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6 Fehler, die uns im Haushalt richtig viel Zeit kosten

von gofeminin Veröffentlicht am 1. Oktober 2018
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Staubsaugen, Spülen, Bügeln - der Haushalt kann ganz schön nerven. Besonders dann, wenn wir unwissentlich Dinge tun, durch die die Putz- und Aufräumarbeiten noch länger dauern als unbedingt nötig. Wir zeigen euch, wie ihr diese typischen Fehler vermeidet und dabei richtig Zeit spart!

Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, wie er seinen Haushalt schmeißt. Wir haben bei unseren Eltern beobachtet, wie sie es machen und machen es heute genauso. Dabei gibt es ein, zwei Fehler beim Aufräumen, die sich so immer wieder "weitervererben" und dafür sorgen, dass wir öfter oder länger aufräumen müssen, als eigentlich nötig wäre. Wenn ihr euch bewusst machen würdet, wo ihr vielleicht noch einen Fehler im System habt, könntet ihr also richtig viel Zeit sparen.

Darum haben wir für euch 6 unscheinbare Fehler rausgesucht, die ihr vermutlich immer wieder macht und die eure Aufräumzeit deutlich verlängern!

1. Ihr spült Geschirr, bevor es in die Spülmaschine kommt

Es stimmt natürlich, dass Essensreste in der Spülmaschine nichts zu suchen haben. Ihr solltet also alle Reste von den Tellern abkratzen und gleich in den Biomüll entsorgen. Es stimmt jedoch nicht, dass ihr Geschirr prinzipiell von Hand vorspülen solltet, damit die Spülmaschine sie besser sauber kriegt. Das verschwendet bloß Wasser, Energie und eure Zeit. Moderne Spülmaschinen schaffen es die meisten Verschmutzungen mit links zu lösen und ihr erspart euch auf Dauer sehr viel Zeit - und schont eure Hände.

2. Ihr tragt auch zuhause eure Straßenschuhe

Unter euren Schuhsolen verbergen sich teilweise mehr Bakterien als auf eurer Toilettenschüssel und die tragt ihr dann durch das ganze Haus. Wodurch ihr die Böden natürlich auch häufiger putzen müsst. Ganz zu schweigen von dem Straßendreck, der ebenfalls hineingetragen wird und dafür sorgt, dass ihr viel häufiger kehren oder staubsaugen müsst.

Erspart euch selbst diese Zeit und investiert in ordentliche Fußmatten - eine vor der Tür und eine im Haus. Diese können den gröbsten Schmutz bereits abfangen, bevor ihr wirklich eintretet. Im Anschluss solltet ihr aber überlegen, ob es nicht auch sinnvoller wäre, die Schuhe an der Tür auszuziehen und dann in ein paar gemütliche Hausschuhe zu schlüpfen.

3. Ihr seid überall gleichzeitig

Es ist längst bekannt, dass Multitasking gar nicht so super ist, wie wir ursprünglich dachten. Im Endeffekt erledigen wir eine Aufgabe schneller und besser, wenn wir uns nicht noch auf drei weitere Dinge gleichzeitig konzentrieren. Beim Aufräumen gilt dasselbe, nur dass dabei noch erschwerend hinzukommt, dass wir den Schmutz von einem Raum in den nächsten übertragen. Wir tun uns also selbst einen Gefallen, wenn wir erst ein Zimmer abschließen, bevor wir ins nächste weiterziehen.

Tipp: Nehmt einen Korb mit, wenn ihr von Raum zu Raum zieht und platziert dort alles, was ihr unterwegs findet, das nicht in diesen Raum gehört. So könnt ihr die Sachen sammeln und an ihren rechtmäßigen Platz legen, wenn ihr in dem Raum angekommen seid, statt permanent durch die Gegend zu laufen, um Ordnung zu schaffen. Ihr spart also jede Menge Laufzeit.

4. Ihr habt minderwertiges Equipment

Nichts kostet euch so viel Zeit wie schlechtes Equipment. Wenn ihr zehnmal über dieselbe Stelle bügeln müsst, weil euer Bügeleisen nicht richtig funktioniert, werdet ihr euch entweder mit faltiger Wäsche abfinden müssen, oder das Bügeln wird wesentlich länger dauern. Es gibt also ein paar Haushaltsgeräte, bei denen es euch mehr Energie und Zeit kostet, wenn ihr nicht auf Qualität setzt. Und wie heißt es so schön: Zeit ist Geld.

Es lohnt sich also in eine hochwertige Bügelstation zu investieren. Der Vorteil der Station Laurastar Smart: Die Bügeleisen sind mit einer speziellen Sohle ausgestattet, die den Stoff spannt und ultrafeinen, besonders leistungsstarken Dampf abgibt. Durch das Spannen verteilt sich dieser gleichmäßig über das Gewebe und ist sogar so heiß, dass er tief im Gewebe sitzende Bakterien und Pilze erreicht und abtötet, ohne die Textilfasern zu schädigen. Dadurch werden geruchsbildende Keime entfernt, die beim herkömmlichen Waschgang bei 40 Grad überleben.

Das Ansaug- und Gabläsesystem bläst außerdem in vier Stufen Luft in den den Bügeltisch, um den Stoff zu spannen. Alternativ saugt sie diesen an, um eine perfekte Faltenbildung beispielsweise bei Hosen zu gewährleisten. So muss das Bügeleisen nur noch über den Stoff gleiten, ohne dass ihr ihn vorher mühsam richtig drapieren müsst, um unschöne Falten zu vermeiden.

Ihr spart also gleich doppelt Zeit: Erst beim Bügeln und später auch beim Waschgang, da ihr euch das Extraspülen, um die Bakterien abzutöten, erspart.

5. Ihr arbeitet von unten nach oben

Schmutz und Staub unterliegen genauso der Schwerkraft wie alles andere auf der Welt auch. Somit tut ihr euch selbst keinen Gefallen, wenn ihr beim Aufräumen unten anfangt. Sei es, weil ihr beim untersten Regal mit dem Staubwischen beginnt, oder weil ihr erst den Boden wischt und danach staubwischt. Denn auch dabei fliegt der Staub von den Regalen im Anschluss auf den frischgewischten Boden.

Dasselbe gilt natürlich auch für Treppen und ganze Etagen. Fangt niemals mit der untersten Stufe oder dem untersten Stockwerk an. Der Schmutz wird die Treppe runterkommen und ihr macht euch am Ende doppelte Arbeit.

6. Ihr lasst die Reinigungsmittel nicht richtig einwirken

Meistens schenken wir den Einwirkzeiten auf Reinigungsmitteln nicht sonderlich viel Beachtung. Wir sprühen die Armaturen einmal ein und wischen ziemlich direkt danach hinterher. Dann brauchen wir uns aber nicht zu wundern, wenn wir lange schrubben müssen. Die Wirkstoffe der Reinigungsmittel haben alle eine gewisse Einwirkzeit, die sie brauchen, um den Schmutz optimal zu lösen.

Wenn wir uns daran halten, verlagern wir also die Putz-Zeit: Bei uns wird sie kürzer, weil das Reinigungsmittel eine gewisse Zeit lang für uns arbeitet. Der Schmutz wird gelöst und wir müssen ihn nur noch schnell abwischen.

Da es natürlich nicht Sinn der Sache wäre, rumzustehen und zu warten, während das Mittel wirkt, sollte das Einsprühen der zu reinigenden Flächen beim Aufräumen unsere erste Amtshandlung sein. Man sprüht zuerst alles ein und lässt es dann einwirken, während man seine restlichen To-dos erledigt. So machen es übrigens auch die Zimmermädchen in Hotels.

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