, die ihre Partnerin oder Ex-Partnerin psychisch misshandeln, leiden unter extremer Eifersucht. Und zwar ohne, dass es einen triftigen Grund oder Anlass dazu gibt. Die Täter sind besessen von ihrer Eifersucht. Der Täter glaubt, er könne Macht auf seine Partnerin ausüben, indem er sie nicht als Frau, sondern als sein Eigentum betrachtet.

Konkret zeigt er seine extreme Eifersucht in übertriebenen Reaktionen und obsessiven Verhaltensweisen, die das Leben mit ihm unmöglich machen. Die Frau wird dadurch zusehends manipuliert, weil sie sich schuldig fühlt und versucht, alles dafür zu tun, damit der Partner nicht wieder ausrastet und wütend wird.

Ähnliches Thema: Tipps: Das solltet ihr tun, wenn euer Freund extrem eifersüchtig ist

Im Video: Nachgefragt: Eifersucht in der Beziehung - ab wann ist es krankhaft?

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7. Misskredit von Menschen in der Nähe des Partners

All diese manipulativen Techniken funktionieren leider deshalb immer wieder, weil die Täter zusätzlich dafür sorgen, dass das Opfer sozial isoliert ist. Nur so können sie ihre Masche durchziehen. Ohne eine Vertrauensperson ist ihnen die Frau hilflos ausgeliefert. Niemand, der von außen seine Meinung zur Situation abgeben kann, alles wird nur zwischen Täter und Opfer besprochen.

Die soziale Isolation schafft der Partner, indem er den Bekannten-, Freundes- und Verwandtenkreis nach und nach diskreditiert. "Schau her, alle sind böse zu dir und wollen dir nichts Gutes gönnen, nur ich bin bei dir und dir nah." Hat die Frau dann irgendwann niemanden mehr, dem sie sich anvertrauen kann, nimmt die psychische Gewalt immer mehr zu. Eine neutrale Sicht und Hilfe von außen ist jetzt durch den Täter bewusst ausgeschaltet.

8. Kontinuierliche Bedrohungen und Erpressung

Als ob das nicht genug wäre, kommt es oft zu expliziten Bedrohungen, die die Situation noch weiter verschärfen und die Frau in völlige Verzweiflung stürzen. Nachdem der Partner alle vorherigen Taktiken umgesetzt hat, kann er sich seiner Macht voll und ganz sicher sein: Die Frau fühlt sich unsicher und völlig verloren, sodass sie seinen Erpressungen und Bedrohungen nichts entgegenzusetzen hat.

Da sie denkt, dass sie wertlos und unfähig ist, kann sie sich kaum wehren. Zumal sie komplett abhängig ist von ihm, sonst keine sozialen Kontakte mehr besitzt und Angst davor hat, allein zu sein. Droht ihr der Partner, geht sie also darauf ein, um seiner schlechten Laune, seinen Attacken und seiner Aggression zu entgehen.

Gibt es gemeinsame Kinder in der Beziehung oder Ehe, gibt es natürlich ein massives Druckmittel auf die Frau. Sie zu verlieren oder ihnen den Vater zu nehmen, die Familie zu zerstören und auch die Tatsache, dass er den Kindern etwas antun könnte oder sie auch nur Zeuge der häuslichen Gewalt werden: All das übt einen enormen Druck auf das Opfer aus. Das ist dem Täter natürlich bewusst und nicht selten werden Kinder bewusst als Druckmittel benutzt.

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Narzissten: Manipulation und emotionaler Missbrauch

In den meisten Fällen leiden Menschen, die psychisch gewalttätig werden, an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Oftmals haben sie in ihrer Kindheit ein emotionales Trauma erlitten oder kein stabiles Umfeld und keine wirkliche Bezugsperson gehabt. So sind sie dann im Erwachsenenalter nicht in der Lage, eine gesunde Beziehung aufzubauen. Ein resepktvoller Austausch von Liebe, Zuneigung und Vertrauen ist mit ihnen nicht möglich.

Oftmals suchen sich Narzissten bewusst Partnerinnen, die sensibel und eher unsicher sind, gleichzeitig aber aufmerksam und mitfühlend genug, um auf die Wünsche des Narzissten einzugehen. Aufgrund ihrer mitfühlenden Art gehen sie ihm leicht in die Falle. Es sind leider zwei Charaktere, die für die Zwecke des Täters perfekt passen. Für die Partnerinnen ist die Bindung an den narzisstischen Typen jedoch extrem toxisch und selbstzerstörerisch.

Mehr dazu: Narzissmus in der Beziehung: Wie du ihn erkennst und richtig handelst

Tipps, um psychischer Gewalt zu entgehen

Um aus der ungesunden Situation psychischer Gewalt herauszukommen, braucht man zunächst einmal das Bewusstsein, dass man in einer gefährlichen Beziehung steckt. Denn letztlich wird man keinen Menschen ändern oder gar heilen, der psychische Gewalt an einem Partner ausübt. Das muss dem Opfer klar sein. Oftmals bleiben die Frauen, weil sie glauben, dass sie ihren Partner retten oder ändern können. Aber ohne eine tiefer gehende Therapie wird das nicht ansatzweise funktionieren.

Das einzig Richtige, was das Opfer von emotionalem Missbrauchs tun kann, ist, die betreffende Person zu verlassen. Da die Opfer jedoch meist schon psychisch arg angeschlagen sind und weder die Kraft noch die sozialen Kontakte haben, die Hilfe bieten könnten, ist das ein extrem schwerer Schritt für sie.

Deshalb ist es wichtig, dass sie erst einmal die Situation erkennen und es dann schaffen, eine außenstehende Person um Hilfe zu bitten. Denn diese Unterstützung brauchen die Opfer unbedingt. Wer sich überwindet und den Mut aufbringt, sich einer (ehemals) nahestehenden Person anzuvertrauen, einem Verwandten, einer Selbsthilfsgruppe oder anderen professionellen Hilfsangeboten, der hat einen wichtigen Schritt getan und kann extrem stolz auf sich sein. Es ist kein Zeichen von Schwäche, der unhaltbaren Situation entfliehen zu wollen.

Hier sind einige Tipps, die helfen können, aus einer Situation psychischer Gewalt herauszukommen:

  • Mach dir klar, dass du ein Problem hast. Der erste Schritt besteht zweifellos darin, das Problem nicht weiter schönzureden, sondern sich einzugestehen, dass man in einer Situation steckt, die sich ohne aktiv zu werden, nicht ändern wird. Und die extrem schädlich für einen ist.
  • Wende dich an Menschen, denen du vertraust, und erzähle ihnen von deinem Martyrium. Alleine sich jemandem mitteilen zu können, dürfte für viele Opfer unfassbar erleichternd sein. Denn Opfer psychischer Gewalt sind es gewohnt, alle Schuld ständig auf sich zu nehmen. Und hier können sie das erste Mal klar merken, dass sie absolut keine Schuld trifft.
  • Wichtigster Schritt: Brich den Kontakt zum Täter ab, bring dich möglichst schnell und dauerhaft aus der Situation heraus. Mach dir klar: Es gibt kein Zurück. Ein Mann, der psychische Gewalt auf dich ausübt, kann dich niemals glücklich machen und dich auch nicht lieben. Mit der Hilfe der richtigen Leute kannst du auch diesen Schritt tun.
  • Versuche, dich auf dich selbst und deine Bedürfnisse zu besinnen. Jetzt bist alleine du wichtig. Nur das zählt. Gedanken an den Partner, der scheinbar leidet und einen zurückwill, sollte man nicht aufkommen lassen. Denn der Täter möchte einen natürlich zurück in seine Macht.
  • Arbeite an deinem Selbstwertgefühl: Lerne dich daran zu erinnern, was du wert bist, was du alles in deinem Leben geschafft hast und welche Projekte du in Zukunft erreichen möchtest. Nimm Zettel und Stift und schreib auf, was an dir liebenswert ist und was du alles kannst. Du bist kein Versager und nicht schlecht oder böse, auch wenn man dir das sehr lange eingeredet hat. Das hört sich vielleicht simpel an, aber das Schreiben auf Papier hilft, sich besser auf Aspekte zu konzentrieren und Gedanken Substanz zu verleihen, um sie realer und konkreter zu machen.
  • Versuche dein Leben zu ordnen und optimistisch in die Zukunft zu blicken. Auch, wenn du emotional noch gefangen bist und plötzlich wieder alleine. Mach dir klar: Es kann nur aufwärtsgehen, wenn du dich nicht weiter manipulieren lässt.

Hilfe für Betroffene psychischer Gewalt

Wenn du oder jemand, den du kennst, Opfer psychischer Gewalt geworden ist, findest du Hilfe und Unterstützung beim Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland.

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" erreichst du unter der Rufnummer 08000 116 016 an 365 Tagen im Jahr, zu jeder Uhrzeit, anonym und kostenlos. Dolmetscherinnen helfen bei sprachlichen Barrieren.

Oder du nutzt die Telefonseelsorge, die rund um die Uhr unter 0800 111 0111 oder 0800 111 0222 erreichbar ist.

Hier finden Opfer wichtige Infos und Kontaktstellen auf der Seite der Polizei.

Hier findest du Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser in deiner Nähe. (Frauenhauskoordinierung: www.frauenhauskoordinierung.de, bff: www.frauen-gegen-gewalt.de)

Wichtige Infos gibt es auch bei Opferhilfeorganisationen wie: WEISSER RING e.V. (www.weisser-ring.de oder über das Opfertelefon des Weissen Ring e.V. unter Tel.: 116 006)