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Stillen oder Flasche? Oder beides? 5 Dinge, die du darüber wissen solltest, bevor dein Baby da ist

von gofeminin Erstellt am 27.05.21 um 11:10
Stillen oder Flasche? Oder beides? 5 Dinge, die du darüber wissen solltest, bevor dein Baby da ist © MAM Babyartikel GmbH, D-Scheeßel

Bereits in der Schwangerschaft machen sich viele Frauen Gedanken darüber, wie das mit dem Stillen funktionieren wird. Wir wollen euch deshalb das Wichtigste zum Stillen, Muttermilch und der Flasche erklären – damit ihr beruhigt und bestens vorbereitet ins Abenteuer Baby starten könnt.

Muttermilch ist die beste Ernährung für ein Baby. Denn sie ist immer ideal auf seine Bedürfnisse angepasst, stets verfügbar und super gesund. Außerdem hat sie den großen Vorteil, dass sie völlig umsonst ist und man sie immer dabeihat.

Für viele Frauen steht deshalb fest, dass sie ihr Baby unbedingt stillen möchten. Manche Frauen möchten sich die Option offenhalten und das Stillen mit der Flaschenfütterung kombinieren. Andere Frauen wissen wiederum, dass sie ihre Kinder vorzugsweise mit der Flasche füttern möchten - das funktioniert mit abgepumpter Muttermilch oder Pre-Nahrung gleichermaßen gut.

Aber kann man sein Baby stillen und ihm auch die Flasche geben? Worauf sollte man achten, wenn man beides verwenden möchte? Oder muss man sich für das eine oder das andere entscheiden? Wir haben die Antworten!

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1. Die Idealvorstellung: Reibungsloses Stillen von Anfang an

Es gibt viele Frauen, für die feststeht, dass sie ihr Baby unbedingt stillen möchten. In der idealisierten Vorstellung funktioniert das auch immer reibungslos. Doch oft kommt es gerade in den ersten Lebenstagen und Wochen mit Baby ganz anders. Zwar hat die Natur alle Grundvoraussetzungen zum Stillen geschaffen, das heißt aber nicht, dass es immer ganz einfach ist.
>> 5 Tipps für das erste Stillen findest du auch im MAM Online Magazin.

Selbstverständlich gibt es Mamas und Babys, da läuft es einfach, im wörtlichen Sinn. Bei manch anderen aber auch nicht. Und das ist auch normal und es bedeutet noch nicht das Ende vom Stillen oder der Muttermilch. Denn wie so vieles im Leben, muss auch das Stillen erst gelernt werden, sowohl von Mama, aber ganz besonders vom Baby.

Also mach dir und deinem Baby keinen Druck. Alles klappt zu seiner Zeit. "Stillen ist wie Tanzen lernen. Am Anfang tritt man sich auf die Füße und am Ende schwebt man über das Parkett!“, so bildlich erklärt Hebamme Ramona Berkey in Folge 9 des MAM Podcast anfängliche Still-Problemchen.

In der Regel sind Mama und Baby nach 2 bis 4 Wochen ein eingespieltes "Still-Team". Nimm die Hilfe deiner Hebamme oder einer Stillberaterin in Anspruch, wenn du das Gefühl hast, bei dir und deinem Kind läuft es noch nicht rund. Sie helfen mit vielen Tipps & Tricks bei Anlaufschwierigkeiten. Deine gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten der Stillberatung, solange du dein Kind stillst.

Damit dein Körper ausreichend Milch produziert, muss sie auch regelmäßig getrunken oder abgepumpt werden. Erst dann wird die Milchbildung in deinen Brüsten weiter angeregt. Trinkt dein Baby nicht richtig an der Brust, hast du Schmerzen beim Stillen oder liegen andere (medizinische) Gründe vor, die das Stillen nicht möglich machen, kannst du die abgepumpte Milch auch in einer Flasche mit einem brustähnlichen Sauger anbieten.

Die MAM Easy Start beispielsweise hat solch einen, der Mutterbrust nachempfunden, Sauger. Damit trinkt dein Kind die Muttermilch ganz gleichmäßig, ohne zu viel Luft zu schlucken (und Bauchschmerzen auszulösen) und bekommt trotzdem alle Nährstoffe und Abwehrkräfte deiner Muttermilch.

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2. Muttermilch abpumpen leicht gemacht

Wenn du bereits darüber nachdenkst, dir eine Milchpumpe zuzulegen, hast du dich gewiss schon gefragt, ob du dich für eine Handmilchpumpe oder eine elektrische Milchpumpe entscheiden solltest. Mit dem Kauf der MAM Handmilchpumpe, musst du dir diese Gedanken gar nicht machen. Denn sie lässt sich mit Hilfe eines Upgrade-Sets und nur zwei einfachen Handgriffen zu einer elektrischen Milchpumpe umbauen.

Mehr zu diesem Thema erfährst du in diesem Artikel: Brauche ich eine Milchpumpe? Hebammen-Tipps: Darauf solltest du achten!

Die MAM Handmilchpumpe und die MAM Baby Flaschen, wie beispielsweise die MAM Easy Start, lassen sich zudem einwandfrei kombinieren. Du kannst beim Abpumpen die Milch in einen MAM Aufbewahrungsbehälter laufen lassen oder sogar direkt in die Trinkflasche.

Wie gut die MAM Easy Start bei Mamas und vor allem Babys ankommt, siehst du hier im Video:

Video von Redaktion

3. Stillen, Muttermilch und Flasche schließen sich nicht aus

Möchtest du gerne vorwiegend stillen, ist es am besten für dein Baby, wenn es das Trinken in den ersten drei, vier Wochen an deiner Brust lernt. Damit sich das Stillen zunächst einmal in Ruhe einspielen kann. Aber mit dem richtigen Equipment spricht auch nichts dagegen, ihm auch bei Bedarf eine Flasche zu geben. Schließlich geht es darum, dass dein Baby bestens versorgt wird und du die Zeit zu zweit genießen kannst.
>> Informationen zur sogenannten Zwiemilchernährung - der Kombination aus Muttermilch und Ersatzmilch, findest du im MAM Online Magazin.

Möchtest du deinem Baby die Vorzüge der Muttermilch gönnen, aber nicht vorwiegend stillen, ist eine Flasche wie die MAM Easy Start angebracht. Denn der spezielle Sauger ermöglicht, dass dein Baby problemlos aus der Flasche, aber genauso problemlos aus deiner Brust trinken kann. Ein weiterer innovativer Vorteil der Flasche: Sie beugt aktiv Koliken vor, die besonders in den ersten drei Lebensmonaten häufiger vorkommen können. Das Ventil am Boden der Flasche reduziert das Entstehen von Luftblasen und Aufschäumen. Dies ermöglicht einen gleichmäßigen Trinkfluss und verhindert, dass das Baby Luft schluckt. Das Ergebnis sind weniger Koliken und ein entspanntes Baby.[*]

Großer Pluspunkt der MAM Easy Start: Nach der Reinigung der Flasche, kann man sie ohne weitere Hilfsmittel einfach in der Mikrowelle sterilisieren. Dadurch werden Bakterien und Keime, die häufig im Haushalt vorkommen, nachweislich getötet.

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[*] Klinische Studie: Argentinien 2012, n = 34

4. Auf die Flasche kommt es an

Mamas, die bereits wissen, dass ihr Baby aus der Flasche trinken wird, können Stunden mit der Recherche nach der perfekten Babyflasche verbringen. Und dann stellt sich trotzdem heraus, dass das Baby sie nicht will. Das kann leider immer passieren. Woran das liegt, weiß wohl keiner so genau. Manche sagen, es sei der Geruch der Flasche und andere sind der Meinung, die Milch schmecke dann anders. Und wieder andere schieben es auf die ungewohnte Form des Flaschensaugers.

Am besten verlässt man sich beim Kauf von Babyflaschen und anderem Zubehör also auf andere Mamas und ihre Erfahrungen. Oder noch besser, auf offizielle Untersuchungen. Marktforschungen zwischen 2010 - 2020 ergaben, dass von 1.572 Babys, die die MAM Easy Start Flasche getestet haben, 94 % sie instinktiv akzeptierten.

Und nicht nur Babys überzeugt die MAM Easy Start. Ihr ansprechendes Design, die neuen Motive und matten Farben im angesagten Scandistyle, gepaart mit innovativen Funktionen überzeugt auch Eltern immer wieder zum Kauf der Flasche.

Die MAM Easy Start Flasche wird außerdem von zahlreichen Hebammen empfohlen.[**] Viele Hebammen bestätigen dabei: Die MAM Easy Start Flasche ist hervorragend mit dem Stillen kombinierbar.

[**] MAM Hebammenbefragung 2020 (n=293)

Es kann auch vorkommen, dass, wenn dein Baby bisher ausschließlich die Brust bekommen hat, es einfach ein bisschen Zeit braucht, auch aus der Flasche zu trinken. Bist du ab einem bestimmten Zeitpunkt darauf angewiesen, dass dein Kind die Flasche nimmt, solltest du dir vorher viel Zeit nehmen, die Sache mit dem Babyfläschchen zu üben. Das nimmt dir den Druck und gibt deinem Kind ausreichend Zeit, das Trinken aus der Flasche zu lernen.

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5. Am Ende zählt, was für euch am besten funktioniert

Das Wichtigste zum Schluss: Ihr Eltern allein entscheidet, was für euch und euer Baby am besten ist. Lasst euch nicht von anderen Mamas, Schwiegereltern oder Freunden unter Druck setzen, wenn es darum geht, wie euer Baby gefüttert wird oder gefüttert werden sollte.

Verschwendet keine Energie und Kraft an die Meinungen und Einstellungen anderer. Sondern bleibt ganz bei euch und eurem Baby. Ihr seid die Eltern und ihr entscheidet, was richtig ist.

Tipp: Vor kurzem hatten 500 Tester*innen aus dem gofeminin Testlabor die Möglichkeit, die MAM Easy Start Anti-Colic Flaschen zu testen. Einzelne und ausführliche Testurteile der User*innen findest du hier, auf der Seite des Testlabors.

Und die Ergebnisse sprechen für sich: 99 % der Tester*innen empfehlen die MAM Easy Start Anti-Colic Flasche. Und 95 % der Tester*innen stimmen zu, dass der Wechsel zwischen Stillen und Flasche mit der MAM Easy Start Anti-Colic Flasche einfach ist.